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Systematisierung der Geschäftsmodelle im Internet

November 3rd, 2009

Geld verdienen im Internet, ist eigentlich nicht so schwer und sollte man einmal Verluste produzieren, dann kann man sich damit trösten, dass das Geld nicht weg ist, sondern nur einem anderen gehört.

Werbefinanzierte Geschäftsmodelle – Advertising Model:

Prominentestes Beispiel “google”: hierbei ist das Geschäftsmodell vollständig von Werbeeinnahmen abhängig und letzendlich auch darauf angewiesen. Dies Art des Geschäftsmodells geht dabei stark auf die Anfänge des Internets zurück. Grundvoraussetzung für einen geschäftlichen Erfolg ist dabei die Generierung von größmöglichem “traffic” und zwar relativ unabhängig davon, ob es sich hierbei um “guten” oder “schlechten” traffic handelt. Inwiefern hierbei der ebenfalls von google behauptete Aufbau eines Markennamens durch reine Werbung im Internet eine Rolle spielt, mag durchaus bezweifelt werden. Allerdings hilft der Markenaufbau durch die diversen anderen Marketingkanäle auf jeden Fall – und vielleicht wird der Markenaufbau durch internetbasierte Werbeformate zusätzlich lanciert. Mag sein.  Böse Zungen behaupten, dass rein werbebasierte Geschäftsmodelle außerhalb der etablierten Beispiele á la google sich nur schwerlich etablieren lassen und möglicher Weise eher zufällig, denn geplant entstehen. Hierzu ist jeder zu einem Kommentar aufgefordert.

Affiliate Model

Betreiber von Webseiten werden finanzielle Anreize geboten in Form von Provisionen etc., wenn sie Nutzer bspw. auf die Seite eines Online-Händlers weiterleiten. Die Zielwebseite erhält hiermit vorzugesweise “guten” traffic der konvertiert, dh. eine Transaktion auslöst. Die Zielwebseite vergütet diese Dienstleistung monetär und beteiligt somit den traffic-Lieferanten am Umsatz- bzw. Rohertragserlös. Vorzugsweise erfolgt die Honorierung transaktionsbasiert, d.h. bei Kauf, Anmeldung, Lead etc. Konditionell orientiert sich eine potenzielle Provision an der Güte des traffics, der durchgeleitet wird. Der Erfolg ist für den Affiliate-Anbieter grundsätzlich leicht zu messen und die Kosten-Nutzen-Relation dieser Maßnahme einfach zu überprüfen, da Performance abhängig.

Makler Modell – Brockerage

Es werden  Dienstleistungen, Produkte zwischen Anbieter und Kunde gehandelt. Umsatz wird hierbei durch Angebot und Nachfrage auf einer Internetplattform generiert. Hierbei gilt, je bekannter eine Internetplattform ist, desto höher ist die Anzahl der potenziellen Transaktionen. Erlöse werden hierbei ebenfalls transaktionsbasiert  erzielt, d.h. via Gebühren, Nutzungsentgelte, Mitgliedschaften etc. Beispielhafte Ausprägungen für dieses Geschäftsmodell sind Marktplätze, Auktionsplattformen wie ebay, amazon etc. Die technologische Funktionalität ist hierbei ein kompetitiver Erfolgsfaktor.

Subscriptionsmodel

Dies ist ein klassisches Abonnentenmodell, bei dem der Nutzer gegen entsprechende Bezahlung für einen definierten Zeitraum eine Leistung in Anspruch nehmen kann. In der Praxis finden sich häufig Subscriptionsmodelle in Kombination mit werbebasierten Geschäftsmodellen: die Leistung wird einmal im Grundkonzept meist mit verringertem Funktionsumfang inklusive Werbung angeboten und zum anderen als sog. Premiumdienst mit vollem Leistungsumfang meist ohne Werbung.

Utiliy Model

Hierbei wird ein Preis je nach in Anspruch genommenem Leistungsumfang (Anzahl der Seiten, Seitenaufrufe, Nutzungszeit etc.) in Rechnung gestellt. Der Nutzer profitiert von der Risikominimierung, Arbeits-, Zeit- oder Geldersparnissen.

