Die wesentlichen Thesen des Buches “Leibnitz war kein Butterkeks” von Michael Schmidt – Salomon

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  1. Wir können keine Aussage über die Dinge “an sich” machen, sondern nur über die Dinge “für uns”.Das Ding “an sich” existiert in seinem reinen Urzustand, das Ding “für uns” existiert vor dem Hintergrund unseres subjektiven Wahrnehmungs- und Erfahrungshintergrundes. Schon Kant sprach mit dem Begriff “a priori” von den Vor-Annahmen der Erkenntnis.
  1. Wovon man nicht sprechen kann, darüber sollte man schweigen (Wittgenstein).Wir sollten uns nicht anmaßen über Dinge zu sprechen, über die wir vernünftigerweise gar nicht sprechen können. Es ist jedem zu misstrauen, der von sich behauptet, von einer höheren Wahrheit berichten zu können. Schon Xenophanes sagte “sollte einer auch einst die vollkommenste Wahrheit verkünden, wissen könnt’ er das nicht, es ist alles durchwebt von Vermutung”
  1. Vergesst die jenseitige Welt an sich, konzentriert euch auf die diesseitige vom Menschen wahrnehmbare Welt. Die diesseitigen menschlichen Aussagen, lassen sich mit diesseitigen menschlichen Methoden überprüfen.
  1. Dummer Weise wird das Wort “glauben” häufig genau für das Gegenteil nämlich “wissen” verwendet. Der Glaube ist das in uns und um uns, was uns dazu befähigt, Dinge für wahr anzunehmen, von denen wir wissen, dass sie falsch sind.
  1. Ein Wissenschaftler weiß, dass er nur etwas glaubt, was ihm heute gültig erscheint, was morgen schon widerlegt sein kann. Sokrates: “ich weiß, dass ich nichts weiß”.

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Gebräuchliche englische Abkürzungen und ihre deutsche Bedeutung

acct. a/c account Konto
addr. address Adresse
ADR American Depository Receipt
am, a.m. ante meridem (morning) vormittags
approx. approximately circa
ASAP as soon as possible so bald wie möglich
assoc. association Gesellschaft.
Attn: Attention: zu Händen von
B2B Business to Business
B2C Business to Consumer
B/E bill of exchange Wechsel
B/L bill of lading Frachtbrief
bn billion Milliarde.
cc. carbon copy Kopie eines Dokuments
c/o care of
CEO Chief Exectutive Officer
cf. compare
CFO Chief Financial Officer Finanzvorstand
cfr cost and freight Kosten und Fracht
chair chairperson Vorsitzende
chm. chairman Vorsitzende
chw. chairwoman Vorsitzende
cif cost, insurance, and freight Kosten, Versicherung, Fracht
CIO Chief Information Officer
cip carriage and insurance paid frachtfrei versichert
CKO Chief Knowledge Officer
C/N credit note Gutschrift
Co. company Gesellschaft, Firma
COD cash on delivery per Nachnahme
COO Chief Operating Officer leitender Geschäftsführer
corr. corresponding entsprechend
CPI consumer price index der Preisindex für die Lebenshaltung
cpt carriage paid to frachtfrei

 

curr. current laufend
CV résumé curriculum vitae(UK) Bewerbung
cwo cash with order Bezahlung gegen Bestellung
D/A documents against acceptance Dokumente gegen Akzept
ddp delivery duty paid geliefert verzollt
ddu delivery duty unpaid geliefert unverzollt
dept. department Abteilung
des delivered ex ship geliefert ab Schiff
DN debit note Lastschriftanzeige
D/P documents against payment Dokumente gegen Kasse
e.g. exempli gratia (for example) Zum Beispiel, z. B.
ed. edition Auflage
encl. enclosure Anlage
esp. especially besonders
est. established gegrundet
ETA estimated time of arrival voraussichtliche Ankunftszeit
etc. et cetera und so weiter
excl. excluding exklusive
extn. extension Nebenstelle
EXW ex works ab Werk
fig. illustration Abbildung
fob free on board frei Schiff
foll. following anschließend, folgend
FOR free on rail frei Bahn
form. formerly ehemals früher
FX foreign exchange Fremdwährung
FYI for your information zur Kenntnisnahme
GAAP Generally Accepted Accounting Principles
gen. general allgemein
i.e. id est (that is) das heißt
IAS International Accounting Standards
ID identification Identifikation, Ausweis
IMF International. Monetary Fund Internationale Währungsfonds
in prep. in preperation in Vorbereitung

