Hallo Welt – wollt ihr das wirklich wissen?

Willkommen zur deutschen Version von WordPress. Dies ist der erste Artikel. Ob Blog’s jetzt sinnvoll sind, oder nicht; die Frage bleibt für mich immer noch unbeantwortet. Allerdings wer es nicht versucht, kann sich auch keine wirkliche Meinung darüber bilden. Dementsprechend werdet ihr hier zukünftig Eindrücke, Ideen, Meinungen und Auszüge aus meinem/unserem Leben finden. Ich bin zudem gespannt, ob ich meine Familie und Freunde aninimieren kann hier ihre Beiträge zu veröffentlichen. Damit sind wir dann endgültig im Web 2.0 oder war es Web 0,8,15 angekommen.

Dirk Stader

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Die Kernaussagen und wesentlichen Thesen des Buches “Leibnitz war kein Butterkeks” von Michael Schmidt – Salomon

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  1. Wir können keine Aussage über die Dinge “an sich” machen, sondern nur über die Dinge “für uns”.Das Ding “an sich” existiert in seinem reinen Urzustand, das Ding “für uns” existiert vor dem Hintergrund unseres subjektiven Wahrnehmungs- und Erfahrungshintergrundes. Schon Kant sprach mit dem Begriff “a priori” von den Vor-Annahmen der Erkenntnis.
  1. Wovon man nicht sprechen kann, darüber sollte man schweigen (Wittgenstein).Wir sollten uns nicht anmaßen über Dinge zu sprechen, über die wir vernünftigerweise gar nicht sprechen können. Es ist jedem zu misstrauen, der von sich behauptet, von einer höheren Wahrheit berichten zu können. Schon Xenophanes sagte “sollte einer auch einst die vollkommenste Wahrheit verkünden, wissen könnt’ er das nicht, es ist alles durchwebt von Vermutung”
  1. Vergesst die jenseitige Welt an sich, konzentriert euch auf die diesseitige vom Menschen wahrnehmbare Welt.Die diesseitigen menschlichen Aussagen, lassen sich mit diesseitigen menschlichen Methoden überprüfen.
  1. Dummer Weise wird das Wort “glauben” häufig genau für das Gegenteil nämlich “wissen” verwendet. Der Glaube ist das in uns und um uns, was uns dazu befähigt, Dinge für wahr anzunehmen, von denen wir wissen, dass sie falsch sind.
  1. Ein Wissenschaftler weiß, dass er nur etwas glaubt, was ihm heute gültig erscheint, was morgen schon widerlegt sein kann. Sokrates: “ich weiß, dass ich nichts weiß”.
  1. Ein Gläubiger glaubt, dass er tatsächlich etwas weiß, dass übermorgen gültig sein wird, was heute schon widerlegt ist. Der Wissenschaftler weiß, dass er etwas glaubt, der Gläubige glaubt, etwas zu wissen.
  1. Popper: “Wir erkennen keine Wahrheiten, sondern stellen nur vernünftige Vermutungen an.” Popper vertrat die Auffassung, dass gute Wissenschaftlicher nicht nach der Wahrheit streben, sondern auf der Suche nach Fehlern sein müssen.
  1. Wenn ein allmächtiger Gott diese Welt erschaffen hat, dann muss die Frage erlaubt sein, warum er so viel Leid geschaffen hat. Will er das Leid, dann ist er kein Gott, sondern ein Sadist. Will er das Leid nicht und kann er es nicht beseitigen, dann ist er nicht allmächtig. Das ist das Theodizee-Problem, also die Frage nach der Rechtfertigung eines gütigen Gottes angesichts der Übel in der Welt. Leibnitz Theorie, dass das Übel nur Teil eines unfassbar Guten ist, ist dabei an geistiger Verwirrung nicht zu überbieten. Die Idee von Leibnitz, dass wir in der bestmöglichen aller Welten leben, ist dabei unsäglich traurig. Voltaire hat diesen Ansatz mit dem satirischen Roman “Candide” sehr schön parodiert.
  1. Einige Theologen behaupten, dass das Leid nicht von Gott sondern vom Menschen geschaffen wurde. Viele Übel haben allerdings gar keinen menschlichen Willensakt als Ursache, wie Erdbeben, ein Kind, das an Leukämie erkrankt und vieles mehr.
  1. Ein Theologe würde sagen, dass wir Gottes Handlungen nicht mit menschlichen Maßstäben bewerten dürfen. Ein Killer Argument, das beliebig anwendbar ist. Man sollte aber solche Behauptungen nicht mit Maßstäben außerhalb der menschlichen Möglichkeiten bewerten, sondern mit menschlichen Maßstäben, dann ist die Schlussfolgerung klar.
  1. Logik und Empirie sind “die” richtigen menschlichen Maßstäbe zur Beurteilung der diesseitigen Zusammenhänge und sind die menschlichen Instrumente der Wahrheitsfindung. Empirie ist dabei das Erfahrungswissen. Logik ist Evidenz, d.h. Sachzusammenhänge, die ohne empirische Überprüfung unmittelbar einleuchtend sind.
  1. Die Religion lag schon bei einfachen Wahrheiten falsch, warum sollte sie bei höheren Wahrheiten ausgerechnet richtig liegen. Das Alter der Erde wurde falsch eingeschätzt, die Erde als Mittelpunkt des Universums völlig falsch eingegliedert.
  1. Es ist falsch, dass die Kirche mittlerweile die Evolutionstheorie anerkannt hat, die Kirche lehrt nur, dass der Mensch aus der Evolution hervorgegangen ist, der Geist, die Seele, soll bei Gott den Ursprung haben. Damit trennt die Kirche auf lächerliche Weise Körper und Verstand. Nur so lässt sich das christliche Menschenbild retten.
  1. Die Welt ist nicht für den Menschen geschaffen worden. Die Menschheit leidet an vollkommener Selbstüberschätzung. Das kleine blaue Planetchen als Mittelpunkt des Universums #lächerlich. Warum sollte jemand, der wie Gott zielgerichtet arbeitet, so viele Umwege machen, über Dinosaurier, Rattengrosse Säugetiere bis hin zum Homo Sapiens.
  1. “Ich glaube nicht dogmatisch an Gottes Nicht-Existenz, aber ich glaube Gott ist eine schlechte Hypothese bzw. Vermutung.” Aber als guter Wissenschaftler bin ich jederzeit bereit, das wieder umzustoßen, wenn es bessere Beweise gibt. Dann steht auch meinem Kircheneintritt nichts mehr im Wege.
  1. Warum glauben noch so viele Menschen an Gott. Wir sind Primaten, die dazu neigen ziemlich affige Rollenmuster nach zu äffen. Es hat halt evolutionstechnisch enorme Vorteile wenn man sich auf ein imaginäres Alphamännchen berufen kann, dass allmächtig ist. Es wertet die eigene Stellung auf.
  1. Ist der Buddhismus, als göttliches in allem, akzeptabel? Schopenhauer meint hierzu, dass ein solcher Pantheismus ein höflicher Atheismus ist, ein Gott, der überall ist, ist gleichzeitig nirgendwo.
  1. Giordano Bruno ging schon vor 400 Jahren davon aus, dass das Universum unendlich ist und war damit sehr modern. Die, die ihrer Zeit voraus sind, müssen im Ziel auf die anderen warten, oder werden, wie im Fall Brunos, werden früh getötet.
  1. Das der Mensch sich als Maß aller Dinge bezeichnet, ist nicht im biblischen Sinne zu verstehen, indem wir uns die Welt zu Untertan machen. Das heißt vielmehr, dass wir uns unserer Beschränktheit bewusst sein sollten.
  1. Protagoras: “was die Götter angeht, so ist es mir unmöglich, zu wissen, ob sie existieren, oder nicht. Die Kräfte, die mich hindern, sind zu zahlreich, und auch ist die Frage zu verworren und das Leben für die Beantwortung zu kurz.”
  1. Agnostizismus = unbekannt, verworren, unerkennbar
  1. Ludwig Feuerbach: “die Götter sind bloß Projektionsflächen menschlicher Vorstellungen, Wünsche und Sehnsüchte”. Der Mensch erschuf eben Gott nach seinen Bilde und nicht anders herum.
  1. Karl Marx: “das religiöse Versprechen, des illusorischen Glücks, ist nur deshalb so erfolgreich gewesen, weil ein wirkliches Glück des Volkes ausgeschlossen bzw. unmöglich war”.
  1. Die Religion ist der Seufzer der unterdrückten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt… sie ist Opium fürs Volk.
