Beiträge getagged ‘Meinung’

Krakau – eine Stadt mir mediteranem Flair

29 Juli 2009

Krakau, eine schöne Stadt mit ca. 800.000 Einwohnern (Stand: 2009)  im Süden von Polen, hat viel südländisches, meditaranes Flair. Mit Sitz der zweitältesten Universität mitten in Europa (Gründung 1364), entwickelte sich Krakau sukzessive zu einem Industrie-, Wissenschafts- und Kulturzentrum. Eine Vielzahl an gothischen Bauwerken, der Renaissance, des Barock und nahfolger Epochen zeichnet das Stadtbild der historischen Stadt, die bis einschliesslich 1596 die Hauptstadt von Polen war. Viele bezeichnen Krakau noch heute als die heimliche Hauptstadt von Polen.

Neben schönen alten Gebäuden und viel Kultur, ist insbesondere der Marktplatz mit den vielen angrenzenden Restaurants zu empfehlen. Die meisten dieser Restaurants sind in kleinen unterirdischen Kellergewölben angesiedelt. Insbesondere im Hochsommer, wenn sich die Stadt tagsüber aufgeheizt hat, sind diese Gewölbe eine echte Wohltat mit der vergleichsweisen kühlen Atmosphäre. Das Essen ist gut und die Getränke wirklich passabel. Und das alles zu Preisen, die durchaus bezahlbar wenn nicht sogar günstig sind.

Rund um den Markplatz fängt in den späten Nachmittagsstunden bis in den Abend hinein das echte Leben in Krakau an. Neben den vielen Stadtschönheiten (und es gibt hier wirklich zahlreiche hübsche Mädchen und Frauen), die insbesondere abends auffällig häufig anzutreffen sind, ist das Stadtbild geprägt von gut gelaunten, frohen Menschen.

Wenn man abends bei einem Glas Wein und gutem Essen allein oder in Gesellschaft auf die Krakau Plazza blickt, könnte glatt der Eindruck entstehen, dass man sich in Italien oder Süd-Frankreich befindet.

Krakau, immer eine Reise wert. Ich kann es nur empfehlen.

Dirk Stader

(Basis) Tugenden des modernen Managements

25 Juli 2009

Irgendwie ist Management kein Hexenerk. Ich glaube Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und Nachhaltigkeit sind ein paar wesentliche Grundvoraussetzungen. Zudem kann es m.E. nicht schaden wenn die historisch zum Teil belasteten Tugenden wie Leitkultur bzw. Vorbildfunktion ihre Renaissance erleben. Lebe den Mitarbeitern, Teammitgliedern im positiven Sinne vor, wie sie sich verhalten sollen, dann assimilieren Sie sich automatisch. Dies ist ein Grundstein für eine positive, hommogene, faire und gerechte Unternehmenskultur. Ich habe viele Organisationen und Unternehmenskulturen gesehen, die deshalb krank waren, weil Vorstände, Eigner und Führungskräfte nur sich selbst optmiert haben und dementsprechend die Organisation die Führungsmannschaft lediglich aufgrund der vorhandenen Hierarchie akzeptiert hatte, sich aber eine organische positive Unternehmenskultur niemals entwickeln konnte. In dem Augenblick, in dem Mitarbeiter nicht respektvoll über die Führungsorgansisation denken, kann sich keine positive Unternehmenskultur entwickeln. Deshalb das Motto “Lebe als Vorbild”.

Darüber hinaus gilt es als Management einen verbindlichen, allgemein gültigen Handlungsrahmen zu schaffen, wobei darauf zu achten ist, dass persönliche Freiräume dort limitiert sind bzw. aufhören, wo die Freiräume eines Dritten eingeschränkt werden. Freiheiten und Freiheitsgrade müssen ausgewogen und für jeden gleichermaßen frei und limitiert sein.

Management ist dabei ebenso wie eine demokratische Regierung verantwortlich für den Aufbau des generellen Handlkungsrahmens, der Definition der organisationalen Regeln, der Kontrolle derselben und der permanenten Adjustierung von Organisation und Prozessen.