 

incl including inklusive
IPO Initial Public Offering Börsengang eines neuen Unternehmens
K thousand tausend
L/C letter of credit Akkreditiv
M&A merger & acquisitions Fusionen und Übernahmen
man. managing leitend
mgmt. management Leitung
mill. million Million
mth. month Monat
mthly. monthly monatlich
nec. necessary erforderlich
no. number Nummer
OBO or best offer Verhandlungsbasis
off. offical offiziell – offiz.
P. page Seite – S.
p.m. post meridiem (afternoon/evening) nachmittags
P/L profit/loss Gewinn u. Verlust
para. paragraph Absatz
PLC Public Limited Company
PO Box POB post office box Postfach
poss. possible möglich
p&p postage and packing Porto und Verpackung
propr. proprietor Inhaber.
pp

pp.

per pro per procurationem (on behalf of) im Auftrag – i.A.
pp. pages Seiten
PTO please turn over bitte wenden
R&D research & development Forschung u. Entwicklung
Re. with reference to regarding Betreff, bezüglich
recd

rec’d

received erhalten
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reg’d. registered eingeschrieben, eingetragen
ret’d retired außer Dienst – a.D.

 

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s.o. someone jemand – jmd.
sth. something etwas – etw.
tel telephone Telefon – Tel.
TM trademark Warenzeichen – Wz.
usu. usually gewöhnlich, üblicherweise
VAT value-added tax Mehrwertsteuer – MwSt.
w/o

w/out

without ohne – o.
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Die Entwicklungsgeschichte des Menschen im Kontext der Erdentwicklung

Die Wichtigkeit bzw. Bedeutsamkeit des Menschen  relativiert sich sehr deutlich, wenn man die Entwicklungsgeschichte des Menschen in den Kontext der gesamten Entwicklung unseres Planeten betrachtet.

Wenn wir uns die Entwicklungsgeschichte unseres Planeten einmal anschauen und auf ein Jahr beziehen, dann ergeben sich ganz interessante Aspekte unseres Daseins, die mich auf jeden Fall zum Grübeln bringen:

  • die Erde entstand vor einem Jahr sprich vor 365 Tagen
  • vor 45 Tagen entstanden wirbellose Wassertiere
  • seit 35 Tagen gibt es Fische
  • vor 19 Tagen entstanden die Dinosaurier und starben vor 5 Tagen aus
  • die Entwicklungslinien von Affe und Mensch sind seit 12 Stunden getrennt
  • die heute existierende Tier- und Pflanzenwelt gibt es seit  6 Stunden
  • der Mensch geht seit 34 Minuten aufrecht
  • der Neanderthaler tauchte vor 17 Minuten auf und verschwand vor 3,5 Minuten
  • den Homosapiens gibt es seit ca. 2 Minuten und
  • vor 41 Sekunden tauchte der erste Städter auf

Jetzt könnt ihr alle einmal spekulieren, ob es uns im 2. Jahr der Entstehungsgeschichte am 15. Januar oder so ähnlich überhaupt noch geben wird.

Und nach allen Prognosen ist übrigens in einem weiteren Jahr Schluss mit dem schönen Planeten, weil unsere Sonne es nicht mehr bringt.

 

Jahren Sekunden Minuten Stunden Tage
erste Städter -6.000 41 0,69 0,01 0,00
Homo Sapiens -13.000 89 1,49 0,02 0,00
Ausrottung Neanderthaler -30.000 206 3,43 0,06 0,00
Entstehung Neanderthaler -150.000 1.029 17,15 0,29 0,01
aufrecht gehender Mensch -300.000 2.058 34,30 0,57 0,02
Bildung der heutigen Tier- und Pflanzenwelt -3.000.000 20.581 343 5,72 0,24
Entwicklungslinie Mensch und Affe trennen sich -6.500.000 44.592 743 12,39 0,52
Ausrottung Dinosaurier -65.000.000 445.923 7.432,04 123,87 5,16
Entstehung Dinosaurier -235.000.000 1.612.182 26.869,70 447,83 18,66
Fische -440.000.000 3.018.553 50.309,22 838,49 34,94
wirbellose Wassertiere -570.000.000 3.910.398 65.173,30 1.086,22 45,26
Erde -4.600.000.000 31.557.600 525.960,00 8.766,00 365,25