  1. Die Persönlichkeit hängt von der neuronalen Struktur unseres Gehirns ab. Losgelöst von unserem Gehirn gibt es kein Ich. Das Ende der Funktionsfähigkeit des Gehirns ist das Ende unserer Existenz als Person. Der Geist existiert nicht unabhängig vom Körper. Es gibt kein Leben nach dem Tod. Das macht das Leben im Diesseits umso wertvoller.
  1. Der Tod hat keine Bedeutung für uns, denn solange wir da sind, ist der Tod nicht da, wenn aber der Tod da ist, dann sind wir nicht mehr da. Diese Weisheit geht auf den Philosophen Epikur zurück.
  1. Humor ist, wenn man trotzdem lacht, Philosophie ist, wenn man trotzdem denkt und die Religion ist, wenn man trotzdem stirbt. Jürgen Becker
  1. Die Vergänglichkeit ist die Vergeblichkeit all unserer Bemühungen. Denn egal, was wir anstellen, wir werden nichts von bleibendem Wert schaffen.
  1. Je höher eine Zivilisation technologisch entwickelt ist, desto größer ist die Gefahr, dass sie sich selbst zerstört. Einerseits leben wir im 21. Jahrhundert, aber unser Weltbild ist von jahrtausendealten Legenden geprägt.
  1. Das jüngste Gericht ist ein altes Gerücht. Intelligent frei erfunden, um Menschen gefügig zu machen.
  1. Survival of the fittest heißt nicht, dass der Stärkste überlebt, sondern der, der am besten angepasst ist. Sehr häufig ist das eben nicht der Stärkste, der am besten angepasst ist, sondern der, der sich der Nische am besten angepasst hat.
  1. Es geht im Leben nicht um Sinn, sondern nur um Nahrung und Sex. Also nicht nur survival of the fittest, sondern auch survival of the sexiest. Bei der Fortpflanzung setzen Frauen auf Qualität, Männer auf Quantität.
  1. Sex macht Spaß und Sterben nicht, weil ein guter Tod kein Selektionskriterium ist, weil danach keine Fortpflanzung mehr möglich ist.
  1. Heraklit “man kann nicht zweimal in den selben Fluss steigen” Es gibt nichts Unveränderliches sondern einstelliges Werden und Vergehen. “Alles fließt”
  1. Die Suche nach dem Sinn des Lebens, ist die Suche nach einem bedeutungsvollen Zusammenhang.
  1. Das Gehirn ist auf das Erkennen von bedeutungsvollen Zusammenhängen hin getrimmt, das führt dazu, dass wir Zusammenhänge sehen, wo eigentlich gar keine sind. Die Sternenbilder wie den “großen Wagen” gibt es bspw. einfach nicht und es ist auch vollkommener Schwachsinn.
  1. Der Placebo Effekt wurde schon häufig nachgewiesen, Menschen bilden sich Effekte einfach nur ein. Der Gotteseffekt beruht auf dem gleichen Phänomen. Die völlig falsche Interpretation wider besseres Wissen kann Sinn stiftend sein. Ein unsinniger Sinn kann besser sein, als gar keiner.
  1. Die Suche nach dem Sinn des Lebens hat evolutionstechnisch Vorteile. Wer auf der Suche nach bedeutungsvollen Zusammenhängen ist, sichert die Orientierung im Leben und hilft beim Überleben und erhöht die Wahrscheinlichkeit für Sex.
  1. Der Sinn des Lebens besteht im Leben selbst. “Nimm’ Nahrung auf und pflanze Dich fort” Es gibt darüber hinaus keinen Sinn “an sich”, sondern nur den Sinn für “dich”.
  1. Jeder suche für sich den Sinn der eigenen Existenz, ohne sich auf der allgemeinen Sinn Suche zu verlieren.
  1. Die Welt ist so unintelligent designed, dass nichts dafür spricht, dass dies das Werk eines höheren Wesens ist.
  1. Die Menschheit ist ein unbeabsichtigtes vorübergehendes Randphänomen im weitgehend sinnentleerten Universum.
  1. Selbst wenn es ein höheres Wesen geben sollte, dann heißt das nicht automatisch, dass dessen Sinn auch unser Sinn sein müsste. Ansonsten müssten ja alle Kinder die Überzeugungen ihrer Eltern annehmen. Der persönliche Sinn ist Ausdruck der eigenen Überzeugungen und kann nicht verallgemeinert werden.
  1. Der Sinn des eigenen Lebens kann nicht gefunden werden, er muss erfunden werden. Seinem Leben einen Sinn zu geben, ist ein sehr persönlicher, kreativer Prozess.
  1. Lohnt sich die Mühe überhaupt, die das Leben macht, oder ist es eine kolossale Zeitverschwendung? Wenn das Wohl, das wir im Leben sehen, das Übel überwiegt, gibt es einen Sinn im Leben, ansonsten nicht.
  1. Wissenschaft vermittelt Wissen, aber keine Weisheit. Weisheit ist das Vermögen Wissen sinnvoll einzusetzen, so dass es zum größten möglichen Wohl für alle beiträgt. Weisheit ist damit eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass man seinem Leben einen Sinn geben kann. Philosophie heißt ja wörtlich übersetzt, die Liebe zur Weisheit.
  1. Philosophie ist keine Wissenschaft. Sie ist vielmehr eine Kunst, die Weisheiten vermittelt indem sie Fakten arrangiert mit dem Ziel ein Gesamtbild zu zeichnen.
  1. Du kommst aus dem Nichts und du gehst ins Nichts. Also, was hast du verloren? Nichts! Monty Python “… also schaue auf die Sonnenseite des Lebens…..“
  1. Das höchste Gut ist das Glück, das Unglück ist das größte Übel. (Epikur)
  1. Glück ist das Bewusstsein des Wachsens (Lowen)
  1. Glück ist nichts Statisches, sondern etwas Dynamisches. Unendlich viele, gleichermaßen gute Tage, wären eine Strafe. Alleine schon deshalb ist die Vorstellung eines ewig währenden Paradieses ein Graus.
  1. Siegmund Freud sagte, dass der Mensch ein Stück Glücksmöglichkeit gegen Glückssicherheit eingetauscht hat.
  1. Sicherheit ist gut, weil sie unsere Existenzängste beruhigt, doch sie blockiert Glücksmomente bzw. -gefühle. No risk, no fun.
  1. Wir können den Kontrast sehr intensiv erleben, den Zustand nur sehr wenig. Siegmund Freud
  1. Die Bäume haben es uns gezeigt, dass man in einem begrenzten System nicht unbegrenzt wachsen kann. Je mehr Anteil man am Kuchen haben will, desto mehr trägt man dazu bei, dass das System vernichtet wird und glücklicher macht es auch nicht. Wer seinen Sinn des Lebens darin sieht, durch die Anhäufung von Gütern zu wachsen, der wird sich sehr schnell leer und sinnentleert fühlen.
  1. Glück kann nicht erkauft werden. Glück, als die Kombination der drei (3) erfolgreichen Glücksstrategien. Selbstverwirklichung, Engagement für eine große Sache und Hedonismus als Kombination für ein glücklicheres Leben. Hedonismus ist die gesunde Lust am Leben. Bereits Epikur führte aus, dass es gar nicht so einfach ist, das Leben so auszurichten, dass Lust und Freude überwiegen. Epikur: “Wer die einfachen Dinge nicht zu schätzen weiß, der kann auch den Überfluss nicht genießen.”
  1. Dem Freud ’schen Einwand, dass wir Dinge, die wir bereits besitzen, keine besondere Bedeutung mehr beimessen, hielt er das Konzept der Achtsamkeit entgegen. Achtsamkeit ist ganz im Hier und Jetzt zu sein und sich sein Umfeld und sich selbst in vollem Umfang bewusst zu machen. Im Zustand der Aufmerksamkeit können wir Dinge besser genießen. Durch Achtsamkeit erlebt man den Reiz des Neuen im Altbekannten.
  1. Selbstverwirklichung ist das Bemühen unsere Fähigkeiten optimal zur Entfaltung zu bringen. Es ist dabei egal auf welchem Gebiet wir unsere Fähigkeiten entwickeln und Erfolge feiern. Wichtig ist, dass die Aufgabe unserem Fähigkeitenprofil entspricht und uns weder über- noch unterfordert.
  1. Wir leben in einer Zeit, in der man leicht in die Rolle des passiven Konsumenten gedrückt wird. Ohne uns selbst anzustrengen, borgen wir uns Gefühle und Abenteuer von anderen aus. Wir verlernen es zunehmend selbst aktiv zu sein.
  1. Erich Kästner’s “… Es gibt nichts Gutes, außer man tut es….” ist ein Element auf dem Weg zum individuellen Glück.
  1. Die Erweiterung des eigenen Lebenssinns über die eigenen Interessen hinaus ist eine Quelle für Glück. Karl Marx: die Erfahrung preist den als Glücklichsten, der die meisten anderen glücklich gemacht hat.
  1. Leben ist das was passiert, wenn du noch dabei bist Pläne zu schmieden. John Lennon.

