Hallo Welt – wollt ihr das wirklich wissen?

Willkommen zur deutschen Version von WordPress. Dies ist der erste Artikel. Ob Blog’s jetzt sinnvoll sind, oder nicht; die Frage bleibt für mich immer noch unbeantwortet. Allerdings wer es nicht versucht, kann sich auch keine wirkliche Meinung darüber bilden. Dementsprechend werdet ihr hier zukünftig Eindrücke, Ideen, Meinungen und Auszüge aus meinem/unserem Leben finden. Ich bin zudem gespannt, ob ich meine Familie und Freunde aninimieren kann hier ihre Beiträge zu veröffentlichen. Damit sind wir dann endgültig im Web 2.0 oder war es Web 0,8,15 angekommen.

Dirk Stader

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Lateinische und griechische Vor- und Nachsilben

griechische Vorsilben
a-, an- // Verneinung
all-, allo- // anders, fremd
amphi- // zwischen
ana-, an- // hinauf, hindurch
anti- // gegen
apo-, ap- // von, seit
auto- // selbst
dia- // durch
dys- // schlecht
ek-, ex- // infolge von
en-, em- // in, bei, mit
epi-, ep- // auf Grund
eso-. exo- // außen
eu-, ev- // wohl, gut
hetero- // verschieden
homo- // gleich
hemi- // halb
holo- // voll
homöo- // gleichartig
hyper- // über
hypo- // infolge von
iso- // gleich
kata-, kat- // gegen, infolge
krypto- // versteckt
mega- // groß
meta-, met- // hinter
mikro- // klein
ortho- // recht, richtig
pan- // gesamt, alles
para- // gegen, wider
peri- // um, wegen, über
poly- // viele
pro- // für, vor
syn-, sy-. syl-, sym // mit
tele- // fern
 
lateinische Vorsilben
ab- // ab-, weg-, un-, missad-
// heran, hinzu, dabei
ambi- // umher
ante- // voraus, vor-, überaequi-
// gleich
bi- // zwei-, beide
circum- // ringsum
cis- // diesseits
con- // mit, zusammen
contra- // gegen
de- // ab-, weg-, herabdextro-
// rechts
dis- // auseinander, un-, zerex-
// aus, ent-, verextra-
// außerhalb
in- // in, an, auf, hinein
in- // nicht, ohne, uninfra-
// unterhalb
inter- // dazwischen, mitten
intra- // innerhalb
iuxta- // bei, neben
laev(o)- // links
multi- // viele
non- // nicht, unob-
// entgegen
omni- // ganz, jeder, alles
per- // umher, durch, sehr
por- // hinpost-
// hinter, nach
prae- // vorne, vorzeitig
re- // zurück, wieder
se- // weg
semi- // halb
sub- // unter
super- // über
supra- // oberhalb
trans- // durch, über
ultra- // jenseits
 
griechische Nachsilben lateinische Nachsilben
-ie. -ia // -ei, -heit
-ik // -ig, -isch
-(i)smus // Prinzip
-(i)st // Personen
-(i)stisch // Adjektiv
-(i)istik
-itis // Entzündung
-ma, -m, -mata, -men, -me
-oeides // Bsp: Steroide
-on // Bsp: Stadion
-sis, -se // Vorgang
-ar, -arius
-at, atus
-ium
-men
-ion // Handlungsverlauf
-or // Bsp: Inspektor
-ur // Bsp: Kultur
-us // Zustand, Bsp: Status
-itieren
-eszieren
-zid // Tötung, Mord
-nt // Bsp: Agent, Informant
-nd // Bsp: Doktorand
-trix // Matrix
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Wesentliche handelsrechtliche Kriterien für den Eigenkapitalausweis einer stillen Beteiligung

Die wesentlichen Kriterien des HGB’s für den bilanziellen Ausweis einer stillen Beteiligung im Eigenkapital einer Gesellschaft sind:

  • Nachrangabrede, d.h. Rangrücktritt gg. anderen Forderungen im Insolvenz- bzw. Liquidationsfall.
  • Erfolgsabhängigkeit der Vergütung.
  • Teilnahme am Verlust bis zur vollen Höhe.
  • Längerfristige Kapitalüberlassung. (lt. Rechtsprechung mindestens ein Zeitraum von 5 Jahren).

Ein stiller Gesellschafter tritt nach außen nicht auf, d.h. eine solche Beteiligung ist wirklich “still” im Sinne von geheim. Die stille Beteiligung wird auf der Passivseite ausgewiesen ohne das der Name des stillen Beteiligten veröffentlicht bzw. genannt wird.