Nehmen wir uns doch bitte mal alle nicht so wichtig

Klingt erschreckend, ist auch so

Dirk Stader

 

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Mathematische Kunststücke – hier zweistelligen Zahlen quadrieren

mathematische Kunststücke: Um eine zweistellige Zahl zu quadrieren bedient man sich der beiden ersten binomischen Grundformeln
 
(a+b)2 = a2 + 2ab +b2
(a – b)2 = a2 – 2ab +b2
 
43^2 wird zu (40+3)^2 = 40^2 + 2*40*3 + 3^2 = 1.600 + 240 + 9 = 1.849
49^2 wird zu (50-1)^2 = 50^2 – 2*50*1 + 1^2  = 2.500 – 100 + 1 = 2.401
 
Klingt einfach, ist auch so.

Dirk Stader

 

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Mathematische Kunststücke – Zahlen mit x 11multiplizieren

Eine sehr leichte Lösung um beliebige zwei-stellige Zahlen mit x 11 zu multiplizieren geht so:
 
43 x 11
= letzte Zahl ist 3 (43)
= Zahl in der Mitte ist die Addition der ersten und der zweite Zahl, also in dem Beispiel 7 (4+3)
= erste Zahl ist 4 (43)
= Ergebnis 473
 
Wenn die Addition der beiden Zahlen zur Ermittlung der mittleren Zahl > 10 ist, geht es ähnlich
 
49 x 11
=letzte Zahl ist 9 (49)
= Zahl in der Mitte ist die letzte Zahl der Addition der ersten und der zweiten Zahl, also im Beispiel 4+9 = 13
= die erste Zahl ist die erste Zahl + die 1 aus der mittleren Zahl, also 4+1 = 5 (49 + 13)
= Ergebnis 539
 
Klingt einfach, ist auch so.

Dirk Stader

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Lateinische und griechische Vor- und Nachsilben

griechische Vorsilben
a-, an- // Verneinung
all-, allo- // anders, fremd
amphi- // zwischen
ana-, an- // hinauf, hindurch
anti- // gegen
apo-, ap- // von, seit
auto- // selbst
dia- // durch
dys- // schlecht
ek-, ex- // infolge von
en-, em- // in, bei, mit
epi-, ep- // auf Grund
eso-. exo- // außen
eu-, ev- // wohl, gut
hetero- // verschieden
homo- // gleich
hemi- // halb
holo- // voll
homöo- // gleichartig
hyper- // über
hypo- // infolge von
iso- // gleich
kata-, kat- // gegen, infolge
krypto- // versteckt
mega- // groß
meta-, met- // hinter
mikro- // klein
ortho- // recht, richtig
pan- // gesamt, alles
para- // gegen, wider
peri- // um, wegen, über
poly- // viele
pro- // für, vor
syn-, sy-. syl-, sym // mit
tele- // fern
 
lateinische Vorsilben
ab- // ab-, weg-, un-, missad-
// heran, hinzu, dabei
ambi- // umher
ante- // voraus, vor-, überaequi-
// gleich
bi- // zwei-, beide
circum- // ringsum
cis- // diesseits
con- // mit, zusammen
contra- // gegen
de- // ab-, weg-, herabdextro-
// rechts
dis- // auseinander, un-, zerex-
// aus, ent-, verextra-
// außerhalb
in- // in, an, auf, hinein
in- // nicht, ohne, uninfra-
// unterhalb
inter- // dazwischen, mitten
intra- // innerhalb
iuxta- // bei, neben
laev(o)- // links
multi- // viele
non- // nicht, unob-
// entgegen
omni- // ganz, jeder, alles
per- // umher, durch, sehr
por- // hinpost-
// hinter, nach
prae- // vorne, vorzeitig
re- // zurück, wieder
se- // weg
semi- // halb
sub- // unter
super- // über
supra- // oberhalb
trans- // durch, über
ultra- // jenseits
 