Mehr über den Autor, sein Werk und sein Vermächtnis auf http://www.schmidt-salomon.de

Klingt einfach, ist es wahrscheinlich auch.

Dirk Stader

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Gebräuchliche englische Abkürzungen und ihre deutsche Bedeutung

acct. a/c account Konto
addr. address Adresse
ADR American Depository Receipt
am, a.m. ante meridem (morning) vormittags
approx. approximately circa
ASAP as soon as possible so bald wie möglich
assoc. association Gesellschaft.
Attn: Attention: zu Händen von
B2B Business to Business
B2C Business to Consumer
B/E bill of exchange Wechsel
B/L bill of lading Frachtbrief
bn billion Milliarde.
cc. carbon copy Kopie eines Dokuments
c/o care of
CEO Chief Exectutive Officer
cf. compare
CFO Chief Financial Officer Finanzvorstand
cfr cost and freight Kosten und Fracht
chair chairperson Vorsitzende
chm. chairman Vorsitzende
chw. chairwoman Vorsitzende
cif cost, insurance, and freight Kosten, Versicherung, Fracht
CIO Chief Information Officer
cip carriage and insurance paid frachtfrei versichert
CKO Chief Knowledge Officer
C/N credit note Gutschrift
Co. company Gesellschaft, Firma
COD cash on delivery per Nachnahme
COO Chief Operating Officer leitender Geschäftsführer
corr. corresponding entsprechend
CPI consumer price index der Preisindex für die Lebenshaltung
cpt carriage paid to frachtfrei