Community-Model

Internetnutzer generieren hierbei eigene Inhalte, die auf der jeweiligen Internetplattform wiederum anderen Nutzer publiziert bzw. zur Verfügung gestellt werden. Das Modell an sich generiert keinen originären, monetären Erlös, maximal noch einen psycholgischen. Die meisten Communities außerhalb von Xing haben es bisher nicht geschafft eigene nachhaltige Erlösmodelle aufzubauen. Deshalb müssen hier wiederum werbebasierte Ansätze und Premiumdienstleitungen herhalten, um diese Geschäftsmodell am Leben zu erhalten. Einige Geschäftsmodelle werden sicherlich überleben, aber längst nicht alle, da insbesondere die enormen traffic-Kosten, die meisten Communities mittelfristig ins Jenseits befördern werden. Die Herausforderung hier heisst mit Sicherheit traffic-Monetarisation, ein universelles Erfolsmodell hat sich bisher allerdings noch nicht herauskristallisiert. Ob es die Nutzer von Communitier mittelfristig dulden werden, dass ihre zum Teil sehr persönlichen Daten im Internet vermarktet werden, bleibt zudem fraglich. Mal ganz nunabhängig von datenschutzrechtlichen Problematiken. Der antinome Zielkonflikt zwischen dem kommerziellen Ziel auf der einen Seite und der ursprünglichen Intention die Privatsphäre anderen zugänglich zu machen ist zudem auch noch nicht aufgelöst.

Händler/Herstellermodell

Das Internet dient Herstellern dazu ihre Produkte direkt und/oder indirekt an andere Händler oder Endkunden zu vertreiben und ist somit eine weitere Vertriebsschiene im Vetriebskonzept. Das Internet sorgt hierbei für eine hohe Preistransparenz und eine starke Wettbewerbssituation. Kunden können sich in kürzester Zeit einen guten Überblick über das aktuelle Preisgefüge und/oder Produktinformationen in einem Markt verschaffen ohne hier direkte Anfragen starten zu müssen. Bei diesem Geschäftsmodell tritt das Internet in unmittelbare Konkurrenz zum stationären Handel, bei deutlich besseren Fixkostenstrukturen. Allerdings darf hierbei der meist sehr hohe Marketingaufwand, der größtenteils google-induziert ist, nicht außer acht gelassen werden. Zweistellige Marketingbudget sind hierbei keine Seltenheit vor dem Hintergrund einer mittelfristigen Erfolgsstrategie. Ganze Branchen, wie beispielsweise die Musikindustrie kämpfen schon seit Jahren mit der scheinbar nachhaltigen Erfolglosigkeit des eigenen Geschäftsmodells.

Selbstverständlich basieren viele Geschäftsmodelle im Internet nicht auf den hier dargestellten “sortenreinen” Geschäftsmodellen, sondern sind hybride Formen bzw. basieren auf entsprechenden Kombinationen der hier dargestellten Geschäftsmodelle.

Kommentare jederzeit herzlich willkommen.

Dirk Stader

DEMEXCO – Klickfreundlich macht es richtig

September 10th, 2009

Es ist schon erstaunlich, da feiert sich eine ganze Branche jedes Jahr auf der OMD / DEMEXCO. Suchmaschinenspezialisten geben sich die Türklinken in die Hand und nutzen die größte Messe der Online-(ver-)markter, Online Marketingspezialisten  bzw. Online-Agenturen um sich gegenseitig die Kunden abzuwerben bzw. neue Kunden zu gewinnen. Neben SEO ist sicherlich auch SEA ein wichtiges Thema auf der DEMEXCO in 2009. Um so erstaunlicher ist es, dass es nur die www.klickfreundlich.de versteht das Handwerkszeug einer SEO-, SEA-, SEM-Agentur auch für die eigenen Zwecke zu nutzen. Klickfreundlich hat es hier konsequent vorgemacht und beweisst mit dem eigenen Ranking  bei www.google.de  #DEMEXCO sowohl im generischen als auch im bezahlten Bereich, dass man hier die Hausaufgaben gemacht hat.