Klingt einfach, hindert einen aber meist.

Dirk Stader

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Integrationsmanagement

Die Integration eines akquirierten Unternehmens ist ein stufenweiser Prozess, in dessen Verlauf die beiden Unternehmen nach und nach aufeinander abgestimmt werden. Grundsätzlich kann zwischen drei Möglichkeiten zur Realisierung von Synergien unterschieden werden:

  • Poolung:
    Jene Unternehmensbereiche, in denen Synergien realisiert werden sollen, werden organisatorisch zusammengelegt (Zentralisierung)
  • Wechselseitige Spezialisierung:
    Die beiden Unternehmen konzentrieren sich auf die Durchführung jener Aktivitäten, bei denen sie einen spezifischen Vorteil (relative Stärke) aufweisen.
  • Koordination:
    Beide Unternehmen führen ihre bisherigen Aktivitäten in vollem Umfang weiterhin getrennt aus. Synergien werden dadurch erreicht, dass Institutionen (Schnittstellen) für den Informationsaustausch und die laufende Abstimmung geschaffen werden, wodurch ein wechselseitiger Zugriff auf Know-how ermöglicht wird.

Kling einfach, ist auch so.

Dirk Stader

 

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Regelungen zum Bildungsurlaub

Die Regelungen zum Bildungsurlaub, hier am Beispiel Hamburg:

  1. Jeder Mitarbeiter hat innerhalb eines Zweijahreszeitraums (nach den ersten 6 Monaten des Arbeitsverhältnisses) die Möglichkeit 10 Arbeitstage Bildungsurlaub zu nehmen.
  2. Den Zeitpunkt der Freistellung sollte der Mitarbeiter dem Arbeitgeber frühzeitig, in der Regel 6 Wochen vor Beginn, mitteilen.
  3. Die Freistellung kann nur bei anerkannten Veranstaltungen gewährt werden, die an drei aufeinander folgenden Tagen stattfinden. Ein Liste mit den anerkannten Veranstaltungen in Hamburg findet sich hier: http://bildungsurlaub-hamburg.de/search?q=
  4. Der Mitarbeiter ist verpflichtet, auf Verlangen die Anmeldung zur Bildungsveranstaltung nachzuweisen.
  5. Die Freistellung kann nur dann abgelehnt werden, wenn zwingende betriebliche Belange oder die Urlaubswünsche anderer Mitarbeiter, die nach sozialen Gesichtspunkten Vorrang verdienen, dazwischen kommen. Der Freistellungsanspruch für berufliche Weiterbildung ist in solch einem Fall dann übrigens auf das nächste Kalenderjahr übertragbar.

 

kompletter Gesetzestext hier: http://www.bildungsurlaub.com/arbeitnehmerweiterbildungsgesetz_hamburg.htm) :

 

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Thesen zum RTB in Deutschland

 

