Eine Geschichte zum Schmunzeln und Nachdenken

29 Oktober 2010 von Dirk Stader 4 Kommentare »

Der Held unserer kleinen Geschichte befindet sich mit seinem Boot (für andere ist das Boot, ein Synonym für das eigene Unternehmen) in einem fürchterlichen Sturm. Es regnet in Bindfäden, Donner und Blitze krachen in kurz auf einander folgenden Rhythmen vom Himmel. Das Boot / Unternehmen schwankt stark und kann sich bei jeder neu aufkommenen Windböe nur mit aller letzter Kraft wieder aufrichten. Nach einem stundenlangen Kampf (bei Unternehmen mehrere Monate) kann sich das Boot den unwirklichen Bedingungen der Sturmfront (oder der schlechten wirtschaftlichen Lage) nicht mehr widersetzen. Es kentert und zerschellt an einem Riff.

Der Held unserer Geschichte wird ins Wasser geschleudert und kämpft einen kurzen harten Kampf mit den Elementen. Im letzten Augenblick kann er sich mit fast unmenschlicher Kraft (oder mit dem letzten Euro) auf die äußerste Spitze einer kleinen trostlosen Insel retten. Es ist vollkommen klar, dieser schnöden, ungastlichen Einöde, wird er nie wieder entkommen.

Unser Held liegt stundenlang völlig erschöpft am Boden, bevor er wieder etwas spürt. Die Kräfte sammeln sich langsam und unser Held ist erstmals nach Stunden wieder fähig einen klaren Gedanken zu fassen.

In diesem Zustand erhebt er klagend seinen Kopf zum Himmel und schreit verzweifelt. “Warum ich?”

Und vom Himmel ertönt eine ruhige, volle Stimme und erklärt (wahrscheinlich achselzuckend): “Warum nicht?”

hmm, Dirk Stader

Share

So sind sie, die Helden in Nadelstreifen…

22 Oktober 2010 von Dirk Stader 2 Kommentare »

Erfolgreiche Bilanz einer zunächst harmlosen internen Veranstaltung (zumindest bis 1:45 Uhr):

- eine gebrochenen Rippe
- einmal urinieren im Innenhof und
- eine zerstörte Bar,

abgesehen von Rauchen in einer rauchfreien Zone (gilt hier vor dem Hintergrund der anderen Verfehlungen als Kavaliesdelikt)
…. und wir sprechen hier nicht von einem hooligan-Treffen irgendwo auf Schalke oder in Herne, nein Abteilungsleiter und Geschäftsführerkreis in einem schönen Schlösschen ganz in der Nähe von Köln.

Klingt unfassbar, ist auch so!

Dirk Stader

Share

Es lebe das Plakat – oder Thesen, die den Erfolg der Außenwerber erklären

15 Oktober 2010 von Dirk Stader 1 Kommentar »

Die Außenwerbung profitiert eindeutig von der höheren Mobiliät der Bevölkerung. Die Arbeitsgemeinschaft Media Analyse e.V. (MA Plakat 2010) hat eine positive Korrelation zwischen persönlicher, individueller Mobilität und verfügbarem Einkommen festgestellt. Damit avanciert die Zielgruppe, die mit Außenwerbung angesprochen werden kann, in das aus Sicht des Werbetreibenden lukrative Segment der “Gutverdiener” bzw. “Besserverdiener”.

Während die Digitalisierung anderen Werbeformen eher zusetzt, bzw. sie eher unter Druck setzt, kommt die Digitalisierung der Außenwerbung eher zu Gute und fördert das Medium. Die traditionell langen Vorlaufzeiten einer papiergebunden Plakatkampagne, wird die Außenwerbung nach erfolgreicher Digitalisierung, deutlich attraktiver machen, als dies heute ohnehin schon der Fall ist. Die Rüstzeiten eines digitalen Außenwerbeformates werden immer kleiner werden – digitale Plakatwände werden ohne Zeitverzögerung zentral neu bespielt und vor allem auch gesteuert (regional, tageszeitabhängig, wetterabhängig etc.) werden.

Dadurch wachsen Online-Werbestrategien eng zusammen mit den Offline-Werbestrategien, oder anders ausgedrück cross-mediale Ansätze werden auch auf den Außenwerbeflächen umsetzbar und ermöglichen kompakte, Medien-übergreifene Werbekampagnen. Dies dürfte die meisten Werbetreibenden sehr erfreuen.

Die Außenwerbung wiedersetzt sich auch dem Trend der zunehmenden Fragmentierung des Mediennutzungsverhaltens. Werbekonsumenten können dem Medium Außenwerbung nicht entgehen, es gibt keinen Ausknopf. Außenwerbeplätze sind auffällig, nicht ausblendbar (außer wenn man die Augen schliesst, sollte man im täglichen Verkehr aber nicht machen), und sogar unterhaltsam in der täglichen Routine des Strassenverkehrs.