Einen nicht zu unterschätzenden Aufgabenbereich des Managements besteht in der permanenten Kontrolle; ich stelle die persönliche These auf, dass Kontrolle ca. 75% des Gesamtaufgabenbereichs eines erfolgreichen Managements ausmacht, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Mein Petitium ist: Übst Du keine Kontrolle aus, ufern viele Dinge aus. Es ist wie bei Kindern: ohne Grenzen keine positive Entwicklung. Hierbei eine Entschuldigung an alle glücklosen 68er; hat nicht funktioniert oder? Aber tolle Idee; Ironie!!

Klingt einfach, ist auch so.

Dirk Stader

Apropos “Nieten in Nadelstreifen”

24 Juli 2009

Irgendwie ist an dem Vorwurf von den “Nieten in Nadelstreifen” was dran. Was man in Konzernen so alles erlebt, ist schon mehr als interessant. Beispiele aus meiner eigenen Erfahrung: Da ist der ehemalige Vorstandsvorsitzende, der der Lufthansa vorschreibt, in welcher Art und Weise die Früchte geschnitten und auf dem Teller angeordnet werden sollen, damit auf dem Flug auch alles so ist, wie er es mag. Gleicher Vorstand liess den Sitz seines Fahrers solange abtragen, bis er über ihn hinweg nach vorne sehen kann. Besagter Vorstand sitzt natürlich immer hinten.

Einer seiner Kollegen läßt aus einer 500 S-Klasse von Mercedes die serienmäßige Lederausstattung wieder entfernen, wegen einer “angeblichen” Lederallergie. Das nunmehr keine Leasinggesellschaft dieses Fahrzeug mehr finanzieren will, störte nicht weiter, dann wird es halt einfach gekauft. Der Restwert des Wagens war unmittelbar nach der Zulassung um 75% gefallen.

Besagter Vorstand im Originalzitat zu mir bei einer Präsentation, bei der der Gesamtvorstand anwesend war: “Herr XY sprechen Sie nur zu mir hier drüben sitzt sowieso keine Kompetenz.” Auch wenn er wahrscheinlich Recht hatte, war es umso erstaunlicher, dass keiner der besagten Vorstandsmitglieder den Mumm hatte einfach aufzustehen und dem Vorsitzenden wissen zu lassen, dass er ihn in seinem Büro bei der Arbeit findet. Das wäre die einzig richtige Antwort auf so einen Unsinn gewesen.

Konzernentscheidungen wurden getroffen, weil Berater wie Roland Berger, McKinsey etc. meinten mehr Ahnung von  der Strategie eines Großkonzerns zu haben, als die unternehmenseigenen Führungskräfte. Ich habe selten soviel Unsinn gesehen. Was sind übrigens die beiden typischen Handlungen eines Beraters: wie schüttel ich mir was aus dem Arm und wie sauge ich mir etwas aus den Fingern. Es gibt böse Zungen die behaupten, dass Berater die moderne Form einere Hure sind: sie erbringen eine Dienstleistung für viel Geld, die man selbst bessser, schneller und billiger hätte erbringen können. Aber das nur nebenbei.

Aber zurück zu den Konzernbossen: ich glaube der moralische und ethische Verfall der Führungsriegen, hat seine Ursache in der mangelhaften Ausbildung. Es fehlen moralisch, ethische Grundausbildungen. Wirklich schade, viele dieser Personen hätten wirklich erfolgreich sein können.

Klingt einfach, ist auch so.

Dirk Stader

Hallo Welt – wollt ihr das wirklich wissen?

22 Juli 2009

Willkommen zur deutschen Version von WordPress. Dies ist der erste Artikel. Ob Blog’s jetzt sinnvoll sind, oder nicht; die Frage bleibt für mich immer noch unbeantwortet. Allerdings wer es nicht versucht, kann sich auch keine wirkliche Meinung darüber bilden. Dementsprechend werdet ihr hier zukünftig Eindrücke, Ideen, Meinungen und Auszüge aus meinem/unserem Leben finden. Ich bin zudem gespannt, ob ich meine Familie und Freunde aninimieren kann hier ihre Beiträge zu veröffentlichen. Damit sind wir dann endgültig im Web 2.0 oder war es Web 0,8,15 angekommen.

Dirk Stader