Die wesentlichen Thesen des Buches „Leibnitz war kein Butterkeks“ von Michael Schmidt – Salomon

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  1. Wir können keine Aussage über die Dinge „an sich“ machen, sondern nur über die Dinge „für uns“.Das Ding „an sich“ existiert in seinem reinen Urzustand, das Ding „für uns“ existiert vor dem Hintergrund unseres subjektiven Wahrnehmungs- und Erfahrungshintergrundes. Schon Kant sprach mit dem Begriff „a priori“ von den Vor-Annahmen der Erkenntnis.
  1. Wovon man nicht sprechen kann, darüber sollte man schweigen (Wittgenstein).Wir sollten uns nicht anmaßen über Dinge zu sprechen, über die wir vernünftigerweise gar nicht sprechen können. Es ist jedem zu misstrauen, der von sich behauptet, von einer höheren Wahrheit berichten zu können. Schon Xenophanes sagte „sollte einer auch einst die vollkommenste Wahrheit verkünden, wissen könnt‘ er das nicht, es ist alles durchwebt von Vermutung“
  1. Vergesst die jenseitige Welt an sich, konzentriert euch auf die diesseitige vom Menschen wahrnehmbare Welt. Die diesseitigen menschlichen Aussagen, lassen sich mit diesseitigen menschlichen Methoden überprüfen.
  1. Dummer Weise wird das Wort „glauben“ häufig genau für das Gegenteil nämlich „wissen“ verwendet. Der Glaube ist das in uns und um uns, was uns dazu befähigt, Dinge für wahr anzunehmen, von denen wir wissen, dass sie falsch sind.
  1. Ein Wissenschaftler weiß, dass er nur etwas glaubt, was ihm heute gültig erscheint, was morgen schon widerlegt sein kann. Sokrates: „ich weiß, dass ich nichts weiß“.

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