Mind the Gap von Izabela Chamczyk

Die Arbeit von Izabela Chamczyk ist ein Studium des emotionalen Metabolismus eines künstlerischen Organismus. Sie befragt die Grenzen zwischen dem, was lebt und was schon erloschen ist sowie die Überlebensgesetze in der Welt der dichotomischen Widersprüche. Ihre Bilder sind wie Transfusionen der vitalen Flüssigkeiten im Körper des Kunstwerks – atmend, pulsierend, überschäumend. Alle Prozesse werden von der Künstlerin aus von nächster Nähe beobachtet, begleitet und verstärkt mit nahezu animalisch sinnlicher Schärfe – sie lebt in jeder Ader ihres Schaffens. Dennoch mit allem Respekt für die Grenzen der Intimität: die Frau als Hüterin, Urheberin des Natürlichen. Aber ohne Zärtlichkeit, ohne Erotik – mitgerissen in den Fluss des Prozesses, bleibt sie distanziert und lässt Dinge frei geschehen.

„Meine künstlerische Arbeit bewegt sich außerhalb des physischen Subjektes und erreicht den Körper des Beobachters unmittelbar durch Berührung, Duft und andere sinnlichen Erfahrungen. Die Teilnahme am Prozess ist für mich der wichtigste Aspekt meiner Kunst. Kunst muss leben, leere Ästhetik interessiert mich nicht. Vielmehr die Zustände des Werdens, des Kristallisierens, des Wachsens, des sich Verfärbens, Trocknens, Brechens, Zerstörens… Oft vernichte ich meine Kunstwerke um das Publikum an der Deformation, der Veränderung teilzuhaben. Es geht um das Entstehen und Erstarren in der Zeit. Was mich bewegt ist das Unbekannte, das Grenzenlose, Extreme – so subtil und zerbrechlich und entwaffnend. Der Ausgangspunkt für jede meiner Bewegungen ist unsere menschliche Konstitution und ihr Platz im fragilen Kontinuum der Zeit“.

Checkliste für die Besprechungspunkte im Vorstellungsgespräch

1. Grund der Veränderung im Vorstellungsgespräch hinterfragen

a) Gründe, bezogen auf die bisher ausgeübte Tätigkeit
b) Gründe, bezogen auf den angestrebten neuen Arbeitsplatz

2. Beruflicher Werdegang des Bewerbers (Vorstellungsgespräch)

a) Stufen der beruflichen Entwicklung
b) besondere berufliche Interessen und Neigungen
c) Weiterbildungsbemühungen

3. Persönliche und fachliche Eignung
     (bezogen auf die Anforderungen des Arbeitsplatzes)

a) Prüfen der fachlichen Eignung
b) Prüfen der persönlichen Eignung
c) Prüfen der Fähigkeit zusammenzuarbeiten

4. Ziele und Aufgaben der Abteilung

a) Ziele der Abteilung
b) Wesentliche Aufgaben des Bereiches

5. Neuer Arbeitsplatz und auszuführende Tätigkeiten

a) Stellenbeschreibung
b) Entscheidungsbefugnisse (Vollmachten)
c) Vertretung
d) Sonderaufgaben

6. Arbeitsbedingungen am neuen Arbeitsplatz

a) Arbeitszeit
b) Außendienst
c) Einsatzort
d) Erschwernisse
e) Schichtdienst
f) Zusammenarbeit mit anderen Bereichen
g) Kontakte zu Stellen außerhalb des Hauses Weiterlesen

Gängige Internetabkürzungen für die Non-Digital-Natives

Englische Interneabkürzungen und ihre deutsche Bedeutung für Non-Digital  Natives bzw. alle die verstehen wollen, worüber ihre Kinder denn so reden….