 

curr. current laufend
CV résumé curriculum vitae(UK) Bewerbung
cwo cash with order Bezahlung gegen Bestellung
D/A documents against acceptance Dokumente gegen Akzept
ddp delivery duty paid geliefert verzollt
ddu delivery duty unpaid geliefert unverzollt
dept. department Abteilung
des delivered ex ship geliefert ab Schiff
DN debit note Lastschriftanzeige
D/P documents against payment Dokumente gegen Kasse
e.g. exempli gratia (for example) Zum Beispiel, z. B.
ed. edition Auflage
encl. enclosure Anlage
esp. especially besonders
est. established gegrundet
ETA estimated time of arrival voraussichtliche Ankunftszeit
etc. et cetera und so weiter
excl. excluding exklusive
extn. extension Nebenstelle
EXW ex works ab Werk
fig. illustration Abbildung
fob free on board frei Schiff
foll. following anschließend, folgend
FOR free on rail frei Bahn
form. formerly ehemals früher
FX foreign exchange Fremdwährung
FYI for your information zur Kenntnisnahme
GAAP Generally Accepted Accounting Principles
gen. general allgemein
i.e. id est (that is) das heißt
IAS International Accounting Standards
ID identification Identifikation, Ausweis
IMF International. Monetary Fund Internationale Währungsfonds
in prep. in preperation in Vorbereitung

 

incl including inklusive
IPO Initial Public Offering Börsengang eines neuen Unternehmens
K thousand tausend
L/C letter of credit Akkreditiv
M&A merger & acquisitions Fusionen und Übernahmen
man. managing leitend
mgmt. management Leitung
mill. million Million
mth. month Monat
mthly. monthly monatlich
nec. necessary erforderlich
no. number Nummer
OBO or best offer Verhandlungsbasis
off. offical offiziell – offiz.
P. page Seite – S.
p.m. post meridiem (afternoon/evening) nachmittags
P/L profit/loss Gewinn u. Verlust
para. paragraph Absatz
PLC Public Limited Company
PO Box POB post office box Postfach
poss. possible möglich
p&p postage and packing Porto und Verpackung
propr. proprietor Inhaber.
pp

pp.

per pro per procurationem (on behalf of) im Auftrag – i.A.
pp. pages Seiten
PTO please turn over bitte wenden
R&D research & development Forschung u. Entwicklung
Re. with reference to regarding Betreff, bezüglich
recd

rec’d

received erhalten
ref. with reference to bezüglich
reg’d. registered eingeschrieben, eingetragen
ret’d retired außer Dienst – a.D.

 

RRP recommended retail price

unverbindliche Preisempfehlung

RSVP répondez s’il vous plaît (please reply) um Antwort wird gebeten – u.A.w.g.
SAE self-addressed stamped envelope

frankierter Rückumschlag

s.o. someone jemand – jmd.
sth. something etwas – etw.
tel telephone Telefon – Tel.
TM trademark Warenzeichen – Wz.
usu. usually gewöhnlich, üblicherweise
VAT value-added tax Mehrwertsteuer – MwSt.
w/o

w/out

without ohne – o.
ZIP zone of improved delivery Postleitzahl – PLZ
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Nehmen wir uns doch bitte mal alle nicht so wichtig

Wenn wir uns die Entwicklungsgeschichte unseres Planeten einmal anschauen und auf ein Jahr beziehen, dann ergeben sich ganz interessante Aspekte unseres Daseins, die mich auf jeden Fall zum Grübeln bringen:

  • die Erde entstand vor einem Jahr sprich vor 365 Tagen
  • vor 45 Tagen entstanden wirbellose Wassertiere
  • seit 35 Tagen gibt es Fische
  • vor 19 Tagen entstanden die Dinosaurier und starben vor 5 Tagen aus
  • die Entwicklungslinien von Affe und Mensch sind seit 12 Stunden getrennt
  • die heute existierende Tier- und Pflanzenwelt gibt es seit  6 Stunden
  • der Mensch geht seit 34 Minuten aufrecht
  • der Neanderthaler tauchte vor 17 Minuten auf und verschwand vor 3,5 Minuten
  • den Homosapiens gibt es seit ca. 2 Minuten und
  • vor 41 Sekunden tauchte der erste Städter auf

Jetzt könnt ihr alle einmal spekulieren, ob es uns im 2. Jahr der Entstehungsgeschichte am 15. Januar oder so ähnlich überhaupt noch geben wird.

Und nach allen Prognosen ist übrigens in einem weiteren Jahr Schluss mit dem schönen Planeten, weil unsere Sonne es nicht mehr bringt.

 

Jahren Sekunden Minuten Stunden Tage
erste Städter -6.000 41 0,69 0,01 0,00
Homo Sapiens -13.000 89 1,49 0,02 0,00
Ausrottung Neanderthaler -30.000 206 3,43 0,06 0,00
Entstehung Neanderthaler -150.000 1.029 17,15 0,29 0,01
aufrecht gehender Mensch -300.000 2.058 34,30 0,57 0,02
Bildung der heutigen Tier- und Pflanzenwelt -3.000.000 20.581 343 5,72 0,24
Entwicklungslinie Mensch und Affe trennen sich -6.500.000 44.592 743 12,39 0,52
Ausrottung Dinosaurier -65.000.000 445.923 7.432,04 123,87 5,16
Entstehung Dinosaurier -235.000.000 1.612.182 26.869,70 447,83 18,66
Fische -440.000.000 3.018.553 50.309,22 838,49 34,94
wirbellose Wassertiere -570.000.000 3.910.398 65.173,30 1.086,22 45,26
Erde -4.600.000.000 31.557.600 525.960,00 8.766,00 365,25

Klingt erschreckend, ist auch so

Dirk Stader

 

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Checkliste für die Besprechungspunkte im Vorstellungsgespräch

1. Grund der Veränderung

a) Gründe, bezogen auf die bisher ausgeübte Tätigkeit
b) Gründe, bezogen auf den angestrebten neuen Arbeitsplatz

2. Beruflicher Werdegang des Bewerbers

a) Stufen der beruflichen Entwicklung
b) besondere berufliche Interessen und Neigungen
c) Weiterbildungsbemühungen

3. Persönliche und fachliche Eignung
     (bezogen auf die Anforderungen des Arbeitsplatzes)

a) Prüfen der fachlichen Eignung
b) Prüfen der persönlichen Eignung
c) Prüfen der Fähigkeit zusammenzuarbeiten

4. Ziele und Aufgaben der Abteilung

a) Ziele der Abteilung
b) Wesentliche Aufgaben des Bereiches

5. Neuer Arbeitsplatz und auszuführende Tätigkeiten

a) Stellenbeschreibung
b) Entscheidungsbefugnisse (Vollmachten)
c) Vertretung
d) Sonderaufgaben

