Die Suche [Invictus]

Die Lebensjahre, die uns trennen,

sind auf die Ewigkeit gesehen

nicht mal Sekunden, die verrennen.

Werte, Ansichten und Leben

im Ansatz gleich und doch verschieden

was uns verbindet ist ein Streben

nach höchstem Sinn,

dem eigentlichen Weg, der Bedeutung nah‘

und tief in uns drin.

Erkenntnis finden, deutlich, klar, und ohne Kompromiß

frei von Zweifeln, nicht bloß Ziele,

über die man den Rest der Welt vergißt.

Den Mittelpunkt und Ursprung finden,

als Basis für die Frage nach dem Sinn

Nützliches und Angenehmes direkt verbinden

ohne Sicht, ohne Ziel

doch dafür mitten drin.

[Invictus]

Das eigene Bild [Invictus]

Das eigene Bild

Tief in mir drin

verberge ich mein Leben.

Zur Schau stelle ich nur

mein eigenes Bild.

Ob Ihr mich (er)kennt

ist gar nicht die Frage.

viel wichtiger ist

ob ich es selbst tu‘.
Invictus

Einsam im Nebel [Invictus]

Einsam im Nebel

Allein im Nebel zu wandern,

zu seh’n ist weder Start noch Ziel

Keiner kennt den andern,

das Leben ist mehr als ein Spiel

Wege suchen und finden,

mehr kann es eigentlich nicht sein.

Chancen mit Risiken verbinden

Kurz über lang ist jeder allein.
Invictus

Die grosse Kunst

Wir leben sicherlich mit Höhen und Tiefen, manchmal sieht es so aus als würde es nicht klappen, dennoch wo ein Wille ist , ist auch ein Weg. Alte Worte, dennoch viel Wahrheit darin. Ich denke schon, dass es immer einen Weg, eine Lösung gibt. Ich verstehe auch, dass es manchmal leichter wäre aufzugeben und zu sagen: …es war nicht zu schaffen, oder ich habe es nicht geschaft und gut ist“. Allerdings in meinem tiefen Inneren, bin ich der Meinung; die große Kunst besteht darin immer wieder aufzustehen, hin zu laufen und es zu versuchen. Aufgeben ist einfach, hinlaufen und sich eine blutige Nase holen, ist viel schwieriger und möglicher Weise auch schmerzhafter. Wie ging noch mal der sinnlose Spruch: „schön, stark und mutig“ schön: hingelaufen, stark: abgeprallt und mutig: wieder hingelaufen.

Nur der, der ewig streitbar ist, der mühsam aufsteht und es versucht, muss sich am Ende nicht dem Vorwurf stellen, eben nicht alles getan zu haben, um Erfolg zu haben. Mit dieser kognitiven Dissonanz, es immer wieder versucht zu haben, alles gegeben zu haben, lässt es sich meines Erachtens besser untergehen, als mit dem sicheren Gefühl, dass es nicht geht, weil es eben nicht geht.

Das Gedicht eines für die Öffentlichkeit unbekannten Dichters trifft es sehr gut:

Ausweglos

Wenn Du sagst, es gibt
keinen Weg mehr für Dich,
so irrst Du Dich.

Es mag sein,
daß da kein Weg zu sehen ist,
aber Du kannst Dir immer noch einen bahnen.

Invictus

Eine Ode an das Fernsehen

Oh größtes aller Massenmedien. Wir danken Dir, dass Du Gefühle erweckst, die wir vorher nicht gehabt haben und uns auch gar nicht bewußt war, dass wir diese brauchen. Wir danken dir dafür, dass du das Denken reduzierst und die Phantasie tötest. Wir danken dir für die Künstlichkeit leichter Problemlösungen und für die subtile Manipulation unserer Wünsche und Gedanken zum Zwecke des Konsums. Nimm dieses Schale lauwarmen Griesbreis: sie represäntiert unsere Gehirne. Demütig bringen wir dieses Opfer. Schenke uns all dein Flimmern schlechter Filme und Beiträge sowie aller überflüssigen daily soaps. Jetzt uns in alle Ewigkeit.

In Anlehung an Calvin und Hobbes „Einfach umwerfernd“ 13. Album.

http://www.calvin-und-hobbes.com/ und http://de.wikipedia.org/wiki/Calvin_und_Hobbes

 

Kennt ihr noch nicht, auf jeden Fall kaufen, ist super.

Dirk Stader

Quellennachweis für die Bilder:

Das Bild rechts ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt.

Im Folgenden finden Sie das Bild unter: http://knol.google.com/k/calvin-and-hobbes#

Das Bild links ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt.

Im Folgenden finden Sie das Bild unter: http://www.flickr.com/photos/99706190@N00/1869299/

Zitate meines Sohnes Mark

Ich hatte mich am Wochenende mal nicht rasiert, nach der Aktion das ganze Haus zu streichen, hatte ich dazu keine Lust. Als ich meinem Sohn den obligatorischen Gutenachtkuss gab, sagte Mark zu mir: „Du Papa, du hast dich nicht rasiert, das ist ja wie Igel küssen“.

🙂