  • Die Verhältnisse der USA lassen sich nicht 1:1 auf Deutschland übertragen
  • Die Funktionsfähigkeit von Auktionen basiert letztlich auf Angebotsknappheit; diese liegt speziell bei Webseiten in Deutschland nicht vor
  • Der deutsche Markt ist im Vergleich zu den USA viel kleinteiliger
  • Die Vermarktung von Flächen via RTB ist nicht trivial, ist in vielen Bereichen kleinteilig, es ist fraglich, ob sich der damit einhergehende Aufwand überhaupt lohnt, oder ob nicht eine einfache RON Kampagne die Performance von RTB schlägt
  • RTB ist eine hochkomplexe Angelegenheit, mit hohem Aufwand: Verhältnis von Aufwand zu ROI ist aktuell noch nicht performant, da ROI’s meistens zu niedrig
  • Der hohe Aufwand bei RTB ergibt sich aus dem hohen Technologie- und Serviceaufwand
  • deutlich geringere Akzeptanz bei Publisher und Vermarktern als in den USA
  • In den USA sind die DSP die Vermittler zu den Publishern in Deutschland aktuell noch nicht, hier sind Vermarktungsorganisationen vorherrschend
  • In den USA breite Akzeptanz von Inventarhandel, in Deutschland Vertriebsgesteuerter Displaymarkt, Verkauf über Beratung und persönliches Gespräch
  • In den USA offen agierende Datenmarktplätze + Datenaggregator einhergehend mit hoher Datenqualität, in Deutschland große Datenschutzdiskussion und damit geringe Datenqualität
  • Durch RTB in Deutschland laufen Publisher/Vermarkter Gefahr der Margenvernichtung, weil Inventar dem freien Spiel der Märkte unterworfen wird, mit der Konsequenz eines niedrigeren Preisniveaus
  • Es muss zu einer Differenzierung von Branding und Performance kommen; d.h. exklusive Werbeplätze müssen mit Branding-Kampagnen belegt werden (hochpreisig) und das Restinventar steht für Performance-Kampagnen zur Verfügung (Restplatzvermarktung)
  • Je weniger Premiumvermarkter, desto größer die Bedrohung durch RTB
  • Je größer die standardisierte Vermarktung, desto größer die Bedrohung; je individualisierter desto geringer
  • Publisher müssen hochwertige Werbeplätze zur Verfügung stellen, wenn sie ihre Erträge optimieren wollen; wenn sie das nicht tun, dann wird RTB nicht zu einer Ertragsoptimierung führen sondern viele Publisher zu „Resterampen“ degenerieren
  • RTB macht den Markt kleinteiliger
  • Wer RTB haben will und in dem Segment erfolgreich sein will, muss sich auf eine Technikschlacht einlassen
  • Nur die Etablierung der Vermarktungsorganisation als Berater der Publisher vermeidet stärkere Standardisierung und die technologische Vorherrschaft
  • Alle Player, die keinen echten Mehrwert bieten sind bedroht
  • Vermarkter müssen die Datenhoheit über ihr Inventar unbedingt behalten, die Nutzung solcher Daten setzt jedoch ganz andere Prozesse und Organisationen voraus, als die die heute traditionell bei Vermarktungsorganisationen vorgehalten werden

 

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Übernahme Sanierungs- und Restrukturierungskosten für eine neu erworbene Tochtergesellschaft

1. Sachverhalt

Eine Muttergesellschaft übernimmt Sanierungs- und Restrukturierungskosten für eine neu erworbene Tochtergesellschaft. Hierzu können insbesondere Abfindungen, Vertragsauflösungskosten (Mietverträge) u.a. Restrukturierungskosten gehören, die die aufgrund der neuen Konzernzugehörigkeit nicht notwendigen Kostenblöcke der Tochtergesellschaft reduzieren. Angestrebt wird grundsätzlich eine Verbesserung der Ertragsfähigkeit durch Nutzung von konzerninternen Synergieeffekten sowie die Vorbereitung einer Verschmelzung auf eine andere Tochtergesellschaft.

Außer einer möglichen Wertsteigerung des eigenen Anteilswertes erhält die Muttergesellschaft keine Gegenleistung für die übernommenen Restrukturierungskosten.

2. Handelsbilanzielle Würdigung

a) Bilanzierung bei Tochtergesellschaft

Die vorgenannten Restrukturierungskosten sind grundsätzlich Aufwendungen, die rechtlich auf Ebene der Tochtergesellschaft entstehen. Insbesondere Abfindungsansprüche von Mitarbeitern oder Kosten für die Auflösung von Mietverhältnissen bei räumlichen Verlagerungen können von den betroffenen Vertragspartnern grundsätzlich im ersten Schritt nur gegen die Tochtergesellschaft geltend gemacht werden. Durch die Kostenübernahmeerklärung der Muttergesellschaft ersetzt diese quasi den Aufwand der Tochtergesellschaft und bewirkt einen entsprechenden Ertrag auf Ebene der Tochtergesellschaft. Eine endgültige Ergebnisauswirkung entsteht daher nicht.

Während das Institut der Wirtschaftsprüfer einen entsprechenden Ausweis eines AO-Ertrages (Stellungnahme HFA 2/96 i.d.F. von 2010) fordert, ist es in Abhängigkeit von Höhe der Maßnahmen vertretbar, eine sonstigen Ertrag auszuweisen. Eine Saldierung von Aufwand und Ertrag dürfte jedoch nicht zulässig sein. Denkbar wäre möglicherweise auch, sowohl die Restrukturierungsaufwendungen als auch die Kostenerstattung als AO Ergebnis zu zeigen; dies wird maßgeblich davon abhängen, welchen Umfang und Inhalt die Maßnahmen haben.

b) Bilanzierung bei der Muttergesellschaft

Für die handelsrechtliche Bilanzierung bei der Muttergesellschaft ist entscheidend, ob durch die Restrukturierungsmaßnahmen lediglich ein Werterhalt der Beteiligung erreicht wird oder eine Wertsteigerung eintritt.