griechische Nachsilben lateinische Nachsilben
-ie. -ia // -ei, -heit
-ik // -ig, -isch
-(i)smus // Prinzip
-(i)st // Personen
-(i)stisch // Adjektiv
-(i)istik
-itis // Entzündung
-ma, -m, -mata, -men, -me
-oeides // Bsp: Steroide
-on // Bsp: Stadion
-sis, -se // Vorgang
-ar, -arius
-at, atus
-ium
-men
-ion // Handlungsverlauf
-or // Bsp: Inspektor
-ur // Bsp: Kultur
-us // Zustand, Bsp: Status
-itieren
-eszieren
-zid // Tötung, Mord
-nt // Bsp: Agent, Informant
-nd // Bsp: Doktorand
-trix // Matrix
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Wesentliche handelsrechtliche Kriterien für den Eigenkapitalausweis einer stillen Beteiligung

Die wesentlichen Kriterien des HGB’s für den bilanziellen Ausweis einer stillen Beteiligung im Eigenkapital einer Gesellschaft sind:

  • Nachrangabrede, d.h. Rangrücktritt gg. anderen Forderungen im Insolvenz- bzw. Liquidationsfall.
  • Erfolgsabhängigkeit der Vergütung.
  • Teilnahme am Verlust bis zur vollen Höhe.
  • Längerfristige Kapitalüberlassung. (lt. Rechtsprechung mindestens ein Zeitraum von 5 Jahren).

Ein stiller Gesellschafter tritt nach außen nicht auf, d.h. eine solche Beteiligung ist wirklich “still” im Sinne von geheim. Die stille Beteiligung wird auf der Passivseite ausgewiesen ohne das der Name des stillen Beteiligten veröffentlicht bzw. genannt wird.

Klingt einfach, hindert einen aber meist.

Dirk Stader

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Integrationsmanagement – Realisierung von Synergien

Integrationsmanagement: Die Integration eines akquirierten Unternehmens im Rahmen des Integrationsmanagements ist ein stufenweiser Prozess, in dessen Verlauf die beiden Unternehmen nach und nach aufeinander abgestimmt werden. Diese Beitrag erhebt dabei nicht den Anspruch auf Allgemeingültigkeit, sondern soll vielmehr die grundsätzlichen, strategischen und operativen Stoßrichtungen aufzeigen, die im Rahmen der anstehenden Managementaufgabe berücksichtigt werden sollten. Natürlich muss die Entscheidung über die zu wählende Integrationsrichtung bzw. deren -umfang jeweils auf die individuellen Bedürfnisse und Erfordernisse der zu integrierenden Zielunternehmen angepasst werden.

Grundsätzlich kann zwischen drei Möglichkeiten zur Realisierung von Synergien im Rahmen des Integrationsmanagement s unterschieden werden:

  • Poolung:
    Jene Unternehmensbereiche, in denen Synergien realisiert werden sollen, werden organisatorisch zusammengelegt (Zentralisierung)
  • Wechselseitige Spezialisierung:
    Die beiden Unternehmen konzentrieren sich auf die Durchführung jener Aktivitäten, bei denen sie einen spezifischen Vorteil (relative Stärke) aufweisen.
  • Koordination:
  • Beide Unternehmen führen ihre bisherigen Aktivitäten in vollem Umfang weiterhin getrennt aus. Synergien werden dadurch erreicht, dass Institutionen (Schnittstellen) für den Informationsaustausch und die laufende Abstimmung geschaffen werden, wodurch ein wechselseitiger Zugriff auf Know-how ermöglicht wird.

In der Unternehmenspraxis werden die einzelnen Stoßrichtungen selten alternativ aber mit hoher Wahrscheinlichkeit in Kombination Anwendung finden. Daher sollten man die drei Möglichkeiten vollumfänglich bei den unterschiedlichen Wertschöpfungsbereichen in Erwägung ziehen. Hierbei gilt der Grundsatz, dass man sich nicht zu früh mit einer vermeintlich guten Lösung zufrieden geben sollte, sondern mit Bedacht sämtliche Aspekte der Stoßrichtungen hinterfragen sollte. Erst durch umfangreiche Analysen kann die Entscheidung, welche der Stoßrichtungen bzw. welche Ausprägung der jeweiligen Stossrichtung beim Integrationsmanagement gewählt werden soll, vernünftig vorbereitet werden.

Klingt einfach, ist auch so.

Dirk Stader

 

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