Ungereimtheiten der Corona Politik und Kommunikation in Deutschland

Die Würdigung unterschiedlicher Quellen und Beiträge der Corona-Bericht Erstattung der letzten Wochen und Monate werden von offensichtlichen und gravierenden Ungereimtheiten begleitet. Ähnliches gab es schon einmal in 2009 als ex post festgestellte Fehleinschätzungen von medizinischen Experten und daraus abgeleiteten Maßnahmen der Bundesregierung auch Unsicherheiten und Hysterie in der Bevölkerung geschürt haben, allerdings ohne Lock-down Maßnahmen oder weitere Beschränkungen, die wir in 2020 erleben mussten. Das Ausmaß des angerichteten Schadens in 2009 ist jedoch mit dem aktuellen Schadensszenario bei weitem nicht vergleichbar.

Natürlich existiert der SARS-CoV-2 Virus und es gibt Erkrankungen. Der Virus hat eine weltweite Verbreitung gefunden und wir Menschen müssen uns dauerhaft darauf einstellen, mit dem Virus leben zu müssen. Das ein solcher Virus zu einer Pandemie führt, also eine länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit, verwundert nicht, wenn man sich die internationalen Reiseströme anschaut. Und es scheint auch nachvollziehbar, dass wir Menschen eine nachhaltige Strategie brauchen, wie wir mit dem Virus leben können.

Die Zeiten des exponentiellen Anstiegs der Anzahl der Erkrankten und der Todesfälle sind im DACH Raum seit 5 Monaten vorbei. Der aktuell berichtete moderate Anstieg der Fallzahlen führt nicht zu einer erhöhten Anzahl von Krankenhausaufenthalten, Intensivbelegungen oder gar Todesfällen und diese aktuelle Entwicklung rechtfertig keine weiteren Einschnitte bzw. Maßnahmen.

Die aktuelle mediale Berichterstattung erfüllt nicht die Anforderungen an eine evidenzbasierte Berichterstattung; sie ist sogar tendenziell irreführend, weil immer nur absolute Fallzahlen kommuniziert werden und keine relativen. Es fehlt daher sehr häufig die entsprechende Bezugsgröße. Die Anzahl der positiven Testergebnisse muss in jeden Fall ins Verhältnis zu der Anzahl der durchgeführten Tests gesetzt werden, um überhaupt eine gewisse Aussagkraft zu haben.

Daher kann die Kritik nachvollzogen werden; es leuchtet ein, dass mehr Tests zu mehr Fallzahlen führen. Die Praxis der möglichst hohen Zahl von Feldtest sollte einer Praxis der gezielten Testung von Menschen mit Krankheitssymptomen und der Testung von Hochrisikogruppen weichen. Dadurch würde die Vortestwahrscheinlichkeit signifikant erhöht werden. Dadurch würde die Evidenz insgesamt erhöht werden und zuverlässige Prognosen über der Krankheitsverlauf ermöglicht werden. Bisher kann konstatiert werden, dass die markerschütternden Prognosen aus dem April 2020 sich nicht bestätigt haben. Zahlenbasiert war der Zenit der Pandemie am 16.03.20 in Deutschland bereits erreicht und lag somit zeitlich vor dem Maßnahmenpaket der Bundesregierung, die in der unmittelbaren zeitlichen Abfolge zum ersten Lock-down geführt haben (23.03.2020). Der berühmte und durch das RKI propagierte Reproduktionsfaktor lag schon am 20.03.20 unter „1“. D.h. möglicher Weise waren die Maßnahmen gar nicht nötig.

Trotzdem war es vermutlich richtig hier seitens der Bundesregierung eher vorsichtig mit der Krankheit umzugehen, insbesondere wenn es das erklärte Ziel war, das Gesundheitssystem in Deutschland vor einem Kollaps zu schützen. Eine drohende Überlastung des deutschen Gesundheitssystems ist aktuell nicht zu fürchten. Aber das Ziel ist doch längst erreicht, warum werden die Maßnahmen nicht einfach zurückgefahren. Wenn es jetzt darum geht Einzelschicksale bzw. Individuen zu schützen, dann muss auf jeden Fall die Kostenrechnung aufgemacht werden, was dieser Schutz uns kostet und was er bringt. Auch hier gibt es wenig inhaltliche Auseinandersetzungen.

Die in Studien durchweg kommunizierte Todesrate unter allen Infizierten liegt je nach Studie zwischen 0,1-0,5% und damit weit unter den ursprünglichen Prognoseerwartung von 10%. Lt. EbM Netzwerk in einer Stellungnahme zu COVID-19 vom 08.09.20 kann „mit großer Zuverlässigkeit gesagt werden, dass die Todesfälle in erster Linie altere und vor allem hochbetagte Menschen betreffen. In Deutschland gab es nur 3 Todesfälle unter dem 20. Lebensjahr.“ Der Alters-Mittelwert der Todesfälle in Deutschland liegt bei 82 Jahre. Zudem kann nachgewiesen werden, dass Begleiterkrankungen einen erheblichen Risikofaktor darstellen, um an COVID-19 zu versterben.

