Mathematische Kunststücke – hier zweistelligen Zahlen quadrieren

mathematische Kunststücke: Um eine zweistellige Zahl zu quadrieren bedient man sich der beiden ersten binomischen Grundformeln
 
(a+b)2 = a2 + 2ab +b2
(a – b)2 = a2 – 2ab +b2
 
43^2 wird zu (40+3)^2 = 40^2 + 2*40*3 + 3^2 = 1.600 + 240 + 9 = 1.849
49^2 wird zu (50-1)^2 = 50^2 – 2*50*1 + 1^2  = 2.500 – 100 + 1 = 2.401
 
Klingt einfach, ist auch so.

Dirk Stader

 

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Mathematische Kunststücke – Zahlen mit x 11multiplizieren

Eine sehr leichte Lösung um beliebige zwei-stellige Zahlen mit x 11 zu multiplizieren geht so:
 
43 x 11
= letzte Zahl ist 3 (43)
= Zahl in der Mitte ist die Addition der ersten und der zweite Zahl, also in dem Beispiel 7 (4+3)
= erste Zahl ist 4 (43)
= Ergebnis 473
 
Wenn die Addition der beiden Zahlen zur Ermittlung der mittleren Zahl > 10 ist, geht es ähnlich
 
49 x 11
=letzte Zahl ist 9 (49)
= Zahl in der Mitte ist die letzte Zahl der Addition der ersten und der zweiten Zahl, also im Beispiel 4+9 = 13
= die erste Zahl ist die erste Zahl + die 1 aus der mittleren Zahl, also 4+1 = 5 (49 + 13)
= Ergebnis 539
 
Klingt einfach, ist auch so.

Dirk Stader

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Lateinische und griechische Vor- und Nachsilben

griechische Vorsilben
a-, an- // Verneinung
all-, allo- // anders, fremd
amphi- // zwischen
ana-, an- // hinauf, hindurch
anti- // gegen
apo-, ap- // von, seit
auto- // selbst
dia- // durch
dys- // schlecht
ek-, ex- // infolge von
en-, em- // in, bei, mit
epi-, ep- // auf Grund
eso-. exo- // außen
eu-, ev- // wohl, gut
hetero- // verschieden
homo- // gleich
hemi- // halb
holo- // voll
homöo- // gleichartig
hyper- // über
hypo- // infolge von
iso- // gleich
kata-, kat- // gegen, infolge
krypto- // versteckt
mega- // groß
meta-, met- // hinter
mikro- // klein
ortho- // recht, richtig
pan- // gesamt, alles
para- // gegen, wider
peri- // um, wegen, über
poly- // viele
pro- // für, vor
syn-, sy-. syl-, sym // mit
tele- // fern
 
lateinische Vorsilben
ab- // ab-, weg-, un-, missad-
// heran, hinzu, dabei
ambi- // umher
ante- // voraus, vor-, überaequi-
// gleich
bi- // zwei-, beide
circum- // ringsum
cis- // diesseits
con- // mit, zusammen
contra- // gegen
de- // ab-, weg-, herabdextro-
// rechts
dis- // auseinander, un-, zerex-
// aus, ent-, verextra-
// außerhalb
in- // in, an, auf, hinein
in- // nicht, ohne, uninfra-
// unterhalb
inter- // dazwischen, mitten
intra- // innerhalb
iuxta- // bei, neben
laev(o)- // links
multi- // viele
non- // nicht, unob-
// entgegen
omni- // ganz, jeder, alles
per- // umher, durch, sehr
por- // hinpost-
// hinter, nach
prae- // vorne, vorzeitig
re- // zurück, wieder
se- // weg
semi- // halb
sub- // unter
super- // über
supra- // oberhalb
trans- // durch, über
ultra- // jenseits
 
griechische Nachsilben lateinische Nachsilben
-ie. -ia // -ei, -heit
-ik // -ig, -isch
-(i)smus // Prinzip
-(i)st // Personen
-(i)stisch // Adjektiv
-(i)istik
-itis // Entzündung
-ma, -m, -mata, -men, -me
-oeides // Bsp: Steroide
-on // Bsp: Stadion
-sis, -se // Vorgang
-ar, -arius
-at, atus
-ium
-men
-ion // Handlungsverlauf
-or // Bsp: Inspektor
-ur // Bsp: Kultur
-us // Zustand, Bsp: Status
-itieren
-eszieren
-zid // Tötung, Mord
-nt // Bsp: Agent, Informant
-nd // Bsp: Doktorand
-trix // Matrix
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Wesentliche handelsrechtliche Kriterien für den Eigenkapitalausweis einer stillen Beteiligung

Die wesentlichen Kriterien des HGB’s für den bilanziellen Ausweis einer stillen Beteiligung im Eigenkapital einer Gesellschaft sind:

  • Nachrangabrede, d.h. Rangrücktritt gg. anderen Forderungen im Insolvenz- bzw. Liquidationsfall.
  • Erfolgsabhängigkeit der Vergütung.
  • Teilnahme am Verlust bis zur vollen Höhe.
  • Längerfristige Kapitalüberlassung. (lt. Rechtsprechung mindestens ein Zeitraum von 5 Jahren).