6. Arbeitsbedingungen am neuen Arbeitsplatz

a) Arbeitszeit
b) Außendienst
c) Einsatzort
d) Erschwernisse
e) Schichtdienst
f) Zusammenarbeit mit anderen Bereichen
g) Kontakte zu Stellen außerhalb des Hauses

7. Schwerpunkte in den Anforderungen (je nach Arbeitsplatz) z.B.

a) Abstraktionsvermögen
b) Konzentrationsvermögen
c) Einsatzfähigkeit
d) Kontaktfreudigkeit
e) Phantasie, Kreativität
f) Selbstständigkeit
g) Hands-on-Mentalität

8. Entwicklungsmöglichkeit auf dem neuen Arbeitsplatz

a) Erwartungen des Bewerbers
b) Tatsächliche Entwicklungsmöglichkeiten
c) Weiterbildungserwartungen und –möglichkeiten

9. Einordnung in den Bereich

a) Hierarchische Stellung
b) Direkter Vorgesetzter
c) Mitarbeiter

10. Gehaltliche Entwicklung

a) Eingangsgruppe
b) stufenweise Eingruppierung unter Beachtung des Ausbildungsstandes

Interviewleitfaden

  • Berufliche Entwicklung
  • Warum haben Sie gerade diesen Beruf gewählt? (Alternativen)
  • Worin waren Sie besonders erfolgreich?
  • Wie sind Sie zu Ihrer letzten Stellung gekommen?
  • Was haben Sie in den letzten Jahren für Ihre Weiterbildung getan?

1. Entscheidungsverhalten

Wichtigster Anhaltspunkt für ein vertieftes Gespräch wird in der Regel der Inhalt und Umfang der letzten Beschäftigung des Bewerbers sein. In dem Vorstellungsgespräch muss der Bewerber aufgefordert werden, seine Begründung zu den Änderungen in der Tätigkeit und des Arbeitgebers zu geben.

  • Warum möchten Sie Ihren jetzigen Arbeitgeber verlassen?
  • Was macht Ihnen an Ihrem jetzigen Arbeitgeber Spaß; was würden Sie vermissen?
  • Welche Vorteile erhoffen Sie sich aus einem Stellenwechsel?
  • Welche Vorstellung haben Sie über Ihre Tätigkeit bei uns?
  • Was reizt Sie an einer Tätigkeit in unserem Unternehmen?
  • Beschreiben Sie mir eine für Sie schwierige Arbeitssituation?
  • Welches war für Sie in den vergangenen 6 Monaten die schwierigste Entscheidungssituation?

2. Erwünschte Tätigkeiten

  • Welche Aufgabe möchten Sie gerne übernehmen?
  • Wo sehen Sie Ihre persönlichen Stärken?
  • Wo sehen Sie Ihre persönlichen Schwächen?
  • Möglichkeit, um die Glaubwürdigkeit des Bewerbers zu erschließen: Der Bewerber kann das Aufeinanderfolgen der einzelnen Ausbildungs- und Tätigkeitsphasen glaubwürdig begründen.

3. Ideale Führungskraft

  • Wie empfanden Sie das Verhältnis zu Ihrer Führungskraft?
  • Wie würden Sie Ihren jetzigen Vorgesetzten charakterisieren?
  • Welche Eigenschaften eines Vorgesetzten würden Ihnen am meisten Schwierigkeiten bereiten?
  • Wie würden Sie Ihren jetzigen Vorgesetzten bzgl. dieser Merkmale einschätzen?
  • Wie beurteilen Sie Ihr aktuelles Unternehmen?

4. Selbsteinschätzung

  • Wie würden Sie sich selbst charakterisieren?
  • Wie sehen Sie die anderen?
  • Wo sehen Sie Ihre Stärken und Schwächen?
  • Was wollen Sie beruflich in fünf Jahren erreicht haben?
  • Was qualifiziert Sie Ihrer Meinung nach für die ausgeschriebene Stelle?

5. Besondere Fähigkeiten und Leistungen (Stärken und Schwächen)

  • Ausdauer
    Wie lange haben Sie versucht, Ihren Berufswunsch zu verwirklichen, und was haben Sie dazu unternommen?

    Was tun Sie, wenn Sie Ihre beruflichen Ziele nicht auf Anhieb verwirklichen können?
  • Belastbarkeit
    Welches berufliche Ereignis haben Sie als Ihren größten Misserfolg empfunden?

Wie sind Sie damit zurechtgekommen?

Schildern Sie bitte die Situationen, in denen Sie sich überfordert fühlten?

Sie haben eine kurzfristige Terminarbeit bekommen. Nach ein paar Tagen merken Sie, dass unter Umständen eine termingerechte Erledigung nicht möglich ist. Wie verhalten Sie sich?

Ziehen Sie einen normalen, gleichbleibenden Arbeitsanfall vor oder bevorzugen Sie unregelmäßig anfallende Arbeitsspitzen und Zeiten mit geringem Arbeitsanfall?

  • Einsatzbereitschaft
    Haben Sie in Ihrer früheren Tätigkeit einmal über einen längeren Zeitraum Überstunden leisten müssen?

Welche Vorstellung haben Sie heute von Ihrer täglichen Arbeitszeit?

Schildern Sie bitte berufliche Situationen, in denen Sie mehr Zeit investieren, als dies normalerweise üblich ist?

  • Leistungsbereitschaft
    Welchen Stellenwert hat Ihr Beruf für Ihr Leben?

Haben Sie sich in der letzten Zeit weitergebildet?

Was ist Ihnen bei einem Arbeitsplatz besonders wichtig?

Was ist für Sie Erfolg?

  • Initiative
    Was wissen Sie über unsere Firma?

Wie reagieren Sie auf unvorhergesehene Zwischenfälle?

Veränderte sich Ihr Aufgabengebiet, während Sie die jetzige Position inne hatten?

  • Durchsetzungsvermögen
    Wie verhalten Sie sich, wenn sich Ihrer Arbeit Hindernisse in den Weg stellen?

Nennen Sie bitte 2 oder 3 wichtige Ziele (private oder berufliche), die Sie in der Vergangenheit erreicht haben oder in naher Zukunft erreichen wollen.

Was haben Sie getan / tun Sie, um diese Ziele zu erreichen?

Mit welchen Schwierigkeiten rechneten / rechnen Sie?

Was werden Sie tun, wenn Sie diese Ziele nicht erreichen?

Schildern Sie bitte den Erfolg in Ihrem Leben, der Sie am meisten Kraft und Anstrengung gekostet hat?

