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Wie geil ist das denn 2

11 November 2010

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Systematisierung der Geschäftsmodelle im Internet

1 November 2010

Geld verdienen im Internet, ist eigentlich nicht so schwer und sollte man einmal Verluste produzieren, dann kann man sich damit trösten, dass das Geld nicht weg ist, sondern nur einem anderen gehört.

Werbefinanzierte Geschäftsmodelle – Advertising Model:

Prominentestes Beispiel “google”: hierbei ist das Geschäftsmodell vollständig von Werbeeinnahmen abhängig und letzendlich auch darauf angewiesen. Dies Art des Geschäftsmodells geht dabei stark auf die Anfänge des Internets zurück. Grundvoraussetzung für einen geschäftlichen Erfolg ist dabei die Generierung von größmöglichem “traffic” und zwar relativ unabhängig davon, ob es sich hierbei um “guten” oder “schlechten” traffic handelt. Inwiefern hierbei der ebenfalls von google behauptete Aufbau eines Markennamens durch reine Werbung im Internet eine Rolle spielt, mag durchaus bezweifelt werden. Allerdings hilft der Markenaufbau durch die diversen anderen Marketingkanäle auf jeden Fall – und vielleicht wird der Markenaufbau durch internetbasierte Werbeformate zusätzlich lanciert. Mag sein.  Böse Zungen behaupten, dass rein werbebasierte Geschäftsmodelle außerhalb der etablierten Beispiele á la google sich nur schwerlich etablieren lassen und möglicher Weise eher zufällig, denn geplant entstehen. Hierzu ist jeder zu einem Kommentar aufgefordert.

Affiliate Model

Betreiber von Webseiten werden finanzielle Anreize geboten in Form von Provisionen etc., wenn sie Nutzer bspw. auf die Seite eines Online-Händlers weiterleiten. Die Zielwebseite erhält hiermit vorzugesweise “guten” traffic der konvertiert, dh. eine Transaktion auslöst. Die Zielwebseite vergütet diese Dienstleistung monetär und beteiligt somit den traffic-Lieferanten am Umsatz- bzw. Rohertragserlös. Vorzugsweise erfolgt die Honorierung transaktionsbasiert, d.h. bei Kauf, Anmeldung, Lead etc. Konditionell orientiert sich eine potenzielle Provision an der Güte des traffics, der durchgeleitet wird. Der Erfolg ist für den Affiliate-Anbieter grundsätzlich leicht zu messen und die Kosten-Nutzen-Relation dieser Maßnahme einfach zu überprüfen, da Performance abhängig.

Makler Modell – Brockerage

Es werden  Dienstleistungen, Produkte zwischen Anbieter und Kunde gehandelt. Umsatz wird hierbei durch Angebot und Nachfrage auf einer Internetplattform generiert. Hierbei gilt, je bekannter eine Internetplattform ist, desto höher ist die Anzahl der potenziellen Transaktionen. Erlöse werden hierbei ebenfalls transaktionsbasiert  erzielt, d.h. via Gebühren, Nutzungsentgelte, Mitgliedschaften etc. Beispielhafte Ausprägungen für dieses Geschäftsmodell sind Marktplätze, Auktionsplattformen wie ebay, amazon etc. Die technologische Funktionalität ist hierbei ein kompetitiver Erfolgsfaktor.

Subscriptionsmodel

Dies ist ein klassisches Abonnentenmodell, bei dem der Nutzer gegen entsprechende Bezahlung für einen definierten Zeitraum eine Leistung in Anspruch nehmen kann. In der Praxis finden sich häufig Subscriptionsmodelle in Kombination mit werbebasierten Geschäftsmodellen: die Leistung wird einmal im Grundkonzept meist mit verringertem Funktionsumfang inklusive Werbung angeboten und zum anderen als sog. Premiumdienst mit vollem Leistungsumfang meist ohne Werbung.

Utiliy Model

Hierbei wird ein Preis je nach in Anspruch genommenem Leistungsumfang (Anzahl der Seiten, Seitenaufrufe, Nutzungszeit etc.) in Rechnung gestellt. Der Nutzer profitiert von der Risikominimierung, Arbeits-, Zeit- oder Geldersparnissen.