Es gibt nach wie vor wenige Hinweise darauf, dass Lock-down Maßnahmen die Anzahl der Todesfälle signifikant reduzieren. Relative Risikoreduktionen sind bei absolut niedrigen Todesfällen nicht relevant; da das Todesrisiko ist einfach niedrig ist. Auch die WHO kommt in einer Studie vom Oktober 2020 zu demselben Schluss, dass Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen nur eine geringe bzw. keine Wirksamkeit haben. Und es stellt sich die Frage, warum wir bei einer Influenza nicht ähnlich drastische Maßnahmen ergreifen mussten.

In einigen Berichterstattungen wird angemerkt, dass es ggf. eine hohe Dunkelziffer bei der Anzahl der an COVID-19 erkrankten Menschen gibt. Wenn das stimmt, dann wäre die Sterblichkeitsquote nur noch geringer. Und wenn ein Erkrankungsfall sich als Dunkelziffer beweist, dann heißt das doch nur, dass die Symptome so gering waren bzw. der Krankheitsverlauf so harmlos war, dass dieser Fall gar nicht statistisch erfasst werden konnte. Vielleicht war der „Dunkelziffer“ Erkrankte bereits immun.

Eine niedrige Sterblichkeit könnte auch ein Indiz für eine bereits eingetretene Immunisierung sein, damit wäre die Ausbreitung des Virus bereits rückläufig.

Den aktuellen PCR Testverfahren fehlt die Zulassung für Diagnosezwecke und es gibt keine validen Aussagen zur Genauigkeit dieser Tests. Die Fehlerquote ist hoch. Zudem testen diese Testverfahren lediglich Gensequenzen und unterscheiden gar nicht ob totes Virusmaterial gefunden wird, oder ggf. lebendiges reproduktionsfähiges Virusmaterial, das alleine auf andere Menschen übertragbar ist. Daher liefern die Fallzahlen lediglich Aussagen darüber, dass ein Getesteter Erbmaterial des Virus mit sich trägt, nicht aber, ob er erkrankt ist. Die mediale Berichterstattung unterscheidet somit nicht ob jemand nur Test-positiv ist oder aber wirklich erkrankt. Fakt ist, steigende Fallzahlen gehen nicht mit steigenden Krankenhausaufenthalten oder Toden einher. Selbst nach einer überstandenen Infektion verbleibt noch bis zu 80-90 Tagen Erbgutmaterial des Virus im menschlichen Organismus. Testet man einen solchen Menschen mit der PCR Methode würde er als neu-infiziert betrachtet werden.

Dies erweckt erhebliche Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Tests und der alltäglichen Berichterstattung über neue Test-positive Menschen.

Das EbM Netzwerk stellt zu Recht die Frage, warum nicht auch über die Fallzahlen von Pneumonie-Erkrankten berichtet wird, die täglich wegen anderer Erreger im Krankenhaus auf einer Intensivstation aufgenommen werden. Lt. EbM Netzwerk erkranken jedes Jahr ca. 600.000 Menschen an einer ambulant erworbenen Pneumonie, von denen ca. 300.000 stationär behandelt werden müssen, von denen wiederum ca. 40.000 p.a. sterben. Lt. RKI (Stand 31.08.20) gibt es 9.298 SARS-CoV-2 Todesfälle in Deutschland.

In der direkten Kommunikationsstrategie der Bundesregierung, aber auch in der indirekten Kommunikationsstrategie der Leitmedien wird vollkommen bewusst auf Angst und Hysterie aufgebaut und nicht auf Aufklärung. Ein Zitat aus dem Szenarienpapier der Bundesregierung „Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen“ zeigt das sehr deutlich. Das Papier wurde unter Mitwirkung des BMI im März 2020 durch externe Wissenschaftler erarbeitet.

Auszug:

Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden:

  • Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst. Die Situation, in der man nichts tun kann, um in Lebensgefahr schwebenden Angehörigen zu helfen, ebenfalls. Die Bilder aus Italien sind verstörend.
  • „Kinder werden kaum unter der Epidemie leiden“: Falsch. Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern. Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.
  • Folgeschäden: Auch wenn wir bisher nur Berichte über einzelne Fälle haben, zeichnen sie doch ein alarmierendes Bild. Selbst anscheinend Geheilte nach einem milden Verlauf können anscheinend jederzeit Rückfälle erleben, die dann ganz plötzlich tödlich enden, durch Herzinfarkt oder Lungenversagen, weil das Virus unbemerkt den Weg in die Lunge oder das Herz gefunden hat. Dies mögen Einzelfälle sein, werden aber ständig wie ein Damoklesschwert über denjenigen schweben, die einmal infiziert waren. Eine viel häufigere Folge ist monate- und wahrscheinlich jahrelang anhaltende Müdigkeit und reduzierte Lungenkapazität, wie dies schon oft von SARS-Überlebenden berichtet wurde und auch jetzt bei COVID-19 der Fall ist, obwohl die Dauer natürlich noch nicht abgeschätzt werden kann. Ausserdem sollte auch historisch argumentiert werden, nach der mathematischen Form

Menschen werden hier gezielt in „Angst und Schrecken“ versetzt; so geht man nicht mit mündigen Bürgern um. Oder kann mein einer solchen Vorgehensweise überhaupt vertrauen? Hoffentlich waren unter den involvierten Wissenschaftlern nicht zu viele Pharma-Lobbyisten, denn die hätten sogar ein monetäres Interesse, als Profiteure der Angst. Es ist ja jetzt schon erkennbar, dass viel mehr Menschen, insbesondere ältere, sich jetzt gegen Grippe impfen lassen. Allein dafür hätte es sich ggf. für die Pharmakonzerne schon gelohnt.