Seit wann hatten Sie eine Vorstellung von dem, was Sie heute tun bzw. was Ihr gegenwärtiger Beruf ist?

  • Kooperationsbereitschaft
    Welche Eigenschaften muss eine Person besitzen, um in einem Team erfolgreich zu arbeiten?

Aus welchen Gründen besitzen Sie Ihrer Meinung nach diese Eigenschaften?

Wie verhalten Sie sich, wenn Mitarbeiter und/oder Kollegen Sie um Hilfe bitten?

Können Sie sich an die Zeitplanung von Mitarbeitern anpassen?

  • Team- Konfliktfähigkeit
    Wie verstehen Sie sich mit Ihren derzeitigen Kollegen?

Wie haben Sie sich in der Vergangenheit auf Prüfungen vorbereitet? (bei jungen Mitarbeitern)

Was spricht Ihrer Meinung nach für Einzelvorbereitung, was für Teamarbeit?

Wenn Sie für ein Projekt ein Team bilden sollen, anhand welcher Kriterien wählen Sie die Mitarbeiter aus?

Schildern Sie mir ein Beispiel aus Ihrer beruflichen Vergangenheit, wo Sie in einem Team sehr erfolgreich gearbeitet haben.

Schildern Sie mir ein Beispiel aus Ihrer beruflichen Vergangenheit, bezüglich eines Konfliktes in einem Arbeitsteam. Wie haben Sie diesen Konflikt gelöst?

Was haben Sie daraus gelernt?

Wann haben Sie das letzte Mal eine negative Rückmeldung erhalten?

Woran erkennen Sie, dass es zwischenmenschlich nicht passt?

Mussten Sie mal mir jemandem zusammenarbeiten, mit dem es sehr schwer war aus zukommen? Wie sind Sie mit der Situation umgegangen?

Geben Sie ein Beispiel, als Sie aktiv Schritte unternahmen, um die Effektivität eines Teams zu steigern.

Haben Sie schon mal in einen Team gearbeitet, das nicht „performt“ hat und wie sind Sie mit der Situation umgegangen.

Beschreiben Sie mir, wie Sie vorgehen, wenn ein einzelner Mitarbeiter Performance Probleme hat.

Wie haben Sie bisher die Karriereplanung Ihrer Mitarbeiter gestaltet und umgesetzt? Bitte geben Sie ein Beispiel, für die Umsetzung eines Karriereplans unter Ihrer Führung.

Wie fördern Sie die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter?

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter? Geben Sie uns ein Beispiel, als ein Mitarbeiter von Ihnen demotiviert war und wie Sie damit umgegangen sind.

Positive Antworten:

Gibt Informationen an andere weiter, die an derselben Sache arbeiten.

Ist gerne bereit Mitarbeiter und Resources da zu teilen und einzusetzen, wo sie am nötigsten gebraucht werden.

Erkennt Bereiche, in denen Verbesserung nötig ist und macht Verbesserungsvorschläge bzw. setzt diese um.

Promotet den Austausch von Ideen und Best practices.

Gibt seinen Mitarbeitern herausfordernde Aufgaben und Projekte sowie cross-training Möglichkeiten.

Gibt zeitnahes und direktes Feedback.

Weiß, dass Mitarbeiter durch verschiedene Faktoren motiviert werden.

Negative Antworten:

Geht Kollegen, mit denen er einen Streit hat, aus dem Weg.

Nimmt Gruppenerfolg für sich alleine in Anspruch.

Arbeitet am liebsten alleine.

Hält Mitarbeiter am liebsten auf ihrer jetzigen Stelle.

Hat schon Mitarbeitern gekündigt oder sie in andere Abteilungen abgeschoben ohne vorher ihre Performance richtig gemanagt zu haben.

  • Lernfähigkeit:
    Wie verhalten Sie sich, wenn andere Personen anderer Meinung als Sie sind?

Wie gehen Sie mit neuen, nicht gewohnten Situationen um?

Welches sind Ihre eigenen Fehler oder Irrtümer, die für Sie am lehrreichsten für die Zukunft gewesen sind? Bitte möglichst genau formulieren.

  • Flexibilität:
    Unter welchen Bedingungen arbeiten Sie am liebsten?

Was passiert, wenn Sie diese Bedingungen nicht vorfinden?

Wie verhalten Sie sich, wenn sich Ihrer Arbeit Hindernisse in den Weg stellen?

Glauben Sie, mit unterschiedlichsten Personen zusammenarbeiten zu können? Wenn ja, was befähigt Sie Ihrer Meinung dazu?

  • Kreativität:
    Konnten Sie bei Ihrem jetzigen Arbeitgeber neue Ideen vortragen und realisieren? Ist es wichtig für Sie, dass Sie das können?

Woher haben Sie erfahren, dass diese Position frei ist?

6. Führungsverhalten

  • Übernahme von Führungsverantwortung
    Welches Verhältnis sollte Ihrer Meinung nach eine gute Führungskraft zu Ihren Mitarbeitern haben?

Haben Sie Arbeitsgruppen, Teams oder Besprechungskreise gegründet oder angeregt, solche zu gründen? Wenn ja, welche und warum?

Bitte schildern Sie Ihre Rolle und besondere Aktivitäten von Ihnen in Ihrer Klasse bzw. während Ihrer Schulzeit. Können Sie sich noch erinnern, wie Sie zu dieser Rolle bzw. wie diese Aktivitäten zustande kamen? (bei jungen Mitarbeitern)

Sind Sie Mitglied in Vereinen, Gesellschaften, Beiräten usw., und welche Aufgaben nehmen Sie dort wahr?

Wie kamen Sie zu diesen Aufgaben?

Welche kritischen Beurteilungen würden Sie über die Menschen abgeben, mit denen Sie in Ihrer bisherigen Stellung zusammengearbeitet haben (Vorgesetzte, Kollegen, Untergebene) in Bezug auf:

– ihre Art zu denken
– ihre Art zu arbeiten

Wenn Sie einen Stellvertreter auszusuchen hätten, auf welche Eigenschaften würden Sie achten?

  • Leadership, Urteilsvermögen, Problemlösungsvermögen
    Die Fehlzeitenquote im Unternehmen bzw. in Ihrer Abteilung ist außergewöhnlich hoch. Wenn Sie dieses Problem zu lösen hätten, wie würden Sie dabei vorgehen?

Mit welchen Problemen kann z.B. ein leitender Angestellter in Konflikt kommen?

