Bedingungsloses Grundeinkommen + neues Steuerkonzept

Eine, wie ich finde interessante Spielart, über die es sich lohnt nachzudenken, ist das gedankliche Konstrukt des bedingungslosen Grundeinkommens. Jeder bekommt ab seiner Geburt einen fixen Grundbetrag von 1.000 bis 1.500 EUR, gestaffelt nach Altersklassen. Für dieses Einkommen muss keine Gegenleistung erbracht werden, also wie bei HartzIV nur halt für jeden. Der Anspruch ist nicht vererb- und übertragbar.

Wem dieser Betrag nicht hoch genug ist, der geht arbeiten und verdient damit mehr als die Grundeinkommenbezieher. Der Anreiz besteht wie heute auch, mehr zu verdienen als der Bundesdurchschnitt.

Zusätzlich werden alle Steuern abgeschafft und in reine Verbrauchssteuern umgewandelt. D.h. alle Waren- und Dienstleistungsströme werden Verbrauchs- und Inanspruchnahme abhängig besteuert. Dabei gibt es modifizierte Steuersätze auf Basisgüter /-dienstleistungen und am anderen Ende der Skala auf Luxusgüter.

Z.B.

  • Brot 3% Steuer
  • Haarschneiden 5%
  • Miete bis 500 EUR 5%
  • Miete ab 2.500 EUR 25%
  • Kleinwagen bis 12.000 EUR 5%
  • Luxuswagen ab 100.000 EUR 50%
  • etc

Die genauen Steuerklassen muss man ebenso wie die Höhe des Grundeinkommens natürlich noch genau ausrechenen. Hierfür kann das aktuelle Steueraufkommen, die Steuerplanungen der Folgejahre sowie die jeweiligen Verbräuche herangezogen werden.

Damit wird zugleich auch die eherne Forderung erfüllt: Steuererklärungen auf einen Bierdeckel ausfüllen zu können. Besser noch, hier in dem Modell braucht man keine Steuererklärungen mehr. Schöner Nebeneffekt, man kann den Staatsapparat deutlich entschlacken und einer sinnvollen, endlich mal produktiven Verwendung zuführen.

Zusätzlich werden sämtliche Subventionen, Transferleistungen etc. eingestellt. Sind eh‘ sinnlose Maßnahmen, die alles nur verzerren.

Klingt einfach ist auch so. Meines Erachtens lohnt es sich auf jeden Fall, diesen Gedanken weiter zu spinnen, wie seht ihr das?

Hier der Beitrag des Vaters dieser Idee der ehemalige dm-Eigentümer, also ein Unternehmer und eben kein Politiker.

Werner_Einkommen_klein

http://www.luebbe.de/kunden/luebbe/vgl/www.nsf/htmls/Buchseite?Open&dc=2&ds2=Buecher-Einzeldokument&external=d!C1256E550034A541,i!B33D2EA29D4324C8C125742F0063E80B&cartid=8710-233034

Eine entsprechende Petition hierzu, gibt es auch schon.

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1422

Klingt einfach, ist auch so.

Dirk Stader

(Basis) Tugenden des modernen Managements

Irgendwie ist Management kein Hexenerk. Ich glaube Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und Nachhaltigkeit sind ein paar wesentliche Grundvoraussetzungen. Zudem kann es m.E. nicht schaden wenn die historisch zum Teil belasteten Tugenden wie Leitkultur bzw. Vorbildfunktion ihre Renaissance erleben. Lebe den Mitarbeitern, Teammitgliedern im positiven Sinne vor, wie sie sich verhalten sollen, dann assimilieren Sie sich automatisch. Dies ist ein Grundstein für eine positive, hommogene, faire und gerechte Unternehmenskultur. Ich habe viele Organisationen und Unternehmenskulturen gesehen, die deshalb krank waren, weil Vorstände, Eigner und Führungskräfte nur sich selbst optmiert haben und dementsprechend die Organisation die Führungsmannschaft lediglich aufgrund der vorhandenen Hierarchie akzeptiert hatte, sich aber eine organische positive Unternehmenskultur niemals entwickeln konnte. In dem Augenblick, in dem Mitarbeiter nicht respektvoll über die Führungsorgansisation denken, kann sich keine positive Unternehmenskultur entwickeln. Deshalb das Motto „Lebe als Vorbild“.

Darüber hinaus gilt es als Management einen verbindlichen, allgemein gültigen Handlungsrahmen zu schaffen, wobei darauf zu achten ist, dass persönliche Freiräume dort limitiert sind bzw. aufhören, wo die Freiräume eines Dritten eingeschränkt werden. Freiheiten und Freiheitsgrade müssen ausgewogen und für jeden gleichermaßen frei und limitiert sein.

Management ist dabei ebenso wie eine demokratische Regierung verantwortlich für den Aufbau des generellen Handlkungsrahmens, der Definition der organisationalen Regeln, der Kontrolle derselben und der permanenten Adjustierung von Organisation und Prozessen.

Einen nicht zu unterschätzenden Aufgabenbereich des Managements besteht in der permanenten Kontrolle; ich stelle die persönliche These auf, dass Kontrolle ca. 75% des Gesamtaufgabenbereichs eines erfolgreichen Managements ausmacht, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Mein Petitium ist: Übst Du keine Kontrolle aus, ufern viele Dinge aus. Es ist wie bei Kindern: ohne Grenzen keine positive Entwicklung. Hierbei eine Entschuldigung an alle glücklosen 68er; hat nicht funktioniert oder? Aber tolle Idee; Ironie!!

Klingt einfach, ist auch so.