Viele Leitmedien, wie ARD und ZDF transportieren die Botschaften der Bundesregierung kritiklos; ein inhaltliche Auseinandersetzung mir kritischen anderen Meinung findet selten statt und wird häufig unterdrückt, manchmal kommt es sogar zu Diffamierungen der anderen Meinungen und der handelnden Personen. Sogar zur offenen Zensur bzw. redaktioneller Selektion wird teilweise aufgerufen. Und dass in Deutschland, einem Land in dem Art 5 GG noch etwas bedeuten sollte. Faktenbasierte inhaltliche Auseinandersetzungen sind selten, meist werden sehr reißerische Thesen formuliert, die selten die Fakten objektiv bewerten. Das Experten bashing nimmt tendenziell zu, was schade ist, weil jede Meinung einen Wert hat und wenn sie sich auf Fakten stützt auch unbedingt in alle Überlegungen einbezogen werden muss, um die richtigen Handlungen bzw. Maßnahmen abzuleiten. Eine simplifizierte und inhaltlich dünner Auseinandersetzung hat noch nie zu richtigen Entscheidungen geführt. Wie Dr. Martin Schwab Professor der Universität in Bielefeld zu Recht anmerkt hilft es inhaltlich nicht weiter, wenn lediglich konstatiert wird, dass der eine Experte X gesagt hat und eine andere Meinung einen anderen Experten mit Y zitiert und diesem mehr Glaubwürdigkeit zuordnet. Hier mangelt es an der faktenbasierten inhaltlichen Auseinandersetzung.

Gewisse Ungereimtheit sind festzustellen, wenn die Frage beantwortet werden soll, ob SARS-CoV-2 stärker wütet als eine normale Influenza. Es gibt zumindest starke Indizien dafür, dass die Grippewelle 2016/2017 in den USA oder in Italien genauso bedrohlich war wir die heutige Pandemie. Zumindest das öffentlich verfügbare Bildmaterial zeigt ähnlich Zustände in den beiden Ländern. Lockdown Maßnahmen hat es aber nicht gegeben. Überfüllte Gänge in Krankenhäuser gab es da auch. Es gab in Italien keine Leichensäcke auf LKW’s der Streitkräfte; aber es gab auch keine Anordnung der Regierung die Leichen zu verbrennen, wie dieses Jahr vergessend, dass Italien wenig Krematorien hat, weil Erdbestattung in dem von Gläubigen durchsetzen Land gang und gebe sind. Eben diese Krematorien sind meist aber weiter weg, so dass die Streitkräfte die Leichen zur Verbrennung erst dahin transportieren mussten.

Weitere Ungereimtheiten sind erkennbar, wenn es um die Frage geht, ob es sich bei dem Virus um einen neuen Virus handelt. SARS-CoV-2 wurde in 2019 bereits im Abwasser in Italien nachgewiesen, eine Studie aus Taiwan erklärt, dass ggf. das Virus schon jahrelang unter Menschen zirkuliert. Selbst der Experte des RKI hat wohl das Virus aus China (Wuhan), wo es Angabe gemäß das erste Mal aufgetaucht sein soll, nie in einem Labor gesehen geschweige denn untersucht, sondern stützt seine Aussagen und Empfehlungen nur auf Genomsequenzen aus verfügbaren Datenbanken, von den einige Kritiker behaupten, dass diese Datenbankeinträge entweder älter als  Jahre sind und jünger als 6 Monate, weil diese zwischenzeitlich nicht konsequent aktualisiert wurden.

Werden die Zahlen der Sterblichkeiten überhaupt richtig ermittelt. Also werden nur solche Personen als an COVID-19 verstorben gezählt, bei denen COVID-19 auch wirklich die Sterbeursache war. Auf das Betreiben des RKI werden anscheinend sogar solche Tote als an COVID-19 verstorben in die Statistik mit einbezogen, wenn Eigen- oder Fremdeinwirkungen stattgefunden haben. Eine Studie der Oxford University legt sogar den Verdacht nahe, dass COVID-19 Tote, die einst positiv getestet waren, aber bereits genesen waren und später an was ganz anderem gestorben sind, trotzdem in der COVID-19 Sterblichkeitsstatistik landen. In Belgien genügt wohl schon der alleinige Verdacht auf einen COVID-19-Tod. Sind die Statistiken überhaupt valide?

 

 

 

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