Was macht die berühmte Konkurrenz – sie schläft. Wenn www.klickfreundlich.de mit einer solchen Konsequenz auch die Kundenaufträge abwickelt, dann können sich viele der vermeintlichen Spezialisten sicherlich warm anziehen.

Sehr konsequent www.klickfreundlich.de ich freue mich auf die DEMEXCO 2009.

Dirk Stader

autotest.de – Autofahrer beschreiben ihre Erfahrungen mit den jeweiligen Fabrikaten

August 10th, 2009

www.autotest.de gibt Autobesitzern die gute Gelegenheit sich über ihr aktuelles Fahrzeug bzw. früher gefahrene Autotypen auszutauschen. Dies ist eine hilfreiche Informationsquelle, wenn es darum geht die Schwachstellen eines Fahrzeug zu identifizieren oder die Erfahrungsberichte mit positiven Erfahrungen mit einer Automarke oder einem Fahrzeugtyp als Entscheidungsgrundlage bei einem Neuwagenkauf oder einem Gebrauchtwagenkauf zu nutzen.

Zudem kann hier jeder Fahrzeugführer seine eigene Fahrzeughistorie aufbauen und der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Hier sind Berichte zu meinem früheren

Ich finde autotest.de ist eine wirklich gute Internetseite, bei der man den Eindruck hat, dass hier echte Nutzer ihre wirklichen Erfahrungen mit den jeweiligen Fabrikaten veröffentlichen. Im Gegensatz zu der Konkurrenzplattform www.autoplenum.de, die mehr den Eindruck erweckt, dass hier ganze Redaktionsteams nichts anderes tun, als permanent Beiträge zu schreiben und das nicht einmal besonders gut.

Dies ist nicht Sinn und Zweck von User-generierten Inhalten. Danke www.autotest.de, weiter so. Weitere Testberichte über Autos findet ihr/man im rechten Bereich dieser Web-Seite im sog. RSS-feed RSS –>.

Dirk Stader

Globus Mobil – mal ein sinnvolles Loyalty-Programm

August 6th, 2009

Mit der SBW-Warenhaus-Kette Globus hat ein weiterer Discounter einen Mobilfunk-Tarif – Globus Mobl – mit äußerst interessanten Konditionen gelauncht. Im Prinzip funktioniert es ganz einfach:

  • Die Globus Mobil SIM-Karte im Internet auf http://www.globus.de/de/globus/aktionen-und-veranstaltungen/globus_mobil_.htm registrieren.
  • Kurz nach der Registrierung ist die Nummer bereits freigeschaltet und man kann direkt lostelefonieren.
  • Und hier eine Besonderheit: unmittelbar nach der Registrierung der Globus Mobil SIM-Karte im Internet können Kunden beim Einkauf im Globus SB-Warenhaus Freiminuten sammeln.
  • Dazu müssen die Globus-Kunden bei jedem Einkauf im Globus SB-Warenhaus vor dem Bezahlen Ihre Globus Karte an der Kasse vorlegen und sich so die Freiminuten für den Globus Mobil Tarif sichern.
  • Die Globus-Kunden erhalten die Gutschrift der Freiminuten automatisch zum jeweils nächsten Monatsanfang.
  • Insgesamt können pro Einkauf bis zu 20 Freiminuten in alle deutschen Netze zusätzlich erlangt werden.

Konditionen des Globus Mobil Tarifs:

  • Gespräche in alle Netze 10 ct/min.
  • Gespäche von Globus Mobil zu Globus Mobil 5 ct/min
  • Datenverbindungen 24ct/MB. Taktung: 60/60.

Ich finde dies ist ein interessantes Loyalty-Programm, bei denen die Globus-Kunden einen echten Vorteil haben. Denn, seien wir doch mal ehrlich: keine Payback-Prämie braucht man wirklich. Aber telefonieren und das möglichst kostengünstig, dass ist ein Vorteil, den wir alle gerne nutzen, oder?

Klingt einfach, ist auch so.

Dirk Stader