LOL = Laughing Out Loud

ROFL = Roll On The Floor Laughing

FTW = For The Win

FAQ = Frequently Asked Questions

DND = Do Not Disturb

ASAP = As Soon As Possible

BTW = By The Way

CU/CYA = See You

BRB = Be Right Back

AFK = Away From Keyboard

B2K/BTK = Back To Keyboard

YOLO = You Only Live Once

GTG/G2G = Got To Go

BTT/B2T = Back To Topic

FTF/F2F = Face To Face

WTF = What The Fuck

OMW = On My Way

OSM = awsome

WLC = welcome

IMHO = In My Honest Opinion

Für weitere Hinweise auf Internetabkürzungen, die in diesem Beitrag unbedingt erwähnt werden sollten, bin ich auf jeden Fall dankbar und nehme diese gerne als Anregung über die Kommentarfunktion dieses Beitrags entgegen. Da dieser Artikel mit Sicherheit im Zeitablauf unmodern wird bzw. die Inhalte und auch die gängigen Internetabkürzungen sich verändern werden, werde ich mich bemühen diesen Beitrag von Zeit zu Zeit zu aktualisieren. Hier bitte ich ein wenig um Nachsicht, wenn dies nur sporadisch und ohne System erfolgen wird. Ich stehe zudem auch sehr gerne für Anregungen insbesondere von Eltern zur Verfügung, wenn der Nachwuchs mal wieder Abkürzungen benutzt, die auf den ersten Blick unbekannt erscheinen. Ich werden dann recherchieren und schauen, ob ich eine brauchbare Antwort liefern kann auf die dann brennende Frage: „Was will mein Nachwuchs mir denn mit dieser Abkürzungen nun wieder sagen“. Und zum Schluss ein Appell an alle die Abkürzungen gebrauchen: „Geht bitte nicht davon aus, dass Euch alle Welt versteht, wenn ihr Abkürzungen gebraucht; in erster Linie haben Abkürzungen nur dann allgemeine Gültigkeit bzw. sind allgemein verständlich, wenn sie im „Duden“ stehen. Ich hoffe alle wissen, was ein Duden ist…..

Es sei denn, es ist Programm Abkürzungen zu nutzen, die gar nicht alle verstehen, um andere auszugrenzen. Das allerdings wäre ein unhöflicher Akt.

Klingt einfach, ist auch so.

Dirk Stader

Berechnung der Anteile bei einer Kapitalerhöhung

Ein neuer Gesellschafter will mit 500.000 EUR auf Basis einer Post-money Bewertung in Höhe von 4.000.000 EUR einsteigen. Das aktuelle Stammkapital beträgt 70.000 EUR:

y = nominelle Anteile bei Kapitalerhöhung

  • 500.000/4.000.000 = 12,5%
  • 12,5% = y / (70.000 +y)
  • y = 12,5% x (70.000 +y)
  • y = 0,125 x 70.000 + 0,125y
  • y-0,125y =  0,125 x 70.000
  • 0,875y = 8.750
  • y = 8.750 / 0,875
  • Y = 10.000

oder

  • y = (70.000 x 0,125) / 1-0,125)

Probe:

  • SK alt = 70.000
  • SK neu = 80.000
  • 10.000 / 80.000 = 0,125
  • = 12,5%

allgemein:

  • y = (Zielquote [Kapitalerhöhung/post money Bewertung] x altes Stammkapital) / (1- Zielquote)

Vergesse ich immer wieder, auch wenn es einfach ist.

Dirk Stader

 

 

Vertragstrends bei M&A Transaktionen

Aktuelle Vertragstrends bei Unternehmenstransaktionen in 2017 lt. Pinsent Masons Germany LLP, München in der Publikation Tech M&A in Deutschland, Report 2017

https://www.pinsentmasons.com/

  • AGB Kontrolle: Klauseln eines Unternehmenkaufs-/verkaufsvertrages können der gesetzlichen AGB Kontrolle unterliegen, wenn ein nahezu identischer Wortlaut bei verschiedenen Transaktionen verwendet wird. Insbesondere bei Gewährleistungen und Garantien kann das dazu führen, dass das Haftungsregime nicht hält im Rahmen von gerichtlichen Auseinandersetzungen.
  • 2/3 aller Käufer garantieren die Richtigkeit der zugänglich gemachten Informationen.
  • 1/3 aller Käufer garantieren die Vollständigkeit aller gegebenen Informationen.
  • In 3/4 aller Fälle wird die Haftung des Verkäufers ausgeschlossen, da Kenntnis bzw. Kennenmüssen des Käufers zugerechnet wird:
    • In 40% aller Fälle ist die Haftung ausgeschlossen, wenn dem Käufer positive Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis zuzurechnen ist.
    • Nicht selten können Verkäufer verhandeln, dass bereits leicht fahrlässige Unkenntnis des Käufers haftungsausschließend wirkt.
    • In 25% aller Fälle genügt bereits allein das nur positive Wissen des Käufers, um den Haftungsausschluss zu bewirken.
    • Als dem Käufer bekannt gelten in vielen Gestaltungen solche Umstände, die der Verkäufer in bestimmter Form offengelegt hat – unabhängig davon, ob der Verkäufer tatsächliche Kenntnis des Käufers nachweisen kann. Hierfür reicht häufig die Offenlegung im Datenraum aus.
  • Bei 1/3 aller Transaktionen wurden bestimmte Schäden (meist mittelbare und Folgeschäden) aus der Gewährleistung ausgeschlossen.