Community-Model

Internetnutzer generieren hierbei eigene Inhalte, die auf der jeweiligen Internetplattform wiederum anderen Nutzer publiziert bzw. zur Verfügung gestellt werden. Das Modell an sich generiert keinen originären, monetären Erlös, maximal noch einen psycholgischen. Die meisten Communities außerhalb von Xing haben es bisher nicht geschafft eigene nachhaltige Erlösmodelle aufzubauen. Deshalb müssen hier wiederum werbebasierte Ansätze und Premiumdienstleitungen herhalten, um diese Geschäftsmodell am Leben zu erhalten. Einige Geschäftsmodelle werden sicherlich überleben, aber längst nicht alle, da insbesondere die enormen traffic-Kosten, die meisten Communities mittelfristig ins Jenseits befördern werden. Die Herausforderung hier heisst mit Sicherheit traffic-Monetarisation, ein universelles Erfolsmodell hat sich bisher allerdings noch nicht herauskristallisiert. Ob es die Nutzer von Communitier mittelfristig dulden werden, dass ihre zum Teil sehr persönlichen Daten im Internet vermarktet werden, bleibt zudem fraglich. Mal ganz nunabhängig von datenschutzrechtlichen Problematiken. Der antinome Zielkonflikt zwischen dem kommerziellen Ziel auf der einen Seite und der ursprünglichen Intention die Privatsphäre anderen zugänglich zu machen ist zudem auch noch nicht aufgelöst.

Händler/Herstellermodell

Das Internet dient Herstellern dazu ihre Produkte direkt und/oder indirekt an andere Händler oder Endkunden zu vertreiben und ist somit eine weitere Vertriebsschiene im Vetriebskonzept. Das Internet sorgt hierbei für eine hohe Preistransparenz und eine starke Wettbewerbssituation. Kunden können sich in kürzester Zeit einen guten Überblick über das aktuelle Preisgefüge und/oder Produktinformationen in einem Markt verschaffen ohne hier direkte Anfragen starten zu müssen. Bei diesem Geschäftsmodell tritt das Internet in unmittelbare Konkurrenz zum stationären Handel, bei deutlich besseren Fixkostenstrukturen. Allerdings darf hierbei der meist sehr hohe Marketingaufwand, der größtenteils google-induziert ist, nicht außer acht gelassen werden. Zweistellige Marketingbudget sind hierbei keine Seltenheit vor dem Hintergrund einer mittelfristigen Erfolgsstrategie. Ganze Branchen, wie beispielsweise die Musikindustrie kämpfen schon seit Jahren mit der scheinbar nachhaltigen Erfolglosigkeit des eigenen Geschäftsmodells.

Selbstverständlich basieren viele Geschäftsmodelle im Internet nicht auf den hier dargestellten “sortenreinen” Geschäftsmodellen, sondern sind hybride Formen bzw. basieren auf entsprechenden Kombinationen der hier dargestellten Geschäftsmodelle.

Kommentare jederzeit herzlich willkommen.

Dirk Stader

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Vorgehensweise beim Targetcosting

31 Oktober 2010

1.1     Zielkostenbestimmung

Die Bestimmung der Zielkosten kann für Produkte, Produktgruppen, Basismodelle, lebenzyklusphasenbezogen inkl. Berücksichtigung der beim Kunden anfallenden Kosten (Betriebskosten) erfolgen:

a) Festlegung des Target Price (Kundenpräferenz + Werterelation der einzelnen Produktmerkmale)

b) Festlegung der Target Margin (Gewinnmarge), hier meist Umsatzrentabilität, so daß auch das Absatzvolumen geschätzt werden muß

c) aus a) und b) erhält man die „allowable costs“, denen die sog. Standardkosten (Vollkosten aus Plankalkulation) gegenübergestellt werden

d) die letztendlich Festlegung der sog. Target costs erfolgt in Abhängigkeit von der verfolgten Strategie und der Wettbewerbsintensität

1.2     Varianten der Zielkostenbestimmung

a) Market into Company (Reinform), Zielpreis = Nutzenbündelpreis seitens der Käufer, geschlossene Marktausrichtung im Sinne einer Wertkette

b) Out of Company, Preis innerhalb Unternehmenssystem aus Erfahrungen ermittelt und auf Markttauglichkeit überprüft

c) Into and out of Company, Kombination a)+b)

d) Out of Competitor, Kenntnis der Standardkosten der potentiellen Wettbewerber (Status-Quo)

e) Out of Standard Costs, Abschläge von den eigenen Standardkosten auf Basis identifizierter Kostensenkungspotentiale

2.       Arbeitsschritte zur Ableitung von Zielkostenanteilen/Zielkostenzerlegung

Herunterbrechen der Gesamtproduktzielkosten auf:

a) Funktionskosten (sowohl für Objektfunktionen als auch für Verrichtungsfunktionen z.B. Service)

b) Komponentenkosten (Kosten für Haupt- und Teilbaugruppen)

c) Teilekosten

Ausgangspunkt ist die subjektive Kundensicht von Produktmerkmalen und -eigenschaften, die beispielsweise. mittels Conjoint Analyse http://stader.de/2009/10/17/conjoint-analyse/ ermittelt wird.

