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Die Erderwärmung nur eine wissenschaftliche Farce?

12 März 2010

Der Zeitwert wissenschaftlicher Erkenntnisse geht mittler Weile gegen einen Grenzwert der nicht sehr weit entfernt ist von Null. Nunmehr hat der CRU-Forschers Jones zugegeben sich im Rahmen der Climategate“-Affäre und dem Umgang mit den wichtigen Klimamessdaten wohl vertan zu haben. Das muss man sich wirklich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Da gibt einer der führenden Wissenschaftler auf diesem Gebiet, nachdem er Jahre lang, eine richtig große Welle gemacht hat und die Erde an das apokalyptische Abendmahl geschwätzt hat, nunmehr zu, dass es seit etwa 15 Jahren keine statistisch signifikante globale Erwärmung mehr gegeben hat, und auch, dass frühere Perioden ähnlich warm waren wie die derzeitige Epoche – im mittelalterlichen Klimaoptimum etwa, während dessen die Wikinger in Grönland siedelten und es Weinbau in Pommern und Südschottland gab, hätten die Temperaturen die heutigen Werte überstiegen. Das ist doch eine unglaubliche Stumpfsinnigkeit.

Weiterhin informiert der gleichnamige hochrangige Wissenschaftler, dass er wichtige Aufzeichnungen von Klimadaten, und zwar genau die, die den berühmten und überall zu Grunde gelegten “Hockeystick”-Effekt nachweisen sollen, verloren hat. Armes Wissenschaftler Gehirn, so voller Lücken und Irrtümer. Mensch, Jones, wenn du es nicht beweisen kannst, dann sag doch einfach: “ich habe keine Ahnung und bin mein Geld wohl nicht wert”. Das wäre zumindest eine Aussage die richtig wäre und wohl auch nach Jahren nicht falsifiziert werden kann.

Wissenschaftler kommt übrigens von Wissen schaffen, nicht Unsinn verbreiten oder Theorien aufstellen. Allerdings ist sich Jones nunmehr wieder laut eigener Aussage sicher, dass sich die Erde erwärmt und dafür sei das Missmanagement der Menschen verantwortlich. Einen wissenschaftlichen Beweis bleibt er wiederum, wohl aus guten Grund, schuldig. Ich gehe davon aus, dass er diesen Beweis nicht erbringen kann.

Ich weiss nicht, ob die Erde sich erwärmt oder nicht, ich weiss aber, dass ich schlecht recherchierende und arbeitende Menschen egal ob Journalisten (siehe auch http://stader.de/2010/02/20/zu-viel-transparenz/), Historiker oder eben Wissenschaftler nicht ausstehen kann. Wenn einer einen Job macht, dann richtig oder gar nicht.

Klingt einfach, ist auch so.

Dirk Stader

Spiel oder Leben [Invictus]

19 Februar 2010

Was wie ein Spiel begann,

unmöglich schien und

aussichtslos von Anfang an

ist ernst geworden,

durchführbar und

wünschenswert, trotz aller Sorgen.

Der Weg ist da,

steinig, steil und

glatt, doch das Ziel ist klar.

Kaum ein Preis scheint

hier zu hoch und

zu gewagt, denn es ist Liebe die uns eint.

Was die Zukunft bringt

ist ungewiß und

fern,nur eins ist sicher, unsere Zeit verrinnt.
(Invictus)

So nah [Invictus]

19 Februar 2010

Dein Geist kam heimlich, still und leise

an mich heran,

und das auf eine Weise,

die mir den Atem nahm.

Kaum konnt’ ich es begreifen, noch versteh’n

da warst du mir ganz nah.

Das sich seither meine Gedanken um dich dreh’n,

ist mehr als wunderbar.

Du füllst die Lücke, die lange offen stand

und bisher nicht zu schliessen war.

Ein Glücksgefühl, das ich schon lange nicht empfand,

das zeigt wie einsam ich doch war.

[Invictus]

Die Suche [Invictus]

19 Februar 2010

Die Lebensjahre, die uns trennen,

sind auf die Ewigkeit gesehen

nicht mal Sekunden, die verrennen.

Werte, Ansichten und Leben

im Ansatz gleich und doch verschieden

was uns verbindet ist ein Streben

nach höchstem Sinn,

dem eigentlichen Weg, der Bedeutung nah’

und tief in uns drin.

Erkenntnis finden, deutlich, klar, und ohne Kompromiß

frei von Zweifeln, nicht bloß Ziele,

über die man den Rest der Welt vergißt.

Den Mittelpunkt und Ursprung finden,

als Basis für die Frage nach dem Sinn

Nützliches und Angenehmes direkt verbinden

ohne Sicht, ohne Ziel

doch dafür mitten drin.

[Invictus]

Höflichkeit ist – auch – relativ [Invictus]

19 Februar 2010

Grundsätzlich ist es unhöflich

jemanden mitten im Satz zu unterbrechen,

es gibt jedoch Zeiten

in denen die Unterbrechung mitten im Satz

das Höflichste ist, was man jemandem erwidern kann,

in anderen Zeiten wiederum,

ist die Unterbrechung ein notwendiges “Muß”,

um zu überleben.

Im Fazit bedeutet dies,

daß gute Erziehung und Anstand

eine Seite der Medaille sind,

Courage, Mut und Initiative

die andere.

Invictus

Bäume und Menschen [Invictus]

19 Februar 2010

Bäume und Menschen

Was haben die Bäume

den Menschen voraus?

Sie wachsen zum Himmel

und nicht in den Himmel.

Sie hören vorher auf,

weil sie begriffen haben,

daß man in einem begrenzten System

zwar wachsen kann,

aber nicht unbegrenzt

Glaube [Invictus]

19 Februar 2010

Glaube

Glaube ist das, was uns befähigt

Dinge für wahr zu nehmen, von denen wir wissen, daß sie falsch sind.

Doch der Glaube gibt uns Hoffnung

und Hoffnung ist etwas, das uns vorantreibt

und vielleicht ist er das Letzte was uns bleibt.
Invictus

Das eigene Bild [Invictus]

19 Februar 2010

Das eigene Bild

Tief in mir drin

verberge ich mein Leben.

Zur Schau stelle ich nur

mein eigenes Bild.

Ob Ihr mich (er)kennt

ist gar nicht die Frage.

viel wichtiger ist

ob ich es selbst tu’.
Invictus

Die schlechte Nachricht [Invictus]

19 Februar 2010

Die schlechte Nachricht

Durch den Magen

von hinten ins Herz

- mitten hindurch -

fest ins Gehirn

und nie wieder heraus.

Das ist der Weg und der Platz

einer schlechten Nachricht.

Invictus

Einsam im Nebel [Invictus]

19 Februar 2010

Einsam im Nebel

Allein im Nebel zu wandern,

zu seh’n ist weder Start noch Ziel

Keiner kennt den andern,

das Leben ist mehr als ein Spiel

Wege suchen und finden,

mehr kann es eigentlich nicht sein.

Chancen mit Risiken verbinden

Kurz über lang ist jeder allein.
Invictus