Dirk Stader

SEO (k)ein Hexenwerk

Diesen Artikel haben wir eigentlich Chris und Thorsten zu verdanken. SEO, das große Hexenwerk. Chris weil er so nett war mich in ein paar Details einzuweisen und Thorsten weil er mich dazu inspiriert hat, mich mit dem Thema zu beschäftigen.

Chris trifft das ganze Thema rund um SEO (deutsch: „Suchmaschinenoptimierung“) mit seinem Kernsatz am Besten „Es ist keine Magie, es ist maximal Handwerk und eigentlich geht es nur darum Fehler zu vermeiden“

Das erstaunliche an der ganzen Geschichte ist, dass ein einfacher Kaufmann wie ich, durchaus in der Lage ist einem Suchmaschinenspezialisten bei der Strukturierung der Kernprozesse behilflich zu sein.

Web 0,8,15 wenn ihr mich fragt.

 Also das ganze Thema in Überschriften:

1. Keywort-Recherche:

  • Keyword Brainstorming
  • Keyword Kombinationen
  • Keyword Konkurrenzanalyse
  • Keyword Themengebiete
  • Erstellung Mindmap
  • Thesarus/ Synonym-Analyse
  • Workshop-Alternative
  • Prüfung, ob Keywordliste ausreichend Traffic generieren kann
  • Aufbau Keyword-Datenbank (Zuordnung Keyword <->Suchwort)
  • Eliminierung der Keywords deren Traffic keine Optimierung rechtfertigt
  • Abgleich mit Google Keyword Tool und den Ergebnissen
  • Abgleich AdWords-Mitbewerber-Dichte
  • Abgleich mit dem Indikator für Suchvolumen
  • Abgleich mit Google Trends, Darstellung des Suchvolumen von Keywords 4 Jahre
  • Gibt es saisonale Schwankungen z.B. Urlaub/Reisen im März/April
  • Keyword-Test durch Einbuchung von Keywords bei AdWords
  • Abgleich mit Search-Marketing von Yahoo
  • Abgleich mit Certo IT Keyword-Datenbank
  • Sistrix Keyword Datenbank
  • Bewertung mittels einer Skala, wie einfach eine Optimierung erfolgen kann
  • Test: Welche Kunden/Besucher kommen bei bestimmten Keywords auf meine Seite und konvertieren diese auch?
  • Evtl. eine Test- und Targetphase einbauen oder auch „Trial and Error“
  • Evtl. Keywords ausschließen, wie z.B. „kostenlos“, da hier kein Umsatzziel erreicht werden kann
  • Positiv/Negativ Assoziation
  • Permanente Key-Word Recherche

 

2. Onpage-Optimierung:

  • Top-Level Domain-Analyse
  • Vertipper sichern
  • Ähnlich geschriebene Domains sichern, sowie Sonderzeichen (ä,ö etc.) beachten
  • b+c Redirect
  • Sub-Domains, Landinpages, Backlink-Domains etc.
  • Überprüfung der technischen Spezifikationen (PHP-Unterstützung, MySQL, Apache) und Einstellungen
  • URL-Design
  • Eigene IP
  • Download Web-Serverlogfiles (ohne Änderung)
  • Title Tag-Analyse
  • Überschriften-Analyse, Optimierung Überschriften- Grawler (H1- H6), Kombination Keywords
  • Analyse Meta-Tags
  • Analyse Keyword-Dichte (%) sowie Fehleranalyse (evtl. Abgleich mit Datenbank Keywords)
  • Analyse der Aktualität, Festlegung von Aktualisierungszeitpunkten und- inhalten evtl. dynamische Seitenerzeugung
  • Abgleich mit dem Aktualiserungsheader „last modified“/ „E-Tag Header“
  • Dublicate-Content-Analyse (eigene Seite und Seiten Dritter im Netz)
  • Analyse URI-Design (uniform resource identifier)

 

3. Offpage-Optimierung:

  • Optimierung des eigenen PageRank (Backlinks)
  • Analyse des Hiltrop- Algorithmus
  • Analyse Linktexte zur Bestimmung der Themengebiete einer Webseite und Abgleich des Hauptkeywords
  • Aufbau von synonymen Linktexten und Linktextvariationen
  • Analyse der Themenrelevanz bei eingehenden Links
  • Analyse der Linkpopularität
  • Aufbau einer Link-Map (eingehend/ausgehend etc.)
  • Analyse der Linkpositionierung auf Webseite (Footer, Überschrift etc.)
  • Analyse der Link-Altersstruktur
  • Analyse Anzahl ausgehender Links
  • Analyse des „Vererbungsgrades“ eines Links
  • Analyse der Webseiten-Qualität
  • Linkaufbau
  • Analyse von potenziell interessanten Partner-Webseiten, Kontaktanbahnung,Ansprache und Vertragsgestaltung, Linktauschverhandlung
  • Durchführung einer Backlinksuche (Yahoo, Microsoft etc.)
  • Linkanalyse Wettbewerb
  • Analyse „Bad Neighborhood“
  • Linkmiete/Linkkauf (Auktionshäuser, Linkkaufplattform, Linkbroker (Seda etc.))
  • Sponsoring Vereine, Open Source Projekte, Geld gegen Links
  • Veröffentlichungen, Artikel, PR, Wikipedia, Forenbeiträge etc. mit entsprechenden Links
  • Linkbaiting/Ködern von Links (Youtube, Videos, Gmmicks etc.)
  • Redaktionelle Überarbeitung der Webseite
  • Optimierung der Nutzer-Analyse und Erhebung von Nutzerdaten

@ Chris, habe ich was vergessen?

 

Bei weiteren Fragen fragt Chris und/oder Thorsten, bloss nicht mich 🙂

Dirk Stader