2.1     Produktfunktionen definieren (Bestimmung der Funktionsstruktur des neuen Produktes gem. Kundenanforderungsprofil)

a) harte Funtkionen = technische Leistung

b) weiche Funktionen = subjektiver Wert

2.2     Produktfunktionen gewichten

Gewichtung gem. Kundenpräferenz (z.B. 35% harte, 65% weiche Funktionen, und die Gewichtung innerhalb dieser beiden Hauptgruppen)

2.3     Grobentwurf entwickeln

Der Grobentwurf für das Produkt definiert diejenigen Produktkomponenten, durch die die Produktfunktionen insgesamt realisiert werden (z.B. Tintenversorgung und Tintenführung (=Produktfunktionen) werden durch die Produktkomponente Tinte realisiert). + Gegenüberstellung in einer Matrix.

2.4     Kostenschätzung für die einzelnen Komponenten (erwartete Kosten) + Eintrag in Matrix

2.5     Produktkomponenten gewichten

Mit welchem Gewicht einzelner Komponenten wird eine Teilfunktion realisiert? Als Gesamtergebnis erhält man eine Gewichtung der Produktkomponenten zur Realisierung der harten und weichen Funktionen.

2.6     Ermittlung Zielkostenindex

Bedeutung der Komponente für die Produktionsfunktion/Kostenanteil der Komponente   < 1 = zu teuer; > 1 = zu billig

2.7     Zielkostenindizes verbessern

Optimierung mit Hilfe Zielkostendiagramm; Zielkostenzone um optimalen Wert 1, nicht tolerierbare Abweichungen verbessern (Kneten von Kosten).

Dirk Stader

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Eine Geschichte zum Schmunzeln und Nachdenken

29 Oktober 2010

Der Held unserer kleinen Geschichte befindet sich mit seinem Boot (für andere ist das Boot, ein Synonym für das eigene Unternehmen) in einem fürchterlichen Sturm. Es regnet in Bindfäden, Donner und Blitze krachen in kurz auf einander folgenden Rhythmen vom Himmel. Das Boot / Unternehmen schwankt stark und kann sich bei jeder neu aufkommenen Windböe nur mit aller letzter Kraft wieder aufrichten. Nach einem stundenlangen Kampf (bei Unternehmen mehrere Monate) kann sich das Boot den unwirklichen Bedingungen der Sturmfront (oder der schlechten wirtschaftlichen Lage) nicht mehr widersetzen. Es kentert und zerschellt an einem Riff.

Der Held unserer Geschichte wird ins Wasser geschleudert und kämpft einen kurzen harten Kampf mit den Elementen. Im letzten Augenblick kann er sich mit fast unmenschlicher Kraft (oder mit dem letzten Euro) auf die äußerste Spitze einer kleinen trostlosen Insel retten. Es ist vollkommen klar, dieser schnöden, ungastlichen Einöde, wird er nie wieder entkommen.

Unser Held liegt stundenlang völlig erschöpft am Boden, bevor er wieder etwas spürt. Die Kräfte sammeln sich langsam und unser Held ist erstmals nach Stunden wieder fähig einen klaren Gedanken zu fassen.

In diesem Zustand erhebt er klagend seinen Kopf zum Himmel und schreit verzweifelt. “Warum ich?”

Und vom Himmel ertönt eine ruhige, volle Stimme und erklärt (wahrscheinlich achselzuckend): “Warum nicht?”

hmm, Dirk Stader

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So sind sie, die Helden in Nadelstreifen…

22 Oktober 2010

Erfolgreiche Bilanz einer zunächst harmlosen internen Veranstaltung (zumindest bis 1:45 Uhr):

- eine gebrochenen Rippe
- einmal urinieren im Innenhof und
- eine zerstörte Bar,

abgesehen von Rauchen in einer rauchfreien Zone (gilt hier vor dem Hintergrund der anderen Verfehlungen als Kavaliesdelikt)
…. und wir sprechen hier nicht von einem hooligan-Treffen irgendwo auf Schalke oder in Herne, nein Abteilungsleiter und Geschäftsführerkreis in einem schönen Schlösschen ganz in der Nähe von Köln.

