Hallo Welt – wollt ihr das wirklich wissen?

Juli 22nd, 2009 3 comments »

Willkommen zur deutschen Version von WordPress. Dies ist der erste Artikel. Ob Blog’s jetzt sinnvoll sind, oder nicht; die Frage bleibt für mich immer noch unbeantwortet. Allerdings wer es nicht versucht, kann sich auch keine wirkliche Meinung darüber bilden. Dementsprechend werdet ihr hier zukünftig Eindrücke, Ideen, Meinungen und Auszüge aus meinem/unserem Leben finden. Ich bin zudem gespannt, ob ich meine Familie und Freunde aninimieren kann hier ihre Beiträge zu veröffentlichen. Damit sind wir dann endgültig im Web 2.0 oder war es Web 0,8,15 angekommen.

Dirk Stader

Die Unfähigkeit zur objektiven, intelligenten, fokussierten Berichterstattung

Februar 20th, 2010 No comments »

Ich glaube nicht, dass sich die Presse und speziell viele Journalisten heute noch die Mühe machen vernünftig zu recherchieren. Die meisten schreiben einfach nur die aktuellste dpa-Meldung ab. Eigene Meinungsbildung, tiefgründige Recherche, objektive Abwägung und letztlich Meinungsbildung nach den alten Prinzipien These, Antithese, Synthese scheint für viele, viel zu anstrengend oder gar interlektuell zu herausfordernd zu sein.

Das Ergebnis sind schlecht recherchierte Beiträge, die unreflektierte Übernahme von Meinungen oder einfach reisserische Plattitüden. Na vielen Dank.

Darüber hinaus fröhnen viele dem Grundprinzip, je mehr ich übertreibe, je wahnsinniger ich etwas darstelle und umsomehr ich an die niedere Instinkte der Masse appeliere und Angst streue, desto besser die Geschichte. Na prima.

Der Zeitwert der Wahrheitsvermutung bei den meisten Beiträgen geht gegen einen Grenzwert der nicht weit entfernt ist von “Ground Zero” also 0,00.

Zudem werden innerhalb der Berichterstattung Schwerpunkte gesetzt, die so was von unbedeutend sind, dass sie noch nicht einmal mit dem berühmten “Sack Reis in China” konkurrieren können. Ich war selten so gelangweilt. So liebe Schreiberlinge, wie wäre es wenn ihr in die Fußstapfen von Alt-Vater Grimm treten würdet und eure Beiträge ehrlicher Weise direkt als Märchen einstuft. Dann ist es wenigstens vollkommen klar, welche Güte bzw. welcher innere Anspruch der vermeintlichen Berichterstattung zu Grunde liegt.

Ein Wind ist halt manchmal ein Wind und kein Weltuntergang, der Tod eines einzelnen, bei aller Tragik für das nähere Umfeld, leider doch nur eine Randerscheinung und global unbedeutsam, das Leben eines Prominenten, so etwas was uninteressant und lächerlich und mit Verlaub gesprochen, der Worte nicht wert.

Außerdem ein kleiner Hinweis zu letzt, manchmal sind sog. “good new” zwar langweilig, aber vielleicht ehrlicher und möglicher Weise auch bedeutsamer als die permanente öffentlich zur Schaustellung von publikumswirksamen “bad news”.

Also Journalisten, Redakteure und Herausgeber, ihr langweilt euch doch auch, oder?

Also Mut zur authentischen, offenen gut recherchierten Berichterstattung.

Klingt einfach, ist auch so.

Dirk Stader

Spiel oder Leben [Invictus]

Februar 19th, 2010 No comments »

Was wie ein Spiel begann,

unmöglich schien und

aussichtslos von Anfang an

ist ernst geworden,

durchführbar und

wünschenswert, trotz aller Sorgen.

Der Weg ist da,

steinig, steil und

glatt, doch das Ziel ist klar.

Kaum ein Preis scheint

hier zu hoch und

zu gewagt, denn es ist Liebe die uns eint.

