starre versus flexible Planung

1. starre Planung

– wenn Handlungsspielräume bei der Ermittlung der Entscheidung am Anfang nicht berücksichtigt werden Þ ökonom. unvernünftig,

– zu Beginn des Planungszeitraums werden unabhängig von den eintretenden Ereignissen/Inf. alle Entscheidungen bis zum Planungshorizont festgelegt (Auswahl derjenigen Entscheidungsalternative mit dem höchsten Erwartungswert),

– keine bdeingten Startegien u/o Revisionen,

– Nicht-Beachtung zukünftiger Handlungsspielräume

 

2. flexible Planung

– die zu einem bestimmten Zeitpunkt duchzuführende Aktion kann nicht unabhängig von den zukünftigen Aktionen optimal festgelegt werden,

– flexible Planung legt simultan mit der optimalen Aktion für den Beginn des Planungszeitraums Eventualpläne über zukünftige Aktionen fest,

– welche Eventualpläne letztlich realisiert werden hängt von der Entwicklung der Umwelt des Betriebes ab

– bei sicheren Erwartungen über die Entwicklung der Umwelt können alle zukünftigen Aktionen endgültig festgelegt werden

– in der Realität bestehen jedoch unsichere Erwartungen über die Umweltentwicklung, wobei sich diese Erwartungen im Zeitablauf ändern, je nachdem welche „neue“ Inf. zugehen

– do solche Inf. zugehen ist es nicht sinnvoll, zukünftige Aktionen schon endgültig festzulegen

– vielmehr sollte erst dann endgültig entschieden werden, wenn dieser Zeitpunkt tatsächlich eingetreten ist, weil dann alle Inf. berücksichtigt werden können, die zu diesem Zeitpunkt tatsächlich vorliegen (d.h. Berückscihtigung alternativer Zukunftslagen)

– Lösung ist die Entwicklung eines Systems von Eventualplänen, das Flexibilität gewährleistet und eine optimale Elastizität des Betriebes erreicht

 

mögliche Zielsetzungen:

risikoneutral = Maximierung des Erwartungswertes

risikoscheu = Maximierung des Risikonutzens

 

Sonstiges

Zustandsbaum = stochastische verknüpfung zw. Umweltzuständen

Entscheidungsbaum = Einbeziehung alternativer Entscheidungslagen

– suboptimale Entscheidungsmöglichkeiten werden vernachlässigt (Dominanz)

– unterschiedliche Kapitaleinsätze bei Endwertmethode werden vernachlässigt, da hier der Endwert als aufgezinster kapitalwert einer Inv., die sich zum Kalkulationszins verzinst gleich Null ist

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