Klingt unfassbar, ist auch so!

Dirk Stader

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Es lebe das Plakat – oder Thesen, die den Erfolg der Außenwerber erklären

15 Oktober 2010

Die Außenwerbung profitiert eindeutig von der höheren Mobiliät der Bevölkerung. Die Arbeitsgemeinschaft Media Analyse e.V. (MA Plakat 2010) hat eine positive Korrelation zwischen persönlicher, individueller Mobilität und verfügbarem Einkommen festgestellt. Damit avanciert die Zielgruppe, die mit Außenwerbung angesprochen werden kann, in das aus Sicht des Werbetreibenden lukrative Segment der “Gutverdiener” bzw. “Besserverdiener”.

Während die Digitalisierung anderen Werbeformen eher zusetzt, bzw. sie eher unter Druck setzt, kommt die Digitalisierung der Außenwerbung eher zu Gute und fördert das Medium. Die traditionell langen Vorlaufzeiten einer papiergebunden Plakatkampagne, wird die Außenwerbung nach erfolgreicher Digitalisierung, deutlich attraktiver machen, als dies heute ohnehin schon der Fall ist. Die Rüstzeiten eines digitalen Außenwerbeformates werden immer kleiner werden – digitale Plakatwände werden ohne Zeitverzögerung zentral neu bespielt und vor allem auch gesteuert (regional, tageszeitabhängig, wetterabhängig etc.) werden.

Dadurch wachsen Online-Werbestrategien eng zusammen mit den Offline-Werbestrategien, oder anders ausgedrück cross-mediale Ansätze werden auch auf den Außenwerbeflächen umsetzbar und ermöglichen kompakte, Medien-übergreifene Werbekampagnen. Dies dürfte die meisten Werbetreibenden sehr erfreuen.

Die Außenwerbung wiedersetzt sich auch dem Trend der zunehmenden Fragmentierung des Mediennutzungsverhaltens. Werbekonsumenten können dem Medium Außenwerbung nicht entgehen, es gibt keinen Ausknopf. Außenwerbeplätze sind auffällig, nicht ausblendbar (außer wenn man die Augen schliesst, sollte man im täglichen Verkehr aber nicht machen), und sogar unterhaltsam in der täglichen Routine des Strassenverkehrs.

Die Außenwerbung und deren mediale Wirkung auf den Konsumenten wird zudem immer besser messbar; Bewegungsmessungen und verbesserte Simulationssoftware ermöglichen immer bessere, weil präzisere Angaben zur Zahl der Passanten, dem Zeitpunkt und der Verweildauer. Selbst demographische Angaben, wie Alter und Geschlecht sowie Aufmerksamkeitsspannen und Kontaktdichte können immer besser prognostiziert werden.

Deshalb: Lang lebe das Plakat!

Dirk Stader

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Zuwanderung, ist der Islam das Problem?

13 Oktober 2010
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www.diekampfkunstschule.de – Kampfsport in Düsseldorf

14 September 2010

Michale Kuhn, Eigentümer und Leiter der meiner Meinung nach besten Kampfsport-Schule in Düsseldorf, läßt sich immer wieder etwas Neues einfallen. Es wird auf jeden Fall nicht langweilig. Der Ablauf ist eine Mischung aus Boxen, Trittübungen, Sparring, Dehnübungen und freien Kampfsequenzen. Fazit: ich brauche noch Jahre, um das zu kapieren.

Spätestens wenn es gilt, ohne Handschuhe anzutreten, weiß man der Spaß ist jetzt vorbei. Und wenn Michael Kuhn das Kommando “härter und schneller” gibt, dann ist es klar, hier wird es ernst.

Alles in allem eine sehr runde Sache bei Michael Kuhn, ich kann die http://www.diekampfkunstschule.de/startseite/startseite.htm nur empfehlen. Es macht extrem viel Spaß.

Eben keine 0,8,15 Sportschule, sondern ausgewogene Kampfkunst vom Feinsten.

Klingt interessant, ist auch so.

Dirk Stader

Hier der erste Erfahrungsbericht: http://stader.de/2010/03/21/kampfsport-der-besten-art-in-dusseldorf/

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Bedingungsloses Grundeinkommen + neues Steuerkonzept

17 Juli 2010

Eine, wie ich finde interessante Spielart, über die es sich lohnt nachzudenken, ist das gedankliche Konstrukt des bedingungslosen Grundeinkommens. Jeder bekommt ab seiner Geburt einen fixen Grundbetrag von 1.000 bis 1.500 EUR, gestaffelt nach Altersklassen. Für dieses Einkommen muss keine Gegenleistung erbracht werden, also wie bei HartzIV nur halt für jeden. Der Anspruch ist nicht vererb- und übertragbar.