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Leitfaden „trauernde Mitarbeiter“ oder „Kollege verstirbt“

Der nachfolgende Leitfaden für trauernde Mitarbeiter oder für den traurigen Fall, dass ein Mitarbeiter verstirbt, soll grundsätzliche Handlungsempfehlungen für das Management eines Unternehmens leisten:

  • Wer trauert funktioniert nicht.
  • Wer Bruder, Schwester, Vater, Mutter, Ehepartner oder sein Kind verliert, hat in der Regel Anrecht auf zwei Tag Sonderurlaub – nach Paragraph 616 des Bürgerlichen Gesetzbuches bekommt ein Arbeitnehmer bezahlten Sonderurlaub, wenn er „für eine verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit durch einen in seiner Person liegenden Grund ohne sein Verschulden an der Dienstleistung verhindert wird.“
  • Selbst nach mehreren Wochen kann nicht verlangt werden, dass der trauernde Mitarbeiter wieder volle Leistung erbringt.
  • Rücksichtsvoller Umgang ist entscheidend.
  • Die Art und Weise wie sich das berufliche Umfeld verhält, kann ausschlaggebend dafür sein, wie trauernde Kollegen ihren Verlust bewältigen
  • Trauernde Mitarbeiter sind Führungsaufgabe – und zwar in erster Linie des direkten Vorgesetzten.
  • Neben einer menschlichen Arbeitsatmosphäre ist eine Schonzeit für den Betroffenen wichtig.
  • Je nach Umständen macht es Sinn einen externen Trauerberater hinzuzuziehen; Bestattungsinstitute und Unternehmensberatungen (z.B. http://brain-active.com/) bieten solche Dienste an, falls der Vorgesetzte sich nicht in der sieht, die richtigen Worte zu finden.
  • Allerdings gibt es auch Stimmen, die davor warnen, den Umgang mit dem Thema Tod ganz in die Hände von Externen zu legen, weil Vorgesetzte und Kollegen das Gefühl bekommen könnten, dass der Vorgesetzte sein Team nicht verständnisvoll unterstützen kann.

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Programmatic Buying – Werbung mit Autopilot

Was ist Programmatic Buying?

Unter Programmatic Buying versteht man den, bisher noch,  teil-automatisierten Einkauf über alle Traffic-Kanäle hinweg. Die meisten programmatischen Entscheidungen trifft dabei die Technologie, der Marketing-Experte bestimmt aber nach wie vor die strategische Richtung der Maßnahme und greift bei Bedarf in die (Aus-)Steuerung und Performance-Optimierung ein.

Daten sind dabei die notwendige und hinreichende Basis für die Entscheidungen und die Algorithmen innerhalb des Programmatic Buyings. Dabei hat sich ein Zusammenspiel zwischen First, Second und Third-Party Daten bewährt.

Die First-Daten-Basis liegt beim Werbetreibenden direkt vor und basiert einerseits auf den vorhandenen Stammdaten als auch auf dem Nutzungsverhalten der eigenen User. Dieses Datenbasis hat für den Werbetreibenden die höchste Relevanz bei gleichzeitig niedrigsten Kosten. Hierbei gilt vereinfacht, je mehr Daten vorhanden sind, bzw. generiert werden können, desto besser.

Die Second-Party-Daten liegen nicht beim Werbetreibenden vor bzw. können von dem Werbetreibenden generiert werden, sonder gehören einem anderen Unternehmen, dass diese Daten dem Werbetreibenden zusätzlich zur Verfügung stellt. Das kann sowohl auf Basis von einzel-vertraglichen Verhältnissen im Rahmen einer direkten Partnerschaft geschehen als auch über Data-Management-Plattformen wie Second-Party-Data-Netzwerke. Es bietet sich an bei den Generierung von Second-Party-Daten darauf zu achten Partner zu finden, deren Datenbasis ein Höchstmaß an Selbstähnlichkeit mit den eigenen First-Party-Daten haben bzw. aufweisen. Damit verfügt der Werbetreibende über eine effiziente Möglichkeit Neukunden zu gewinnen, bzw. die eigene Reichweite zu Erhöhen mit der höchsten Conversion-Erwartung. Da die Datenqualität meist noch sehr hoch ist, können neue Käufer möglichst effizient identifiziert und qualifiziert werden. Weiterlesen

Die wesentlichen Thesen des Buches „Leibnitz war kein Butterkeks“ von Michael Schmidt – Salomon