Die Außenwerbung und deren mediale Wirkung auf den Konsumenten wird zudem immer besser messbar; Bewegungsmessungen und verbesserte Simulationssoftware ermöglichen immer bessere, weil präzisere Angaben zur Zahl der Passanten, dem Zeitpunkt und der Verweildauer. Selbst demographische Angaben, wie Alter und Geschlecht sowie Aufmerksamkeitsspannen und Kontaktdichte können immer besser prognostiziert werden.

Deshalb: Lang lebe das Plakat!

Dirk Stader

Share

Zuwanderung, ist der Islam das Problem?

13 Oktober 2010 von Dirk Stader Keine Kommentare »
Share

www.diekampfkunstschule.de – Kampfsport in Düsseldorf

14 September 2010 von Dirk Stader Keine Kommentare »

Michale Kuhn, Eigentümer und Leiter der meiner Meinung nach besten Kampfsport-Schule in Düsseldorf, läßt sich immer wieder etwas Neues einfallen. Es wird auf jeden Fall nicht langweilig. Der Ablauf ist eine Mischung aus Boxen, Trittübungen, Sparring, Dehnübungen und freien Kampfsequenzen. Fazit: ich brauche noch Jahre, um das zu kapieren.

Spätestens wenn es gilt, ohne Handschuhe anzutreten, weiß man der Spaß ist jetzt vorbei. Und wenn Michael Kuhn das Kommando “härter und schneller” gibt, dann ist es klar, hier wird es ernst.

Alles in allem eine sehr runde Sache bei Michael Kuhn, ich kann die http://www.diekampfkunstschule.de/startseite/startseite.htm nur empfehlen. Es macht extrem viel Spaß.

Eben keine 0,8,15 Sportschule, sondern ausgewogene Kampfkunst vom Feinsten.

Klingt interessant, ist auch so.

Dirk Stader

Hier der erste Erfahrungsbericht: http://stader.de/2010/03/21/kampfsport-der-besten-art-in-dusseldorf/

Share

iPhone 4: Snap-in Adapter für BMW

4 August 2010 von Dirk Stader 24 Kommentare »

iPhone 4 passt in den BMW Snap-in Adapter des 2G: Wie ich den allgemeinen Foren entnehmen kann, stellen sich viele BMW Fahrer die Frage, wie man die iPhone 4 Version mit den aktuellen BMW Modellen (2008-2010) koppeln kann. Einige Nutzer empfehlen hierbei den iPhone 3G Snap-in Adapter manuell, sprich mit einer Feile oder einem Teppichmesser so zu bearbeiten, dass das iPhone 4 hinein passt.

Diese Lösung war mir nicht elegant genug: Da ich noch einen alten Snap-in Adapter von meinem ersten iPhone 2G zur Verfügung hatte, habe ich diesen einfach mal mit meinen neuen iPhone 4 getestet. Und, erstaunlicher Weise, er passt. Zwar rastet die Arretierung nicht vollständig ein, dies ist aber nicht weiter problematisch, da die, durch das Gerät entstehende, Spannung im alten Snap-in Adapter von BMW ausreicht, um das iPhone 4 zu fixieren. Also hier die Lösung für das Problem: bei ebay oder bei BMW einen Snap-in Adapter für die erste iPhone-Generation kaufen und diesen in den BMW einbauen.

Es wird funktionieren.

Ich habe übrigens festgestellt, dass der Emfpang und die Gesprächsqualität bei einem Betrieb eines iPhones im BMW-Fahrzeug deutlich besser ist als über eine reine Bluetooth-Verbindung. Es liegt wohl daran, dass hierbei der faradaysche Käfig des Fahrzeugs überbrückt wird, da der Snap-in Adapter eine direkte Verbindung zur intergrierten Dachantenne des BMW besitzt.

Klingt einfach, ist auch so.

Gruß

Dirk Stader

Share

Bedingungsloses Grundeinkommen + neues Steuerkonzept

17 Juli 2010 von Dirk Stader 5 Kommentare »

Eine, wie ich finde interessante Spielart, über die es sich lohnt nachzudenken, ist das gedankliche Konstrukt des bedingungslosen Grundeinkommens. Jeder bekommt ab seiner Geburt einen fixen Grundbetrag von 1.000 bis 1.500 EUR, gestaffelt nach Altersklassen. Für dieses Einkommen muss keine Gegenleistung erbracht werden, also wie bei HartzIV nur halt für jeden. Der Anspruch ist nicht vererb- und übertragbar.

Wem dieser Betrag nicht hoch genug ist, der geht arbeiten und verdient damit mehr als die Grundeinkommenbezieher. Der Anreiz besteht wie heute auch, mehr zu verdienen als der Bundesdurchschnitt.