Auf Werterhalt sind im Normalfall Sanierungsmaßnahmen ausgerichtet, die lediglich die nachhaltige Ertragsfähigkeit der Gesellschaft wieder herstellen.

Ein reiner Werterhalt liegt auch dann vor, wenn durch die Restrukturierungsmaßnehmen Synergieeffekte gehoben werden, die bereits bei der Kaufpreisfindung und damit in den Anschaffungskosten der Muttergesellschaft berücksichtigt waren.

Wertsteigerungen treten insbesondere dann ein, wenn in der Kaufpreisfindung entsprechende Synergieeffekte nicht berücksichtigt waren und durch die Restrukturierungsmaßnahmen diese nunmehr gehoben werden können. Die nachhaltige Steigerung der Ertragsfähigkeit der Tochtergesellschaft führt dann zu einer nachhaltigen Werterhöhung, die über die ursprünglichen Anschaffungskosten hinaus geht.

Im Falle eines Werterhaltes sind die von der Muttergesellschaft getragenen Restrukturierungskosten als Aufwand zu behandeln. Eine Aktivierung als Herstellungs- oder Anschaffungskosten scheidet mangels Werterhöhung aus.

Tritt eine nachhaltige Werterhöhung ein, kann diese als nachträgliche Herstellungskosten auf die Beteiligung aktiviert werden. Im Falle einer zeitnahen Durchführung der Restrukturierungsmaßnahmen nach der Anschaffung wäre auch eine Berücksichtigung als nachträgliche Anschaffungskosten denkbar. Da sich beide Varianten in der bilanziellen Folge nicht unterscheiden, handelt es sich jedoch eher um eine theoretische Unterscheidung.

Ob eine nachhaltige Wertsteigerung der Tochtergesellschaft erzielt wird, bestimmt sich anhand des Ertragswertes der Gesellschaft. Erhöht sich dieser durch die Restrukturierungsmaßnahmen nachhaltig, d.h. wird die nachhaltige Ertragsfähigkeit der Gesellschaft über das in den Anschaffungskosten bereits berücksichtigte Maß hinaus verbessert, sind die Aufwendungen aktivierungsfähig. Dabei dürfen wahrscheinlich auch die Steigerung der Ertragsfähigkeit aufgrund von Synergieeffekten im Konzernverbund berücksichtigt werden, auch wenn die Tochtergesellschaft mit reduziertem Personalstand möglicherweise alleine nicht mehr lebensfähig wäre. Auch im Rahmen eines normalen Niederstwerttests wären solche Synergieeffekte gemäß dem IDW-Standard RS 10 berücksichtigungsfähig.

Entscheidend für die Beurteilung wird daher ein Abgleich der im Kaufpreis manifestierten Ertragserwartungen mit der Ertragsfähigkeit nach Durchführung der Restrukturierungsmaßnahmen sein. Für die Aktivierungsfähigkeit kommt es auch auf die Dokumentierbarkeit der Werterhöhung durch entsprechende Planungsrechnungen an.

3. Steuerliche Handhabung

a) Tochtergesellschaft

Bei der Tochtergesellschaft kompensieren sich Aufwand und Ertrag, es entstehen somit keine steuerlichen Folgen.

b) Muttergesellschaft

Im Falle eines reinen Werterhaltes sind die Restrukturierungskosten handelsrechtlich als Aufwand zu berücksichtigen. Da sich die Aufwendungen ausschließlich auf den Werterhalt einer Beteiligung beziehen und ein dritter Fremder derartige Aufwendungen als Nichtgesellschafter nicht getätigt hätte, liegt steuerlich eine verdeckte Einlage vor, die zur Kompensation des Aufwandes bei der Muttergesellschaft führt. Da keine nachhaltige Werterhöhung der Beteiligung entsteht, wäre ein sich aus der verdeckten Einlage ergebender höherer Beteiligungsbuchwert auf die ursprünglichen Anschaffungskosten abzuschreiben. Die Abschreibung bleibt jedoch aufgrund von § 8b KStG ohne steuerliche Auswirkungen.

Im Falle einer Werterhöhung und dem Ansatz der Restrukturierungskosten als nachträgliche Herstellungskosten liegt bereits handelsrechtlich eine ergebnisneutrale Bilanzierung vor. Aufgrund der Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz entstehen entsprechend keine steuerlichen Auswirkungen.

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