Regelungen zum Bildungsurlaub

Die Regelungen zum Bildungsurlaub, hier am Beispiel Hamburg:

  1. Jeder Mitarbeiter hat innerhalb eines Zweijahreszeitraums (nach den ersten 6 Monaten des Arbeitsverhältnisses) die Möglichkeit 10 Arbeitstage Bildungsurlaub zu nehmen.
  2. Den Zeitpunkt der Freistellung sollte der Mitarbeiter dem Arbeitgeber frühzeitig, in der Regel 6 Wochen vor Beginn, mitteilen.
  3. Die Freistellung kann nur bei anerkannten Veranstaltungen gewährt werden, die an drei aufeinander folgenden Tagen stattfinden. Ein Liste mit den anerkannten Veranstaltungen in Hamburg findet sich hier: http://bildungsurlaub-hamburg.de/search?q=
  4. Der Mitarbeiter ist verpflichtet, auf Verlangen die Anmeldung zur Bildungsveranstaltung nachzuweisen.
  5. Die Freistellung kann nur dann abgelehnt werden, wenn zwingende betriebliche Belange oder die Urlaubswünsche anderer Mitarbeiter, die nach sozialen Gesichtspunkten Vorrang verdienen, dazwischen kommen. Der Freistellungsanspruch für berufliche Weiterbildung ist in solch einem Fall dann übrigens auf das nächste Kalenderjahr übertragbar.

 

kompletter Gesetzestext hier: http://www.bildungsurlaub.com/arbeitnehmerweiterbildungsgesetz_hamburg.htm) :

 

Über Dirk Stader

geboren 1967, Geschäftsführer der Media Ventures GmbH, Beteiligungsgesellschaft des Medienunternehmers Dirk Ströer, interessanter Job, nette Abwechslung nach so öden Branchen wie Einzelhandel, Anlagenbau, Bauunternehmen und ähnliches. Mechanismen sind allerdings überall die gleichen
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Information, interessante Web-Seiten. Fügen Sie den permalink zu Ihren Favoriten hinzu.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.