Zusätzlich werden alle Steuern abgeschafft und in reine Verbrauchssteuern umgewandelt. D.h. alle Waren- und Dienstlesitungsströme werden Verbrauchs- und Inanspruchnahme abhängig besteuert. Dabei gibt es modifizierte Steuersätze auf Basisgüter /-dienstleistungen und am anderen Ende der Skala auf Luxusgüter.

Z.B.

  • Brot 3% Steuer
  • Haarschneiden 5%
  • Miete bis 500 EUR 5%
  • Miete ab 2.500 EUR 25%
  • Kleinwagen bis 12.000 EUR 5%
  • Luxuswagen ab 100.000 EUR 50%
  • etc

Die genauen Steuerklassen muss man ebenso wie die Höhe des Grundeinkommens natürlich noch genau ausrechenen. Hierfür kann das aktuelle Steueraufkommen, die Steuerplanungen der Folgejahre sowie die jeweiligen Verbräuche herangezogen werden.

Damit wird zugleich auch die eherne Forderung erfüllt: Steuererklärungen auf einen Bierdeckel ausfüllen zu können. Besser noch, hier in dem Modell braucht man keine Steuererklärungen mehr. Schöner Nebeneffekt, man kann den Staatsapparat deutlich entschlacken und einer sinnvollen, endlich mal produktiven Verwendung zuführen.

Zusätzlich werden sämtliche Subventionen, Transferleistungen etc. eingestellt. Sind eh’ sinnlose Maßnahmen, die alles nur verzerren.

Klingt einfach ist auch so. Meines Erachtens lohnt es sich auf jeden Fall, diesen Gedanken weiter zu spinnen, wie seht ihr das?

Hier der Beitrag des Vaters dieser Idee der ehemalige dm-Eigentümer, also ein Unternehmer und eben kein Politiker.

Werner_Einkommen_klein

http://www.luebbe.de/kunden/luebbe/vgl/www.nsf/htmls/Buchseite?Open&dc=2&ds2=Buecher-Einzeldokument&external=d!C1256E550034A541,i!B33D2EA29D4324C8C125742F0063E80B&cartid=8710-233034

Eine entsprechende Petition hierzu, gibt es auch schon.

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1422

Klingt einfach, ist auch so.

Dirk Stader

Share

Mikrokosmos = Makrokosmos

7 Mai 2010 von Dirk Stader Keine Kommentare »

Eine gewagte Spekulation: Ich bin nun wirklich kein Physiker, aber wenn ich mir so die verschiedenen Fachbeiträge ansehe, die sich einerseits mit dem Mikrokosmos beschäftigen und andererseits den Makrokosmos analysieren, dann ist für  mich eine These sehr aufdringlich: es scheint so zu sein, als ob beide Forschungsschwerpunkte gemeinsame Parallelen aufzeigen. Viele Gesetzmäßigkeiten, viele Modelle und viele sachlogische Zusammenhänge weisen meines Erachtens darauf hin, dass sich der Mikrokosmos genausso wie der Makrokosmos verhält. Ich wage hiermit die sicherlich kühne These, dass sich Mikrokosmos und Makrokosmos nach den selben Gesetzmäßigkeiten verhalten. Dies würde bedeuten, dass sich die kleinsten Teilchen im Universum genau so verhalten, wie es die größten Teilchen. Atome, Spins etc. gehorchen möglicher Weise den gleichen Gesetzmäßigkeiten wie Planeten und Galaxien.

Vielleicht gibt es aber auch gar keine kleinsten und größten Teilchen, sondern vielleicht geht es immer so weiter, so dass jeder Kosmos sich selbstähnlich in der nächst höheren und nächst kleineren Einheit wieder selbst abbildet bzw. abgebildet ist.

Hmm, klingt möglich, ist aber ist wahrscheinlich Unsinn.

@Physiker: Gibt es plausible Antihesen, ober Wiederlegungen oder sogar eine Synthese.

Dirk Stader

Share

Kampfsport der besten Art in Düsseldorf

21 März 2010 von Dirk Stader 1 Kommentar »

Was habe ich mich jahrelang durch Düsseldorfs Fitnessstudios gequält mit all den Posern und Selbstdarstellern. Einer schöner als der andere und jeder wichtiger als der andere. Selbst so ein Luxus – Sporttempel wie das Holmes Place, ein Fitnessstudio  in Düsseldorf, ist voll von irgendwelchen “Möchte-gern-Sportlern”; mal abgesehen, dass deren Geschäftspraxis an eine moderne Drückerkolonne im Rahmen einer Vorwerk-Vertriebsstrategie erinnert.