Ein stiller Gesellschafter tritt nach außen nicht auf, d.h. eine solche Beteiligung ist wirklich “still” im Sinne von geheim. Die stille Beteiligung wird auf der Passivseite ausgewiesen ohne das der Name des stillen Beteiligten veröffentlicht bzw. genannt wird.

Klingt einfach, hindert einen aber meist.

Dirk Stader

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Integrationsmanagement – Realisierung von Synergien

Integrationsmanagement: Die Integration eines akquirierten Unternehmens im Rahmen des Integrationsmanagements ist ein stufenweiser Prozess, in dessen Verlauf die beiden Unternehmen nach und nach aufeinander abgestimmt werden. Diese Beitrag erhebt dabei nicht den Anspruch auf Allgemeingültigkeit, sondern soll vielmehr die grundsätzlichen, strategischen und operativen Stoßrichtungen aufzeigen, die im Rahmen der anstehenden Managementaufgabe berücksichtigt werden sollten. Natürlich muss die Entscheidung über die zu wählende Integrationsrichtung bzw. deren -umfang jeweils auf die individuellen Bedürfnisse und Erfordernisse der zu integrierenden Zielunternehmen angepasst werden.

Grundsätzlich kann zwischen drei Möglichkeiten zur Realisierung von Synergien im Rahmen des Integrationsmanagement s unterschieden werden:

  • Poolung:
    Jene Unternehmensbereiche, in denen Synergien realisiert werden sollen, werden organisatorisch zusammengelegt (Zentralisierung)
  • Wechselseitige Spezialisierung:
    Die beiden Unternehmen konzentrieren sich auf die Durchführung jener Aktivitäten, bei denen sie einen spezifischen Vorteil (relative Stärke) aufweisen.
  • Koordination:
  • Beide Unternehmen führen ihre bisherigen Aktivitäten in vollem Umfang weiterhin getrennt aus. Synergien werden dadurch erreicht, dass Institutionen (Schnittstellen) für den Informationsaustausch und die laufende Abstimmung geschaffen werden, wodurch ein wechselseitiger Zugriff auf Know-how ermöglicht wird.

In der Unternehmenspraxis werden die einzelnen Stoßrichtungen selten alternativ aber mit hoher Wahrscheinlichkeit in Kombination Anwendung finden. Daher sollten man die drei Möglichkeiten vollumfänglich bei den unterschiedlichen Wertschöpfungsbereichen in Erwägung ziehen. Hierbei gilt der Grundsatz, dass man sich nicht zu früh mit einer vermeintlich guten Lösung zufrieden geben sollte, sondern mit Bedacht sämtliche Aspekte der Stoßrichtungen hinterfragen sollte. Erst durch umfangreiche Analysen kann die Entscheidung, welche der Stoßrichtungen bzw. welche Ausprägung der jeweiligen Stossrichtung beim Integrationsmanagement gewählt werden soll, vernünftig vorbereitet werden.

Klingt einfach, ist auch so.

Dirk Stader

 

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Regelungen zum Bildungsurlaub

Die Regelungen zum Bildungsurlaub, hier am Beispiel Hamburg:

  1. Jeder Mitarbeiter hat innerhalb eines Zweijahreszeitraums (nach den ersten 6 Monaten des Arbeitsverhältnisses) die Möglichkeit 10 Arbeitstage Bildungsurlaub zu nehmen.
  2. Den Zeitpunkt der Freistellung sollte der Mitarbeiter dem Arbeitgeber frühzeitig, in der Regel 6 Wochen vor Beginn, mitteilen.
  3. Die Freistellung kann nur bei anerkannten Veranstaltungen gewährt werden, die an drei aufeinander folgenden Tagen stattfinden. Ein Liste mit den anerkannten Veranstaltungen in Hamburg findet sich hier: http://bildungsurlaub-hamburg.de/search?q=
  4. Der Mitarbeiter ist verpflichtet, auf Verlangen die Anmeldung zur Bildungsveranstaltung nachzuweisen.
  5. Die Freistellung kann nur dann abgelehnt werden, wenn zwingende betriebliche Belange oder die Urlaubswünsche anderer Mitarbeiter, die nach sozialen Gesichtspunkten Vorrang verdienen, dazwischen kommen. Der Freistellungsanspruch für berufliche Weiterbildung ist in solch einem Fall dann übrigens auf das nächste Kalenderjahr übertragbar.

 

kompletter Gesetzestext hier: http://www.bildungsurlaub.com/arbeitnehmerweiterbildungsgesetz_hamburg.htm) :

 

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