Wo sehen Sie eine besondere Konfliktanfälligkeit?

Geben Sie ein Beispiel, bei dem Sie eine Aufgabe übernommen haben und erfolgreich umgesetzt haben, an der andere bereits gescheitert waren. Worauf führen Sie Ihren Erfolg bei dieser Aufgabe zurück?

Beschreiben Sie eine Situation, in der ein Projekt, für das Sie verantwortlich waren, zu scheitern drohte und wie Sie sich verhalten haben.

Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie eine Entscheidung treffen mussten, ohne genug Zeit zu haben, alle Fakten zu evaluieren und wie war das Ergebnis.

Positive Antworten:

Identifiziert die wichtigsten Punkte in komplexen Situationen.

Löst komplexe Problem indem er sie in „managbare“ Teilaufgaben herunter bricht.

Kann priorisieren.

Negative Antworten:

Kennt nur Standardlösungen und kann auch nur die anwenden.

Verlässt sich auf Einschätzung anderer.

Setzt Lösungen um, ohne Impact auf andere (Abteilungen) zu bedenken.

  • Formulierung von Strategien + Umsetzung von Strategien
    Geben Sie uns ein Beispiel, als Sie eine Strategie entwickelt haben und diese in Ihrer Abteilung implementiert haben.

Positive Antworten:

Versteht es Strategien zu formulieren und diese dann aber auch in Ziele für Abteilungen und einzelne Mitarbeiter zu formulieren. Hält den Fokus auf den Zielen, durch kontinuierliche und konsistente Kommunikation.

Negative Antworten:

Geht davon aus, dass andere wissen, was er meint. Wird ungehalten, wenn das nicht so ist. Verfolgt Ziele, die gar nicht im Zusammenhang mit der Unternehmensstrategie stehen.

  • Vertrauen schaffen
    Beschreiben Sie eine Situation, als Sie einem Kunden einen Fehler Ihres Unternehmens „beichten“ mussten.

Beschreiben Sie eine Situation in der Sie ganz entschieden dachten eine Entscheidung / Policy sei falsch. Wie haben Sie sich verhalten.

Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie eine andere Meinung vertreten haben, gegenüber einer Person beim Kunden oder in Ihrer Organisation, die deutlich mehr Macht hatte als Sie.

Positive Antworten:

Kann Fehler zugeben und auch, dass er dafür verantwortlich ist.

Ist fähig Kompromisse zu schließen.”Erholt“ sich schnell von Fehlern und kann das daraus gelernte schnell anwenden.

Negative Antworten:

Verleugnet Fehler, schiebt die Schuld auf andere.

Macht faule Kompromisse, weil das der Weg des geringsten Widerstands ist.

Kritisiert Änderungen immer noch, wenn die Entscheidung darüber längst gefallen ist, ohne eigene Lösungen anzubieten.

  • Markt & Produkt
    Geben Sie ein Beispiel in der Sie neue Gebiete für Wachstum ihres Unternehmens entdeckt haben. Beschreiben Sie eine erfolgreiche Business Development Situation und was Ihre Rolle dabei war.

Geben Sie uns ein Beispiel, bei dem es Ihnen gelang, die Qualität und Effizienz eines Prozesse zu verbessern und was Sie veranlasst hat, das zu tun.

Erzählen Sie uns, wann es Ihnen gelungen ist, eine schwierige Situation in eine Verbesserung umzuwandeln.

Positive Antworten:

Hat und nützt Netzwerke, um neue Märkte zu gewinnen.

Implementiert Prozesse, die die Qualität messbar machen.

Macht Follow ups mit seinen Mitarbeitern, um sicher zu stellen, dass alle Vereinbarungen eingehalten werden.

Negative Antworten:

Verzichtet auf potentiell kleine Deals, ohne ihr Potential wirklich zu kennen.

Kommt in Situationen, in denen er nicht genug Ressourcen (inkl. Personal) hat, weil er nicht richtig geplant hat.

  • Unternehmerische Orientierung
    Würden Sie sich als risikofreudig beschreiben?

Welchen Stellenwert hat für Sie eine verantwortungsvolle Tätigkeit?

Können Sie auch unangenehme Entscheidungen treffen?

Wenn ja, wann war dies das letzte Mal der Fall?

Um was für eine Entscheidung handelte es sich?

  • Motivationsfähigkeit
    Können Sie Ihrer Meinung nach andere Personen für Ihre Ideen begeistern?

Welche Rolle (Funktion) haben Sie in Ihrem Freundeskreis?

Was sagen Sie einem Mitarbeiter, der wenig Einsatzbereitschaft in einer Situation zeigt, die für sein berufliches Fortkommen von großer Bedeutung wäre?

  • Delegationsbereitschaft
    Setzen Sie Prioritäten bezüglich der eigenständigen Bearbeitung von Aufgaben?

Wenn ja, bei welchen? Sie sind mit Arbeit überlastet und müssen mehrere Terminsachen zum Abschluss bringen. Wie gehen Sie vor?

An wen werden Sie Ihre Aufgaben delegieren?

Können Sie Teile von Aufgaben, die Sie bearbeiten müssen, an andere Mitarbeiter abgeben?

Inwieweit halten Sie die Kontrolle von Aufgaben, die Sie an Mitarbeiter weitergegeben haben, für notwendig?

7. Sozialer und familiärer Hintergrund

– In welcher Umgebung sind Sie aufgewachsen
– in der Stadt
– auf dem Land?
– Wie lange haben Sie zu Hause gelebt?
– Haben Sie noch Geschwister?
– Wenn ja, wie viele?
– Sind Ihre Eltern berufstätig?
– Wenn ja, welchen Beruf üben Sie aus?
– Wie alt waren Sie, als Sie finanziell selbstständig wurden?
– Bekleiden Sie irgendwelche Positionen in Vereinen / Clubs?
– Bekamen Sie leicht Freunde in der Jugendzeit?
– Wie groß ist Ihr Freundeskreis?
– Handelt es sich dabei eher um Bekannte oder feste Freunde?
– Wie häufig ist der Kontakt?
– Was bedeutet Ihnen eine Familie?
– Erwartet Ihre Familie, dass Sie sich in Ihrer Freizeit viel um Sie kümmern?

8. Sonstige Bemerkungen:

Die Fragen sollen so konkret wir möglich beantwortet werden. Also keine Verallgemeinerungen oder ‚man‘ Aussagen. Wenn der Kandidat eine Situation beschreibt immer darauf achten, dass er seine Rolle und Aktivitäten dabei beschreibt.