Das ist hier bei Michael Kuhn anders: Der Sport in Düsseldorf ist schnell, hart und vollkommen unpretentiös, also gut. Ich kann die Schule für den klassischen Kampfsport auf der Geistenstraße 22, 40476 Düsseldorf – Derendorf http://www.diekampfkunstschule.de/startseite/startseite.htm nur empfehlen.

Adresse: Geistenstraße 22, 40476 Düsseldorf – Derendorf

Wir haben uns eine eigene Gruppe zusammengestellt, das Training beginnt mit 21.30 Uhr zwar sehr spät, auf der anderen Seite schränkt es auch die Ausreden wie “Ich habe es nicht geschafft, ich hatte noch Termine” deutlich ein. Wenn man nicht will, dann hat man montags um 21.30 Uhr eben keine Termine.

Das erste Mal als ich bei Michael in der Kampfsportschule trainiert habe, saß ich anschliessend im Auto und habe überlegt, wie ich wohl meinen ersten Gang einlegen könnte. Meine Arme waren echt fertig an diesem Abend. Aber trotzdemm stellte sich schnell ein sehr zufriedenes Grundgefühl ein.

Hier lernt man, dass 3-Minuten Boxen sehr lang sein kann, dass man sich dabei auch vollkommen verausgaben kann und dass jemand treten (kicken) gar nicht so leicht ist.

Ich finde es gut und der Sport in der Schule für klassische Kampfkunst in Düsseldorf passt zu mir. Ich glaube sogar schon festgestellt zu haben, dass sich meine körperliche Fitness wieder deutlich verbessert hat. Das hätte ich bestimmt nicht in einem der vielen Fitnessstudios in Düsseldorf erreicht, von den mentalen Zwängen und der geringen Herausforderungen des Fitness – Sports mal abgesehen. 

Darüber hinaus sind die Leute netter, weniger affektiert und Michael Kuhn macht seine Sache wirklich prima.

Kampfsport in Düsseldorf, klingt interessant, ist auch so.

Dirk Stader

Share

Die Erderwärmung nur eine wissenschaftliche Farce?

12 März 2010 von Dirk Stader Keine Kommentare »

Der Zeitwert wissenschaftlicher Erkenntnisse geht mittler Weile gegen einen Grenzwert der nicht sehr weit entfernt ist von Null. Nunmehr hat der CRU-Forschers Jones zugegeben sich im Rahmen der Climategate“-Affäre und dem Umgang mit den wichtigen Klimamessdaten wohl vertan zu haben. Das muss man sich wirklich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Da gibt einer der führenden Wissenschaftler auf diesem Gebiet, nachdem er Jahre lang, eine richtig große Welle gemacht hat und die Erde an das apokalyptische Abendmahl geschwätzt hat, nunmehr zu, dass es seit etwa 15 Jahren keine statistisch signifikante globale Erwärmung mehr gegeben hat, und auch, dass frühere Perioden ähnlich warm waren wie die derzeitige Epoche – im mittelalterlichen Klimaoptimum etwa, während dessen die Wikinger in Grönland siedelten und es Weinbau in Pommern und Südschottland gab, hätten die Temperaturen die heutigen Werte überstiegen. Das ist doch eine unglaubliche Stumpfsinnigkeit.

Weiterhin informiert der gleichnamige hochrangige Wissenschaftler, dass er wichtige Aufzeichnungen von Klimadaten, und zwar genau die, die den berühmten und überall zu Grunde gelegten “Hockeystick”-Effekt nachweisen sollen, verloren hat. Armes Wissenschaftler Gehirn, so voller Lücken und Irrtümer. Mensch, Jones, wenn du es nicht beweisen kannst, dann sag doch einfach: “ich habe keine Ahnung und bin mein Geld wohl nicht wert”. Das wäre zumindest eine Aussage die richtig wäre und wohl auch nach Jahren nicht falsifiziert werden kann.

Wissenschaftler kommt übrigens von Wissen schaffen, nicht Unsinn verbreiten oder Theorien aufstellen. Allerdings ist sich Jones nunmehr wieder laut eigener Aussage sicher, dass sich die Erde erwärmt und dafür sei das Missmanagement der Menschen verantwortlich. Einen wissenschaftlichen Beweis bleibt er wiederum, wohl aus guten Grund, schuldig. Ich gehe davon aus, dass er diesen Beweis nicht erbringen kann.

Ich weiss nicht, ob die Erde sich erwärmt oder nicht, ich weiss aber, dass ich schlecht recherchierende und arbeitende Menschen egal ob Journalisten (siehe auch http://stader.de/2010/02/20/zu-viel-transparenz/), Historiker oder eben Wissenschaftler nicht ausstehen kann. Wenn einer einen Job macht, dann richtig oder gar nicht.

Klingt einfach, ist auch so.

Dirk Stader

Share
WordPress SEO fine-tune by Meta SEO Pack from Poradnik Webmastera