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  1. Wir können keine Aussage über die Dinge „an sich“ machen, sondern nur über die Dinge „für uns“.Das Ding „an sich“ existiert in seinem reinen Urzustand, das Ding „für uns“ existiert vor dem Hintergrund unseres subjektiven Wahrnehmungs- und Erfahrungshintergrundes. Schon Kant sprach mit dem Begriff „a priori“ von den Vor-Annahmen der Erkenntnis.
  1. Wovon man nicht sprechen kann, darüber sollte man schweigen (Wittgenstein).Wir sollten uns nicht anmaßen über Dinge zu sprechen, über die wir vernünftigerweise gar nicht sprechen können. Es ist jedem zu misstrauen, der von sich behauptet, von einer höheren Wahrheit berichten zu können. Schon Xenophanes sagte „sollte einer auch einst die vollkommenste Wahrheit verkünden, wissen könnt‘ er das nicht, es ist alles durchwebt von Vermutung“
  1. Vergesst die jenseitige Welt an sich, konzentriert euch auf die diesseitige vom Menschen wahrnehmbare Welt. Die diesseitigen menschlichen Aussagen, lassen sich mit diesseitigen menschlichen Methoden überprüfen.
  1. Dummer Weise wird das Wort „glauben“ häufig genau für das Gegenteil nämlich „wissen“ verwendet. Der Glaube ist das in uns und um uns, was uns dazu befähigt, Dinge für wahr anzunehmen, von denen wir wissen, dass sie falsch sind.
  1. Ein Wissenschaftler weiß, dass er nur etwas glaubt, was ihm heute gültig erscheint, was morgen schon widerlegt sein kann. Sokrates: „ich weiß, dass ich nichts weiß“.

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Die Entwicklungsgeschichte des Menschen im Kontext der Erdentwicklung

Die Wichtigkeit bzw. Bedeutsamkeit des Menschen  relativiert sich sehr deutlich, wenn man die Entwicklungsgeschichte des Menschen in den Kontext der gesamten Entwicklung unseres Planeten betrachtet.

Wenn wir uns die Entwicklungsgeschichte unseres Planeten einmal anschauen und auf ein Jahr beziehen, dann ergeben sich ganz interessante Aspekte unseres Daseins, die mich auf jeden Fall zum Grübeln bringen:

  • die Erde entstand vor einem Jahr sprich vor 365 Tagen
  • vor 45 Tagen entstanden wirbellose Wassertiere
  • seit 35 Tagen gibt es Fische
  • vor 19 Tagen entstanden die Dinosaurier und starben vor 5 Tagen aus
  • die Entwicklungslinien von Affe und Mensch sind seit 12 Stunden getrennt
  • die heute existierende Tier- und Pflanzenwelt gibt es seit  6 Stunden
  • der Mensch geht seit 34 Minuten aufrecht
  • der Neanderthaler tauchte vor 17 Minuten auf und verschwand vor 3,5 Minuten
  • den Homosapiens gibt es seit ca. 2 Minuten und
  • vor 41 Sekunden tauchte der erste Städter auf

Jetzt könnt ihr alle einmal spekulieren, ob es uns im 2. Jahr der Entstehungsgeschichte am 15. Januar oder so ähnlich überhaupt noch geben wird.

Und nach allen Prognosen ist übrigens in einem weiteren Jahr Schluss mit dem schönen Planeten, weil unsere Sonne es nicht mehr bringt.

 

Jahren Sekunden Minuten Stunden Tage
erste Städter -6.000 41 0,69 0,01 0,00
Homo Sapiens -13.000 89 1,49 0,02 0,00
Ausrottung Neanderthaler -30.000 206 3,43 0,06 0,00
Entstehung Neanderthaler -150.000 1.029 17,15 0,29 0,01
aufrecht gehender Mensch -300.000 2.058 34,30 0,57 0,02
Bildung der heutigen Tier- und Pflanzenwelt -3.000.000 20.581 343 5,72 0,24
Entwicklungslinie Mensch und Affe trennen sich -6.500.000 44.592 743 12,39 0,52
Ausrottung Dinosaurier -65.000.000 445.923 7.432,04 123,87 5,16
Entstehung Dinosaurier -235.000.000 1.612.182 26.869,70 447,83 18,66
Fische -440.000.000 3.018.553 50.309,22 838,49 34,94
wirbellose Wassertiere -570.000.000 3.910.398 65.173,30 1.086,22 45,26
Erde -4.600.000.000 31.557.600 525.960,00 8.766,00 365,25

Nehmen wir uns doch bitte mal alle nicht so wichtig

Klingt erschreckend, ist auch so

Dirk Stader