STAR-Technik:

S: Was war die Situation?
T: Was war ihre Aufgabe/Rolle?
A: Was haben sie gemacht in der Situation? Wie gehandelt?
R: Was war das Ergebnis?

Klingt einfach, ist es aber gar nicht.

Dirk Stader

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Mathematische Kunststücke – hier zweistelligen Zahlen quadrieren

Um eine zweistellige Zahl zu quadrieren bedient man sich der beiden ersten binomischen Grundformeln
 
(a+b)2 = a2 + 2ab +b2
(a – b)2 = a2 – 2ab +b2
 
43^2 wird zu (40+3)^2 = 40^2 + 2*40*3 + 3^2 = 1.600 + 240 + 9 = 1.849
49^2 wird zu (50-1)^2 = 50^2 – 2*50*1 + 1^2  = 2.500 – 100 + 1 = 2.401
 
Klingt einfach, ist auch so.

Dirk Stader

 

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Mathematische Kunststücke – Zahlen mit x 11multiplizieren

Eine sehr leichte Lösung um beliebige zwei-stellige Zahlen mit x 11 zu multiplizieren geht so:
 
43 x 11
= letzte Zahl ist 3 (43)
= Zahl in der Mitte ist die Addition der ersten und der zweite Zahl, also in dem Beispiel 7 (4+3)
= erste Zahl ist 4 (43)
= Ergebnis 473
 
Wenn die Addition der beiden Zahlen zur Ermittlung der mittleren Zahl > 10 ist, geht es ähnlich
 
49 x 11
=letzte Zahl ist 9 (49)
= Zahl in der Mitte ist die letzte Zahl der Addition der ersten und der zweiten Zahl, also im Beispiel 4+9 = 13
= die erste Zahl ist die erste Zahl + die 1 aus der mittleren Zahl, also 4+1 = 5 (49 + 13)
= Ergebnis 539
 
Klingt einfach, ist auch so.

Dirk Stader

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Gängige Internetabkürzungen für die Non-Digital-Natives

LOL = Laughing Out Loud

ROFL = Roll On The Floor Laughing

FTW = For The Win

FAQ = Frequently Asked Questions

DND = Do Not Disturb

ASAP = As Soon As Possible

BTW = By The Way

CU/CYA = See You

BRB = Be Right Back

AFK = Away From Keyboard

B2K/BTK = Back To Keyboard

YOLO = You Only Live Once

GTG/G2G = Got To Go

BTT/B2T = Back To Topic

FTF/F2F = Face To Face

WTF = What The Fuck

OMW = On My Way

WLC = welcome

IMHO = In My Honest Opinion

Klingt einfach, ist auch so.

Dirk Stader

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Lateinische und griechische Vor- und Nachsilben

griechische Vorsilben
a-, an- // Verneinung
all-, allo- // anders, fremd
amphi- // zwischen
ana-, an- // hinauf, hindurch
anti- // gegen
apo-, ap- // von, seit
auto- // selbst
dia- // durch
dys- // schlecht
ek-, ex- // infolge von
en-, em- // in, bei, mit
epi-, ep- // auf Grund
eso-. exo- // außen
eu-, ev- // wohl, gut
hetero- // verschieden
homo- // gleich
hemi- // halb
holo- // voll
homöo- // gleichartig
hyper- // über
hypo- // infolge von
iso- // gleich
kata-, kat- // gegen, infolge
krypto- // versteckt
mega- // groß
meta-, met- // hinter
mikro- // klein
ortho- // recht, richtig
pan- // gesamt, alles
para- // gegen, wider
peri- // um, wegen, über
poly- // viele
pro- // für, vor
syn-, sy-. syl-, sym // mit
tele- // fern
 
lateinische Vorsilben
ab- // ab-, weg-, un-, missad-
// heran, hinzu, dabei
ambi- // umher
ante- // voraus, vor-, überaequi-
// gleich
bi- // zwei-, beide
circum- // ringsum
cis- // diesseits
con- // mit, zusammen
contra- // gegen
de- // ab-, weg-, herabdextro-
// rechts
dis- // auseinander, un-, zerex-
// aus, ent-, verextra-
// außerhalb
in- // in, an, auf, hinein
in- // nicht, ohne, uninfra-
// unterhalb
inter- // dazwischen, mitten
intra- // innerhalb
iuxta- // bei, neben
laev(o)- // links
multi- // viele
non- // nicht, unob-
// entgegen
omni- // ganz, jeder, alles
per- // umher, durch, sehr
por- // hinpost-
// hinter, nach
prae- // vorne, vorzeitig
re- // zurück, wieder
se- // weg
semi- // halb
sub- // unter
super- // über
supra- // oberhalb
trans- // durch, über
ultra- // jenseits
 
griechische Nachsilben lateinische Nachsilben
-ie. -ia // -ei, -heit
-ik // -ig, -isch
-(i)smus // Prinzip
-(i)st // Personen
-(i)stisch // Adjektiv
-(i)istik
-itis // Entzündung
-ma, -m, -mata, -men, -me
-oeides // Bsp: Steroide
-on // Bsp: Stadion
-sis, -se // Vorgang
-ar, -arius
-at, atus
-ium
-men
-ion // Handlungsverlauf
-or // Bsp: Inspektor
-ur // Bsp: Kultur
-us // Zustand, Bsp: Status
-itieren
-eszieren
-zid // Tötung, Mord
-nt // Bsp: Agent, Informant
-nd // Bsp: Doktorand
-trix // Matrix
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Wesentliche handelsrechtliche Kriterien für den Eigenkapitalausweis einer stillen Beteiligung

Die wesentlichen Kriterien des HGB’s für den bilanziellen Ausweis einer stillen Beteiligung im Eigenkapital einer Gesellschaft sind:

  • Nachrangabrede, d.h. Rangrücktritt gg. anderen Forderungen im Insolvenz- bzw. Liquidationsfall.
  • Erfolgsabhängigkeit der Vergütung.
  • Teilnahme am Verlust bis zur vollen Höhe.
  • Längerfristige Kapitalüberlassung. (lt. Rechtsprechung mindestens ein Zeitraum von 5 Jahren).

Ein stiller Gesellschafter tritt nach außen nicht auf, d.h. eine solche Beteiligung ist wirklich “still” im Sinne von geheim. Die stille Beteiligung wird auf der Passivseite ausgewiesen ohne das der Name des stillen Beteiligten veröffentlicht bzw. genannt wird.

Klingt einfach, hindert einen aber meist.

Dirk Stader

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