Wem dieser Betrag nicht hoch genug ist, der geht arbeiten und verdient damit mehr als die Grundeinkommenbezieher. Der Anreiz besteht wie heute auch, mehr zu verdienen als der Bundesdurchschnitt.

Zusätzlich werden alle Steuern abgeschafft und in reine Verbrauchssteuern umgewandelt. D.h. alle Waren- und Dienstlesitungsströme werden Verbrauchs- und Inanspruchnahme abhängig besteuert. Dabei gibt es modifizierte Steuersätze auf Basisgüter /-dienstleistungen und am anderen Ende der Skala auf Luxusgüter.

Z.B.

  • Brot 3% Steuer
  • Haarschneiden 5%
  • Miete bis 500 EUR 5%
  • Miete ab 2.500 EUR 25%
  • Kleinwagen bis 12.000 EUR 5%
  • Luxuswagen ab 100.000 EUR 50%
  • etc

Die genauen Steuerklassen muss man ebenso wie die Höhe des Grundeinkommens natürlich noch genau ausrechenen. Hierfür kann das aktuelle Steueraufkommen, die Steuerplanungen der Folgejahre sowie die jeweiligen Verbräuche herangezogen werden.

Damit wird zugleich auch die eherne Forderung erfüllt: Steuererklärungen auf einen Bierdeckel ausfüllen zu können. Besser noch, hier in dem Modell braucht man keine Steuererklärungen mehr. Schöner Nebeneffekt, man kann den Staatsapparat deutlich entschlacken und einer sinnvollen, endlich mal produktiven Verwendung zuführen.

Zusätzlich werden sämtliche Subventionen, Transferleistungen etc. eingestellt. Sind eh’ sinnlose Maßnahmen, die alles nur verzerren.

Klingt einfach ist auch so. Meines Erachtens lohnt es sich auf jeden Fall, diesen Gedanken weiter zu spinnen, wie seht ihr das?

Hier der Beitrag des Vaters dieser Idee der ehemalige dm-Eigentümer, also ein Unternehmer und eben kein Politiker.

Werner_Einkommen_klein

http://www.luebbe.de/kunden/luebbe/vgl/www.nsf/htmls/Buchseite?Open&dc=2&ds2=Buecher-Einzeldokument&external=d!C1256E550034A541,i!B33D2EA29D4324C8C125742F0063E80B&cartid=8710-233034

Eine entsprechende Petition hierzu, gibt es auch schon.

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1422

Klingt einfach, ist auch so.

Dirk Stader

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Mikrokosmos = Makrokosmos

7 Mai 2010

Eine gewagte Spekulation: Ich bin nun wirklich kein Physiker, aber wenn ich mir so die verschiedenen Fachbeiträge ansehe, die sich einerseits mit dem Mikrokosmos beschäftigen und andererseits den Makrokosmos analysieren, dann ist für  mich eine These sehr aufdringlich: es scheint so zu sein, als ob beide Forschungsschwerpunkte gemeinsame Parallelen aufzeigen. Viele Gesetzmäßigkeiten, viele Modelle und viele sachlogische Zusammenhänge weisen meines Erachtens darauf hin, dass sich der Mikrokosmos genausso wie der Makrokosmos verhält. Ich wage hiermit die sicherlich kühne These, dass sich Mikrokosmos und Makrokosmos nach den selben Gesetzmäßigkeiten verhalten. Dies würde bedeuten, dass sich die kleinsten Teilchen im Universum genau so verhalten, wie es die größten Teilchen. Atome, Spins etc. gehorchen möglicher Weise den gleichen Gesetzmäßigkeiten wie Planeten und Galaxien.

Vielleicht gibt es aber auch gar keine kleinsten und größten Teilchen, sondern vielleicht geht es immer so weiter, so dass jeder Kosmos sich selbstähnlich in der nächst höheren und nächst kleineren Einheit wieder selbst abbildet bzw. abgebildet ist.

Hmm, klingt möglich, ist aber ist wahrscheinlich Unsinn.

@Physiker: Gibt es plausible Antihesen, ober Wiederlegungen oder sogar eine Synthese.

Dirk Stader

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