Was die Zukunft bringt

ist ungewiß und

fern,nur eins ist sicher, unsere Zeit verrinnt.
(Invictus)

So nah [Invictus]

Februar 19th, 2010 No comments »

Dein Geist kam heimlich, still und leise

an mich heran,

und das auf eine Weise,

die mir den Atem nahm.

Kaum konnt’ ich es begreifen, noch versteh’n

da warst du mir ganz nah.

Das sich seither meine Gedanken um dich dreh’n,

ist mehr als wunderbar.

Du füllst die Lücke, die lange offen stand

und bisher nicht zu schliessen war.

Ein Glücksgefühl, das ich schon lange nicht empfand,

das zeigt wie einsam ich doch war.

[Invictus]

Die Suche [Invictus]

Februar 19th, 2010 No comments »

Die Lebensjahre, die uns trennen,

sind auf die Ewigkeit gesehen

nicht mal Sekunden, die verrennen.

Werte, Ansichten und Leben

im Ansatz gleich und doch verschieden

was uns verbindet ist ein Streben

nach höchstem Sinn,

dem eigentlichen Weg, der Bedeutung nah’

und tief in uns drin.

Erkenntnis finden, deutlich, klar, und ohne Kompromiß

frei von Zweifeln, nicht bloß Ziele,

über die man den Rest der Welt vergißt.

Den Mittelpunkt und Ursprung finden,

als Basis für die Frage nach dem Sinn

Nützliches und Angenehmes direkt verbinden

ohne Sicht, ohne Ziel

doch dafür mitten drin.

[Invictus]

Höflichkeit ist – auch – relativ [Invictus]

Februar 19th, 2010 No comments »

Grundsätzlich ist es unhöflich

jemanden mitten im Satz zu unterbrechen,

es gibt jedoch Zeiten

in denen die Unterbrechung mitten im Satz

das Höflichste ist, was man jemandem erwidern kann,

in anderen Zeiten wiederum,

ist die Unterbrechung ein notwendiges “Muß”,

um zu überleben.

Im Fazit bedeutet dies,

daß gute Erziehung und Anstand

eine Seite der Medaille sind,

Courage, Mut und Initiative

die andere.

Invictus

Bäume und Menschen [Invictus]

Februar 19th, 2010 No comments »

Bäume und Menschen

Was haben die Bäume

den Menschen voraus?

Sie wachsen zum Himmel

und nicht in den Himmel.

Sie hören vorher auf,

weil sie begriffen haben,

daß man in einem begrenzten System

zwar wachsen kann,

aber nicht unbegrenzt

Glaube [Invictus]

Februar 19th, 2010 No comments »

Glaube

Glaube ist das, was uns befähigt

Dinge für wahr zu nehmen, von denen wir wissen, daß sie falsch sind.

Doch der Glaube gibt uns Hoffnung

und Hoffnung ist etwas, das uns vorantreibt

und vielleicht ist er das Letzte was uns bleibt.
Invictus

Das eigene Bild [Invictus]

Februar 19th, 2010 No comments »

Das eigene Bild

Tief in mir drin

verberge ich mein Leben.

Zur Schau stelle ich nur

mein eigenes Bild.

Ob Ihr mich (er)kennt

ist gar nicht die Frage.

viel wichtiger ist

ob ich es selbst tu’.
Invictus

Die schlechte Nachricht [Invictus]

Februar 19th, 2010 No comments »

Die schlechte Nachricht

Durch den Magen

von hinten ins Herz

- mitten hindurch -

fest ins Gehirn

und nie wieder heraus.

Das ist der Weg und der Platz

einer schlechten Nachricht.

Invictus

Einsam im Nebel [Invictus]

Februar 19th, 2010 No comments »

Einsam im Nebel

Allein im Nebel zu wandern,

zu seh’n ist weder Start noch Ziel

Keiner kennt den andern,

das Leben ist mehr als ein Spiel

Wege suchen und finden,

mehr kann es eigentlich nicht sein.

Chancen mit Risiken verbinden

Kurz über lang ist jeder allein.
Invictus